Ausgewandert!


Mit 51 Jahren bin ich (2001) vom Bernischen Seeland
(Schweiz), nach British Columbia, Kanada ausgewandert. Warum? Fast würde ich
sagen, es hat sich einfach ergeben, musste so sein. Manchmal habe ich das Gefühl,
das Schicksal hat ganz toll mitgeholfen. Urs und ich lernten uns in einem Internet Chatroom kennen.
In langen Chat-Nächten tauschten wir unsere Ideen aus, Träume vom etwas anderen Leben.
Bis wir zum Schluss kamen, es doch zusammen zu probieren. Aber wenn ein Partner in der Schweiz lebt und der andere in Kanada, dann ist das nicht so einfach.
Im September 2000 flog ich zum ersten Mal nach Kanada um Urs persönlich zu treffen und um einen ganz kleinen Teil von diesem unermesslich grossen und wunderschönen Land kennen zu lernen. Ich sah die Wälder, die unberührten Ufer der Flüsse, die so klar waren. Die verschneiten Rockies, Adler die im Winde segelten. Das alles hat mich tief beeindruckt, tat meiner Seele gut und es war einfach nur schön.
So beschloss ich, mein altes Leben aufzugeben und nach Kanada auszuwandern um mit Urs einen Traum zu verwirklichen; den Traum vom einfachen und freieren Leben! Allen die sich schon mal Gedanken zum Auswandern gemacht haben sei hier gesagt, so einfach wie sich diese Story nun liest, so einfach war es nicht. Nur so viel, wir kauften uns im Mai 2001 in der Nähe von Creston ein Grundstück, einen Berg, den wir Sunny-Hill nennen. Es kostete uns viel
körperliche Arbeit und so manche Entbehrung, nur damit wir überhaupt auf dem Grundstück leben konnten. Alles mussten wir von Grund auf bauen, denn es war nichts vorhanden. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine richtige Zufahrt. Das Grundstück war in seinem natürlichen Zustand: Busch und Wald. Als Entschädigung dürfen wir in der freien Natur leben, bekommen Besuch von Hirschen und Rehen, Kojoten und auch Bären. Für nichts würde ich mein Leben hier eintauschen!
Im August 2015 ist mein Buch:
KANADA IST BÄRENSTARK publiziert worden. Es sind Geschichten über Begegnungen mit Menschen, über meine Tiere, von Kojoten und Bären,
aus unserem Alltag eben! :-)




Menschen auf dem Sunny-Hill

Menschen auf dem Sunny-Hill
Mein täglicher "walk" über den Berg...hier mit Pax (Maremma) und Maite ein Boxergirl

Frühling, Zeit der Bären

Frühling, Zeit der Bären
Frühling, Zeit der Bären

Kein Weihnachtsstress

 
unsere Einfahrtstrasse.....

Ein bisschen habe ich vergessen wie es war, dieser Stress vor den "besinnlichen Festtagen."
Nur wenn ich im Schweizer Radio oder Fernsehen mitbekomme, wieviele Menschen unterwegs sind zum Einkaufen und auf der Suche nach den letzten Geschenken, dann bin auch ich wieder mitten drin.......in Gedanken!
Schon das Planen für's Essen......vor und nach dem Fest, für die festliche Tafel.....für Tage mit und ohne Besuch, war nicht immer einfach.  Je nach dem wie die Festtage fallen, sind die Geschäfte mehrere Tage geschlossen --- vielleicht hat sich das heute auch geändert, zu meiner Zeit war das noch so. Auch die Geschäfte am Bahnhof ---- wenn man nicht gerade in einer Stadt wohnt, waren bis 2000 nicht selbstverständlich und wenn, war das Angebot mehr für kleine Geschenke und Mitbringsel ausgerichtet, als für vergessene Lebensmittel.
Wir leben auf dem Sunny-Hill eine eher entstresste Fest- und Weihnachtszeit.
Die Geschäfte sind hier jeden Tag offen und man muss nicht bange sein, wenn man was vergessen hat. Zudem hat man meistens immer genug zu essen, sollte jemand unangemeldet zur Essenszeit vorbeikommen......wenn es nicht gerade ein halbes Dutzend Leute sind!


Apropos Geschenke.....
Dieses Vogelhaus hat mir Urs dieses Jahr gemacht, denn ich wollte schon immer ein etwas grössers Vogelhaus haben.
Ich dagegen bin am Stricken einer Mütze für Urs, aus der selbstgesponnenen Alpacawolle. Leider habe ich mich überschätzt, meine Hände haben mir zu verstehen gegeben, dass ich nicht so viel und schnell Stricken kann wie es nötig wäre, um die Mütze bis Weihnachten fertig zu machen. So wird sie wohl erst zu Silvester fertig! Macht nicht's.....der Winter wird im Januar noch nicht vorbei sein!



Nur Pax, Manu und Chica haben ein gekauftes Geschenk bekommen, einen Knochen zum Auspacken.
Wenn ich was verschenke, dann eine meiner selbstgebackenen Züpfen oder meine
Zeit! Also NO Stress.......


Eine unruhige Nacht......

Wir haben eine unruhige Nacht hinter uns......wir alle!
So um 3.00Uhr, wurde ich von kratzenden und trippelnden Geräuschen wach. Mein erster Gedanke war: Nein nicht schon wieder eine Pack Rat unter dem Dach! Aber da das schon öfters vorgekommen und nicht ungewöhnlich ist, überlegte ich im Halbschlaf, wo ich im Moment die Falle für die Ratten aufbewahre. Ich nahm mir vor, sie gleich am Morgen mit einer Karotte zu bestücken und in meinem Badezimmer ---- der einzigen Möglichkeit eines Durchschlupfes ---  aufzustellen. Dann zog ich mir die Decke wieder über den Kopf und auch Manu --- die bei mir im Bett unterschlupf gesucht hatte --- schlief wieder ein.
Da, wieder dieses Kratzen und Trippeln! Aber dieses Mal schien es mir viel näher und nicht unter dem Dach zu sein.......es wird doch nicht etwa eine dieser Pelze ins Haus gekommen sein!
Diese Vorstellung lies mich nicht weiterschlafen und ich stand auf um besser zu hören und zu orten von wo die Geräusche kamen. Da......im Halbdunkeln hatte ich eine Bewegung wahrgenommen. Ich machte das Deckenlicht im "Gang" an und sah den Wicht über der Türe sitzen! Tatsächlich, da sass eine kleinere Pack Rat und sah mich erschrocken an. Sie probierte nicht mal zu entkommen ..... klammerte sich einfach am Holz oberhalb der Türe fest.

                      Dieses Bild ist nicht von gestern Nacht, das hatte ich in unserm
                                                      Gartenhaus gemacht!

Im ersten Moment war ich mit dieser Situation überfordert.......es war morgens um 3.15 Uhr!!!!  Also, so kann ich nicht mehr ins Bett.....ich muss was machen. Ich schnappte mir einen Swiffer Besen und ging damit beherzt auf das kleine Tier zu. Zu dicht ran wollte ich nicht gehen, ich hatte angst, dass die Ratte mich anspringt. Sie sprang mich nicht an, sondern nahm mit einem Sprung reissaus vor meinem Besen und rannte den "Gang" entlang, gegen mein Schlafzimmer!! Oh jesses NO!
Zu spät! Wie ein Wiesel rannte das Tier über mein Bett und über Manu hinweg --- die duckte sich und traute nicht, sich zu bewegen ---- das Tier sprang  die Wand hoch und klammerte sich an dem Wandbehang fest, der neben dem Bett an der Wand hängt. Da hing sie nun und wusste nicht weiter und ich traute mich nicht mehr, sie noch weiter zu scheuchen.....wohin sollte sie auch? Plötzlich lies sie sich fallen und rannte ins Nebenzimmer wo Chica ihr Bett hat.  In der Zwischenzeit war auch Urs wach und Chica wollte auch nicht mehr schlafen.....wie sollte sie auch!
So, machen konnte ich  für den Moment nicht viel.....
So tranken wir um 4.20 Uhr unseren ersten Morgenkaffee, heizten den Ofen. Nur die Hunde schliefen im Wohnzimmer gleich weiter.
Unsere beiden Katzen  Nemo und Esther, schlichen schnuppernd umher.....
Irgendwann hörten wir es poltern dann war wieder Ruhe.  Nach einer Weile kam Nemo und schleckte sich den Mund und putzte sich ausgiebig. Aha......ich ging nach hinten ins Zimmer und sah die Überresten der halbgefressenen Ratte.....und das grauste mich nun wirklich!!
                                                        Nemo der Jäger.....
Aber wenn man auf dem Land wohnt, dann kann es halt schon mal vorkommen, dass die kleinen Viecher probieren an die Wärme zu kommen......da machen wir kein grosses Getue.....ich hätte sie gefangen --- wie all die anderen vor ihr ---- und alles wäre wieder gut gewesen......nun ist es anders gekommen!

In der Zeitung stehts geschrieben........


Die Jahrtausendwende stellte Ursula Thierwächters Leben auf den Kopf. Die Nidauerin besuchte im Herbst 2000 zum ersten Mal ihren Chatfreund Urs in Kanada. Aus der ursprünglichen Internetbekanntschaft zum Kanada - Schweizer entwickelte sich eine Liebesbeziehung. Ein halbes Jahr später – am 4. April 2001 – sass Ursula bereits zum zweiten Mal im Flugzeug Richtung Kanada. Dieses Mal mit all ihrem Hab und Gut. Sie hatte Wohnung und Job gekündigt, sich von Freunden und Familie verabschiedet und Brach in eine ungewisse Zukunft auf. Über die darauf folgenden Erlebnisse hat sie jetzt ein Buch geschrieben. «Ich war damals sehr sorglos», erzählt Ursula Thierwächter am Telefon, «einige bezeichneten meine Entscheidung sogar als leichtfertig.» Sie habe jedoch keine Angst gehabt. Einzig der Abschied von ihren Nächsten sei schwer gewesen. Trennen musste sie sich auch von ihrer erwachsenen Tochter. «Sie hat mir gesagt, dass ich das tun soll», sagt Ursula. Die 65-Jährige und Urs, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist, leben heute im Westen Kanadas in British-Columbia, nahe der Grenze zu den USA (Idaho). Von der nächsten Kleinstadt Creston leben sie 25 Kilometer entfernt - das sei für kanadische Verhältnisse durchaus zumutbar. Die Abgeschiedenheit macht Ursula Thierwächter nichts aus, ganz im Gegenteil: «Ich mag es, allein zu sein. Für mich stimmt es hier.»

Bei null angefangen.....
In Nidau wohnte Ursula in einem Hochhaus. Jetzt besitzen sie und ihr Mann ein Grundstück von über 60 Hektaren – die Fläche von mehr als 80 Fussballfeldern –, ein Haus, mehrere Hunde und Katzen. Kurz: Die Auswandererin lebt ihren Traum von mehr Platz und Freiheit. Dabei war das Einleben im fremden Land nicht immer einfach, erinnert sich Ursula Thierwächter. Sie habe nicht gut Englisch gesprochen und es sei schwer gewesen, neue Menschen kennenzulernen. «In der Schweiz war ich verwurzelt und hatte vertraute Menschen um mich. Und hier gab es plötzlich niemanden mehr.» Doch mittlerweile ist sie zur echten Kanadierin geworden; nach sieben Jahren erhielt sie die Staatsbürgerschaft. Neue Kontakte knüpft sie durch ihr freiwilliges Engagement: Als Volontärin im Altersheim  oder als Fahrerin für Arztbesuche. Daneben kümmert sie sich um ihre geliebten Hunde, pflegt den Garten, lernte das Spinnen und malt. Die Auslandschweizerin geniesst es, die Tage nach ihrem Geschmack gestalten zu können. Doch das war nicht immer so. «Zu Beginn war es schwierig, keine Struktur mehr zu haben.» Doch sie habe es zu schätzen gelernt, nicht mehr von einem fixen Zeitplan bestimmt zu sein. Ursula Thierwächter ist mittlerweile pensioniert. Schon zuvor musste das Ehepaar mit wenig Geld auskommen, erschwerend kamen die hohen Lebenskosten in Kanada hinzu. «Wir brauchen aber nicht viel Geld zum Leben», sagt sie. «Hier auf dem Land macht man sich keine Gedanken um das Aussehen, es ist egal, welche Kleider man trägt.» Am wenigen Geld stört sie sich also nicht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die sie aus ihrem alten Leben in der Schweiz vermisst: «Pastetli», kommt es wie aus der Pistole geschossen, «und Vermicelles, gutes  Fondue und Raclette.» Es sei sehr schwierig, in Kanada «einen richtig rassigen Käse» zu bekommen. Und wenn, dann sei er  völlig überteuert.

 Leben in Buch festgehalten.....
Im August dieses Jahres ist nun ein Buch über die Auswanderergeschichte
erschienen. In «KANADA IST BÄRENSTARK» erzählt Ursula Thierwächter von ihren ersten Jahren in der Wildnis, der neu gewonnenen Lebensqualität und ihren tierischen Nachbarn, die es sogar in den Buchtitel und auf das Cover schafften. «Auf unserem grossen Grundstück sehen wir immer wieder Bären.» Es habe Braun- und Schwarzbären, die seien jedoch eher scheu. «Ich habe immer einen Bärenspray dabei, um mich im Notfall verteidigen zu können.» Dazu sei es zum Glück noch nie gekommen. «Auch dank meiner Hunde, die immer mit mir unterwegs sind.» Bei Ursula Thierwächter scheint es sich um eine geglückte Auswanderergeschichte zu handeln. So sagt sie zum Schluss des Telefongespräches: «Häufig fragen mich meine alten Freunde aus der Schweiz: ‹Was machst du denn eigentlich die ganze Zeit?› ‹Ich lebe›, sage ich dann.» 

Unser Kater Jakob


Das ist unser Kater Jakob.  Einer Eule gleich waren seine gelben Augen oft aufgerissen, als ob er sich fürchten würde. Aber dieser Blick täuschte, Jakob hat allein im Powerhouse gelebt, er war vorsichtig, ja......aber nicht ängstlich! Er war nicht sehr sozial und kam wegen Nemo auch nicht so oft bis zum Haus......er war eher ein Einzelgänger. Aber jeden Abend, wenn ich mit den Hunden zum Tellerauffüllen zum Powerhouse ging, wartete Jakob schon auf uns. 
Bis vor 2 Wochen! Da kam Jakob nicht zur Begrüssung. Ich war an diesem Tag bestimmt für eine Stunde im Powerhouse, um zu putzen.....kein Jakob. Da machte ich mir noch nicht so ernsthaft sorgen.....Katzen sind halt so! Morgen wird er bestimmt wieder da sein.
Jakob tauchte auch am nächsten Tag nicht auf.....am übernächsten nicht.....und nun sind es schon 2 Wochen. Jakob blieb verschwunden! Keine Spuren eines Kampfes......kein Hinweis, nicht's. Jakob war 12 Jahre alt und gesund. Wir können nur spekulieren.......ein Kojote? Ein grosser Vogel? Jakob ist nicht bis zur Highway runter.....sein Revier war überschaubar....
Von anfangs 5 Katzen, haben wir jetzt noch Esther und Nemo.......
Die Freiheit hat manchmal auch ihren Preis.


Tassimo Fun!!

 
 
 
 
das habe ich vor 3 Jahren geschrieben.....
immer noch geniessen wir den guten Espresso
und heute sind wir auch "alte Hasen" im "Chübelicafé"!!
 
Gestern habe ich mich hinreissen lassen --- quasi als etwas verfrühtes Weihnachtsgeschenk --- und habe mir eine Tassimo "Brew Station" gekauft. Erst habe ich an Georg Cloony gedacht, aber ich glaube der machte für Nespresso und nicht Tassimo Reklame?? Diese Marke gibt es hier in unserer Region nicht....jedenfalls nicht wo ich gesucht habe:-) Jeder Mensch weiss wie man mit diesem "Chübelicafe" umgeht --- nur wir Landeier nicht! Heute nach dem Mittagessen, versprach ich Urs einen Cappuccino.....so einen schönen mit einem echten Schümli! Ich packte die Chübeli aus und stellte fest, dass neben Cappuccino noch Espresso Chübeli dabei sind. Ohh --- meine Überlegung --- die sind bestimmt, damit man auch einen Espresso testen kann! Man gehe immer davon aus, dass wir wirklich keine Ahnung haben!! Für einen Cappuccino legte ich also ein entsprechendes Chübeli in den Tassimo ein. Gespannt verfolgten wir den Vorgang."mmmm gibt einen tollen Schaum" stellte Urs fest. ja....sieht aus wie "nur" Schaum.....aber das kann ja nicht sein. Auf dem Chübeli heisst es ja Cappuccino! Ich stellte die Tassen auf den Tisch und wir nippten an unserem Schaum.....oh oh.....das ist ja nur Milchschaum! Wir lachten und warfen nochmal einen Blick auf die Verpackung.....und siehe da: Cappuccino + Espresso = Cappuccino! Ahhhhh so geht das. Dann das ganze nochmals von vorne und dieses mal ergab die Mischung einen tollen Cappuccino!! Na ja.....ein bisschen peinlich ist unser Erstversuch ja schon, aber wir können trotzdem darüber lachen!

Das Bachblütenwunder!


Die Bachblüten.....viele kennen sie und wenden sie gerne an und doch sind sie in letzter Zeit ein bisschen in den Hintergrund gerückt.
Im Buch von Mechthild Scheffer steht geschrieben: "Das System der 38 Blüten umfasst nach Aussage von Dr. Edward Bach, alle grundsätzlichen negativen Seelenzustände des menschlichen Charakters und stellt ein in sich abgeschlossenes System dar." Bachblüten arbeiten auf der "feinstofflichen" Ebene und nehmen "nur" mit der Energie der jeweiligen Pflanze, einfluss auf den Seelenzustand.
Die Bachblüten sind nicht nur für Menschen gedacht, sie helfen allem was eine Seele hat und Energie ausstrahlt!
Anfang der 80ziger Jahre, als meine Tätigkeit als Bachblüten Therapeutin  begann, arbeitete ich erst nur mit Menschen, dann aber immer überzeugter auch mit Tieren. 
Von Vögel mit "Rupfproblemen," ausgewilderten Schildkröten über deckungsmüde Hündinnen war alles dabei. Heute weiss man, dass Tiere genau so empfindlich auf ihre Umwelt reagieren wie Menschen. Sie sind traurig wenn man sie nicht beachtet,  leiden unter Depressionen wenn sie nicht artgerecht gehalten werden, oder an Heimweh, wenn ihre Menschen weg sind.
Sie helfen bei Ängstlichkeiten jeglicher Art (Ursache muss rausgefunden werden), wenn Hunde zu dominant sind, bei Eifersucht oder beim Drang,  immer im Mittelpunkt stehen zu müssen......und vielem mehr!
Ich habe Pax nach den vielen OP's vor 2 Jahren, Crab Apple gegeben, damit sich sein Körper mit den vielen Medikamenten besser arrangieren kann. Dann Impation für die innere Unruhe die er spürte, weil er nicht mehr richtig am Leben teilnehmen konnte und Olive gegen die Erschöpfung....nicht nur die in seinem Körper!
Nach dem Reinigen des Aquariums, habe ich immer ein paar Tropfen der Notfallmischung ins Wasser gegeben, damit sich die Fische schneller wieder erholen.
Aber auch Pflanzen sprechen auf Bach Essenzen an......Rosenstöcke die zurück geschnitten werden, bekommen ein Glas Wasser mit Notfalltropfen zu ihren Wurzeln.....Geranien die nach dem Überwintern wieder ans Licht geholt werden ebenso.....
Das Einsatzgebiet der Bachblüten scheint enorm........und so ist es auch!
Danke für's lesen.......

Urs hat sein Ziel erreicht !!

Urs hat diesen Sommer wirklich fleissig am Haus gearbeitet. Gestern, am
2. November, ist er nun mit dem Dach fertig geworden. Das heisst, das Dach ist mit Spanplatten und einem speziellen Plastik gedeckt. Im nächsten Jahr  kommen dann Schindeln auf's Dach.
 
 
 
Heute Mittag hat Urs ein Bäumchen "zur Aufrichte" geschmückt. Wir mussten aber bis zum Nachmittag warten, damit wir das Bäumchen am Dachgiebel festmachen konnten. Wir hatten letzte Nacht einen richtig hartnäckigen Frost  und das Dach war gefährlich rutschig.


Dann, so um 14.30 Uhr war es so weit!! Man kann Urs die Freude und Erleichterung ansehen, dass er den Wettlauf gegen dem Schnee gewonnen hat!


Und so flattern die farbigen Bänder im Wind und Urs ist wieder einen Schritt weiter......sieht doch richtig gut aus, oder?


Hinter dem Haus hat Urs ein Deck geplant........wo man im Sommer am Schatten sitzen kann......grillieren und essen......


Da wo in der oberen Ecke die Stühle stehen......geniesst Urs die Kaffeepause und träumt seinen Traum immer einen Schritt weiter!


Hier ist die Kaffeeecke.....später soll das die Ecke sein, wo Urs seine Pfeife raucht und den Ausblick geniesst.........
Ich bin stolz auf das was Urs ganz ohne fremde Hilfe hier baut.....wir werden es noch eine ganze Weile nicht benutzen können, aber die Fortschritte sind doch deutlich sichtbar.

Schwer zu verstehen......



Es ist 23.00 Uhr und ich probiere das soeben erlebte zu verdauen, kann so nicht einfach ins Bett.......
Heute Morgen hörte ich Chica aufgeregt im Stall bellen. Mein erster Gedanke war: "Sitzt wieder eine meiner Schönheiten (Pack rat) in der Falle!" Ich ging runter zum Stall um den Käfig zum Haus zu holen, so dass ich das Tier dann umsiedeln kann.
Chica kam mir entgegen gelaufen und in diesem Moment auch der Duft ----gelinde ausgedrückt ---- eines Skunk! Oh NO! Chica!! Chica wälzte sich im Gras und probierte den Gestank im Gras los zuwerden. Jeder der mal in Kontakt mit einem Stinktier gekommen ist weiss, dass das nicht möglich ist. Dieser penetrante Gestank hält sich hartnäckig fest und das für Tage.
Ich ging zum Haus hoch und holte meine Kamera, ich brauche ein Bild von diesem Täter! Der Skunk sass auch da und beäugte mich und ich traute mich nicht näher zu gehen, im ganzen Stall hing eine Wolke des Stinktiers. Ich konnte es ihm nicht übelnehmen, es ist seine Art sich zu wehren. Trotzdem, Chica tat mir leid, sie konnte sich selber nicht mehr riechen und auch Pax wendete sich angewider von ihr ab.
Es ist wichtig, dass man den Gestank so schnell wie möglich abwäscht sonst bleibt er noch länger hängen. Es gibt verschiedene Rezepte und Tips wie man Hunde nach einer Stinktierattacke behandeln kann........aber eigentlich funktioniert keine die ich kenne wirklich gut. Aber alles ist besser als gar nichts tun. Viele sagen man soll die Hunde mit  Tomatensaft abreiben.....finde ich eher schwierig...... ein anderes Rezept ist Peroxsaid mit Bakingsoda anrühren und einen Schuss Abwaschseife dazu. Ich hatte kein Peroxsaid im Haus uns darum mixte ich Backingsoda mit Essig und Abwaschmittel dazu. Damit wusch ich Chicas Gesicht und die Brust immer wieder und sie hielt ganz still.......
Der Geruch wurde ein ganz kleines bisschen weniger intensive, aber er war immer noch da. Auch Urs und ich zogen den ganzen Tag diese Fahne mit uns herum. Hat man es mal in der Nase, es braucht viel, dass er weggeht.
Aber jetzt kommt das, was mir wirklich zugesetzt hat. Die Bilder wo ich vom Skunk gemacht hatte, habe ich mir erst heute Abend kurz nach 22.00 Uhr angesehen, ich hatte einfach am Nachmittag keine Zeit gefunden.......
Als ich die Fotos vor mir sah, blieb mir fast das Herz stehen! Dieser Skunk in unserem Stall, hatte eine Falle am seinem Hinterbein!!!! Die Falle hat sich zwischen den Bodenbretter festgeklemmt und das Tier konnte sich nicht entfernen. Sofort rief ich Urs und zeigte ihm die Bilder......er war genau so entsetzt.  Wir schnappten uns Taschenlampen und liefen eilig zum Stall runter.......und.....da sass der kleine Wicht.......festgehalten in der Falle.
Etwas müssen wir machen........wir können doch nicht einfach ins Bett gehen und bis Morgen warten und uns dann überlegen was zu tun ist.
Wir machten einen Plan, wie wir uns dem Tier nähern können ohne dass er uns mit seinem Duft besprayed. Das machen die Tiere aus einer Drüse am After.
Eine alte Hundesteppdecke, sollte genügen um den Skunk ruhig zu stellen. Mit Decke und Taschenlampen gingen wir wieder runter zum Stall und wieder zog sich mein Herz zusammen......wie kann man bloss!!
Urs warf die Decke über den Skunk und ich kam von der anderen Seite und hielt das kleine Tier fest.  Urs probierte die Falle aus dem Fussboden freizumachen um sie öffnen zu können, was ihm auch gelang und das Bein war frei.
Aber der Skunk hat in seiner Angst doch noch schnell zugebissen. Zwar hat er Urs nur ein bisschen erwischt,  gut dass er erst kürzlich eine Tetanusspritze bekommen hat. Was hätte ich blosse ohne die mutige Hilfe von Urs gemacht.....
Jetzt werden wir rausfinden, wer in unserer Nachbarschaft solche Fallen stellt......der Skunk kam mit der Falle am Beinchen in den Stall.....sein Glück dass er in unserem Stall steckenblieb! Hoffentlich kann er sich erholen.....trotz Behinderung!



O.K go!!!




erste Abklärungen werden gemacht!
 

Vor 10 Jahren habe ich diesem Baum eine Wäscheleine zugemutet. Straff war das Seil um den Stamm des "Balsam Tree" festgeknüpft und jeweils im Sommer lasse ich meine grosse Wäsche an diesem Seil flattern.......bis vor einem halben Jahr.
Dieses Frühjahr bemerkten wir, dass es dem Baum nicht mehr so gut geht.....aber da war es schon zuspät...... knorrig und trocken waren seine Äste geworden.
Von da an hatte ich immer ein Auge auf den Baum, vorallem wenn Wind oder ein Gewitter angesagt war.
Die Möglichkeit bestand, dass bei einem Sturm ---- auch einem kleineren ---- der Baum hätte auf unser Haus fallen können.  Den ganzen Sommer lag ich Urs in den Ohren, dass dieser Baum noch vor dem Winter, dem Schnee, gefällt werden muss.
So, gestern kam Ron Lehman, (unser Nachbar ännet der Highway) rüber und half Urs, den Baum umzusägen. Meine Aufgabe war das Kommando!!



O.K......goooo
 
Jetzt bin ich richtig froh, dass der Baum weg ist, er wird nun zu Feuerholz verarbeitet und seine Wärme wird uns im Winter sehr wohltuend umgeben.....


Da liegt er nun mein "Wäscheleinenbaum" und  an seinem Stamm, klafft eine grosse Wunde !!
 


Die Farm ist verkauft!!!


verschiedentlich habe ich in meinen Bloggeschichten über "die Farm" geschrieben, über die Pferde, Katzen und Hühner die ich probiere zu versorgen. Die letzten Blogeinträge: "Barn cats" und "June", sind die letzten, nun wird es --- Gottseidank --- keine mehr geben. Vor gut 1 Monat wurde die Farm verkauft und neue Besitzer übernehmen nun die Verantwortung für Haus, Stall und Tiere!
Für mich eine enorme Erleichterung, denn ich konnte nie allen gerecht werden!
Erstens war die Farm ja 40km von uns entfernt und 2. gehörte mir nicht's! Ich durfte nur die "Dreckarbeit" machen.......und die hat mich am Schluss so belastet, dass ich nahe daran war, nicht mehr hinzugehen. Aber wie konnte ich das?.....mit dem Wissen, dass es draussen so heiss ist und für die kleinen Tiere ---- am Anfang auch für die Pferde ---- kein Wasser zur Verfügung steht?
Ich konnte nicht wegsehen, wenn die Katzen hungrig rumschlichen......es ihnen am Nötigsten fehlte.
Jetzt kann ich die Verantwortung mit gutem Gewissen abgeben.....ich bin dankbar über die gute Lösung!

Keiner ist zu klein, ein richtiger Zwetschgenbaum zu sein!!




Vor etwa 7 Jahren hatte Ilse mir einen kleinen Schössling von ihrem Zwetschgenbaum mitgegeben.
Ich habe ihn zuhause eingepflanzt UND ich habe ihn vor all den Attacken behütet, die bei uns möglich sind! Scooter, mein Alpaca Boy hatte ihn mal so traktiert, dass ich dachte, das überlebt das kleine Bäumchen nicht!
die Gans Martha liebte das zarte grün der Blätter auch und seit Pax bei uns ist......je nu....er ist halt ein Bub!
Dieses Frühjahr nun, hatte mein kleiner Zwetschgenbaum----der eher wie ein Strauch aussieht und den ich langsam als "irgendwas" abgetan hatte---- geblüht!
Ich habe mich sehr gefreut, als ich es sah, war aber immer noch von Zweifel geplagt, ob es nun aus diesen Blüten wirklich "richtige" Zwetschgen geben wird.
Es war dann offensichtlich, als die ersten kleinen Früchte zu erspähen waren.
Ja, sie sehen aus wie Zwetschgen und ich fing an zu zählen, denn so viele waren es nicht. Am Anfang waren es so um die 15 Stück. Weil dieser Sommer so trocken war, wässerte ich den kleinen Baum so alle 3 Tage und dabei zählte ich die Früchte.......jedes Mal waren es ein oder zwei weniger. Besorgt sagte ich zu dem Zwetschgenbaum ---- wer mich kennt weiss, dass es nicht aussergewöhnlich ist, dass ich mit meinem Zwetschgenbaum rede ---- wenn du so weitermachst, dann ist bis zum Herbst nichts mehr übrig und ich freu mich doch auf meine ersten, eigenen Zwetschgen! Fleissig wässerte ich weiter, aber es wurden immer weniger.
Wenn ich nur wüsste was dem Bäumchen nicht passt.....oder hat vielleicht doch Pax wieder........
Gestern habe ich nun geerntet!!! Fünf grosse, dunkelblaue Zwetschgen hat mein
Bäumchen ausgetragen. Ich habe sie mit grossem Genuss gleich beim Baum gegessen......
Im nächsten Jahr werden wir uns bestimmt auf ein Dutzend steigern!!

Erster Kommentar zum Buch

Wie freute ich mich, als heute eine liebe  Bekannte, mir ihren Kommentar zu  meinem Buch schrieb.
Ihre Begeisterung hat mich richtig glücklich gemacht.
Ich habe bis jetzt mein Buch noch nicht in Händen gehabt. Habe nur Rückmeldungen bekommen, dass es in der Schweiz und in Deutschland ausgeliefert worden ist.
Danke für alle Rückmeldungen, auch wenn sie nicht immer so begeistert klingen sollten, wie diese von Käthe!
Danke und liebe Grüsse
eure Ursina


Liebe Ursina,

dein Buch ist eingetroffen und ich habe sofort angefangen zu lesen. Meine Güte, ich kann es kaum auf die Seite legen. Es ist so spannend und so authentisch geschrieben, dass man meint, man erlebe alles selber. Du bist eine großartige und mutige Frau mit so viel Herz, es ist unglaublich. Deine Lebensphilosophie und auch die Betrachtungen anderer Menschen, selbst bei deinem Wassermann Partner, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Mein Ehemann war auch Wassermann und ich denke, es sind auf ihre eigene Weise etwas verrückte und mutige Menschen mit viel Ideen im Kopf, die oft andere durchziehen oder auch erledigen müssen. So ist es jedenfalls mir ergangen. Frauen mögen diesbezüglich anders sein und ich werde mich hüten, alle über einen Strang zu ziehen. Mir gefallen deine Alemannischen Ausdrücke zwischendurch und deine Ausführung über die Amishe finde ich interessant. Im Elsass gibt es einen Ort, wo viele leben und dort gibt es in jedem Jahr eine wunderbare Ausstellung über Patchworkarbeiten, die ja scheinbar von ihnen kommt. Ich werde in diesem Jahr auch wieder hin fahren.

Mit Gewalt habe ich mich von dem Buch losgerissen, weil ich doch länger davon was haben möchte.

Sei lieb gegrüßt, Käthe

Es ist toll, aber nicht möglich.......vielen Dank!



KANADA IST BÄRENSTARK

Was soll ich sagen, so viele freuen sich mit mir, dass mein Buch endlich fertig und auf  dem Markt ist. Für diese Unterstützung bin ich sehr dankbar.......und sie macht mich glücklich!

Freunde und sogar Unbekannte haben mich wissen lassen, dass sie mein Buch bestellt haben und sich freuen es zu lesen.
Was ich nicht erwartet hatte war, dass doch viele denken, dass sie ein Buch von mir geschenkt bekommen.....einfach weil wir uns kennen.

Das tut mir nun wirklich leid......
Auch ich kaufe meine eigenen Bücher vom Verlag zurück und bezahle Porto!
Wenn sich jemand nicht für meine Geschichten interessiert und keine 30.00 Euro bezahlen will, das ist doch völlig o.k!

Aber bitte erwartet nicht, dass ich nun die Bücher einfach verschenke, weil ich unbedingt will, dass jeder sie liest!

Jede Arbeit ist etwas wert, so auch die Schreiberei!
ich freue mich über jedes verkaufte Buch, über konstruktive Kritik oder ein Lob......
Wenn sich jemand dafür die Zeit nehmen möchte, man kann auch bei Amazon eine kurze Beurteilung des Buches abgeben.....Danke!!

In diesem Sinn herzliche Grüsse vom Sunny-Hill
Ursi

 


So, jetzt ist es auf dem Markt!!



Es hat länger gedauert, als ich angenommen hatte.....ist wohl bei solchen Projekten immer so. Man kann schwer abschätzen was auf einem zukommt. Das Schreiben ist eines, dass es am Schluss gedruckt werden kann, etwas anderes!
Erst hatte ich viel zu viele Bilder mit reingenommen. Das Buch wäre viel zu teuer geworden. Also überarbeiten.....
Dann waren es zu viele Farbseiten und immer noch viel zu teuer. Also überarbeiten.....
Wir sind dann dazu übergegangen, nicht alle Bilder in Farbe zu drucken.....damit kann ich leben!
Beim Durchlesen habe ich immer wieder Fehler und Flüchtigkeitsfehler gefunden. So habe ich x-mal durchgelesen um am Schluss festzustellen, da sind immer noch Fehler drin, was mich enorm fuxt.
Auch der Spruch: Ach lass doch.....man findet in jedem Buch Fehler! Kann mich nicht wirklich versöhnen!
Aber jetzt ist es wie es ist...... "mein Erstling" ist auf dem Markt und ich bin stolz, dass ich es geschafft und durchgezogen habe und.....dass das Schreiben mir bis zum Schluss, viel Freude gemacht hat!
Wenn ihr es lesen möchtet, ihr könnt es bei Amazon.de oder beim Treditions-Verlag Deutschland, bestellen oder in iregend einer Buchhandlung. 
Es kommt in 3 Varianten: Als Taschenbuch für Euro 23.99,
als festes Buch für Euro 31.99 und für 3.99 als e-book.
Natürlich bin ich sehr gespannt auf euer feed back.......
Liebe Grüsse  und viel Spass beim Lesen
eure Ursina

June......


So hatte ich die kleine June, bevor ich ins Bett ging, hingelegt und so ist sie kurz darauf eingeschlafen. Ihr kleiner Körper war zu schwach für's Leben. Ich bin  froh, dass ich da war und ihr die nötige Ruhe geben konnte.......trotzdem, bin ich traurig...... hätte die kleine June gerne länger um mich gehabt.
Manchmal kann man helfen zu Leben......manchmal zu Sterben..........beides gehört zum Leben......

Winzling June.......


Apropos Barn Cat......gestern, bei meiner Katzenkontrolle, lag eines der kleinen Kätzchen auf einem Futtersack und liess sich von mir ohne Widerstand aufnehmen. Da war ich mir sicher, dass es dem Winzling nicht besonders gut gehen muss. Ich weiss nicht, warum sich die Katzenmutter nicht einen wärmeren und weicheren Platz für ihre Kinderstube ausgesucht hat.
Das Kätzchen schien unterkühlt und ich war nicht sicher, ob die Mutter überhaupt noch Milch hat. Ich machte aus meinem T- Shirt eine Tasche und trug das Kätzchen zum Aufwärmen mit mir rum. Weil die Mutter uns aber streng beäugte, legte ich es auf eine Satteldecke --- das war halt gerade da --- so, dass es doch ein bisschen weicher und wärmer liegt. Ich wollte es nicht mitnehmen, denn wenn Katzen so klein sind, ist Muttermilch das Beste.
Es liess mir aber keine Ruhe und ich fuhr heute noch einmal hin......das Kätzchen lag immer noch auf der Deck und die Mutter war nirgendwo zu sehen. Auch der andere Sprössling schien verschwunden.
Jetzt kann ich nicht mehr anders, ich nehme das Kleine mit und fahre bei unserem Vet vorbei.
Als ich es dem Arzt zeigt, war er nicht sehr optimistisch. Das Kleine, es ist ein Mädchen und wir nennen es June, schliesslich ist jetzt Juni .......June ist sehr ausgetrocknet und es scheint, dass die Mutter es bestimmt für mindestens 36 oder mehr Stunden nicht mehr mit Milch versorgt hat.


Ich kaufte Babymilch und der Vet meinte......viel Wärme und stündlich zu trinken geben, dann vielleicht schafft June es. Leider will sie überhaupt nicht trinken.....nicht die Tropfen von der Pipette, nicht vom Nuggi........
Ich habe ihr Notfalltröpfli gegeben, halte sie mit warmen Tücher warm und probiere immer wieder ob sie nicht doch was trinken mag. Jetzt ist ihr Bett neben meinem PC, so dass ich sie in meiner Nähe habe.
Die Natur wird das ihre dazu tun.........


June in ihrem Bettchen......sie ist ungefähr 6 Wochen alt und wir würden uns freuen , wenn die Kleine es schafft........

Barn cat's

 
 

Dieser Katze auf dem Bild geht es gut......but.......

Eigentlich könnte man denken, dass es einer Stallkatze gut gehen sollte, könnte, würde...... wenn........
Ja, wenn beim Stall ein Haus ist, das von guten Menschen bewohnt wird! Denn nur so, kann es einer Stallkatze auch gut gehen. Genug Mäuse, ab und zu einen Schluck frische Milch und jemand der beim vorbei gehen ein gutes Wort hat, vielleicht sogar 2 Minuten Zeit um die Vierbeiner auch mal zu Streicheln und eine gute Seele, die sich der leeren Katzentellerchen annimmt.

Ich befinde mich in der unbequemen Lage, von Stallkatzen zu wissen, wo sich keiner kümmert. Es fühlt sich keiner verantwortlich nachzusehen, ob bei diesem heissen Wetter,  genug, oder besser, überhaupt Wasser da ist,  gefüllte Teller gibt es nur, wenn ich hinfahre......im Haus wohnt keine gute Seele nehr.......das Haus steht leer, die Tiere sind sich selber überlassen.
Dieser Zustand belastet mich nun schon ein Jahr......ich habe schon mal darüber geschrieben! Nicht dass da sonst keiner wäre der es auch wüsste,  nein, es fühlt sich nur keiner verpflichtet......ausser mir!
Erst hoffte ich, dass sich eine Lösung finden wird, aber das ist nicht so einfach. Keiner will verwilderte Katzen haben, was soll er auch damit und das Tierheim ist überfüllt mit Katzen, die können nicht mehr Tiere aufnehmen. Diese Katzen würden auch durchdrehen wenn man sie einschliessen würde.
So fahre ich regelmässig zum Stall und lege Futter aus......fülle Wasser auf und setze mich einen Moment hin um zu beobachten. Am Anfang waren es 5 Katzen, jetzt sind noch 2 übrig geblieben. Ich weiss nicht, ob die anderen ausgezogen sind um ein besseres zuhause zu finden, oder ob sie von einem Kojoten erwischt worden sind.
Vor 3 Wochen sah ich, wie 2 kleine Kätzchen wegrennen. Sie müssen so 6-8 Wochen alt sein. Die Mutter säugt die Kleinen immer noch, weil die das Futter was ich auslege, noch nicht fressen können.
Als ich vor 3 Tagen --- ich war natürlich zwischendurch auch da ---- wieder im Stall war, kam die Katzenmutter bis auf 2m zum mir ran, legte sich hin und schloss die Augen. Ich habe gespürt, es geht ihr nicht gut, sie ist erschöpft......ist sie doch selber nicht mehr, als ein Jahr alt!
Ich fuhr also noch einmal nach Creston rein und kaufte einen Sack Futter für die Kätzchen, so dass die Mutter entlastet wird. Fuhr zurück zum Stall und legte da, wo die Kleinen hauptsächlich sind, das Futter aus und stellte Wasser dazu.
Heute fahr ich wieder hin......ich hoffe, dass sich die Katzenmutter erholen kann..... ich befürchte, wenn sie sich erholt, wird es im August wieder Nachwuchs geben und mein Job will not be done......
Wenn ich es mir doch auch nur so einfach machen könnte.....mich aus der Verantwortung nehmen......aber weil ich die Situation kenne, geht es nicht!
Die Hühner sind auch immer noch da! Obschon verschiedene Leute mir zusagten, sie einzufangen und ihnen ein Zuhause zu geben......leere Worte!
So streue ich auch da Kerne und fülle auch für die Hühner und Gockel  das  Wasser auf!
So sehr hoffe ich, dass mit der Farm in nächster Zeit was passiert und wieder eine gute Seele ins Haus einziehen wird.........es würde mich seelisch sehr entlasten.



So ein Tag.........


            Dieses Bild ist vom Februar.....natürlich haben wir keinen Schnee mehr!

Heute ist Ostermontag ---- hier in Kanada kein offizieller Feiertag ---- und ich hatte um 14.00 Uhr einen Termin in der "Chevi" Garage in Creston.  Nichts besonderes......Ölwechsel und Service an meinem Buick. Ich gab die Schlüssel an der Annahmestelle ab und setzte mich mit meiner Zeitschrift in die  ----zum Glück --- bequemen Sessel in der Verkaufshalle. Nach etwas 10 Minuten kam Wayne der Service Adviser und mit der Frage, ob der Filter?? bla bla....auch ersetzt werden darf, weil er schmutzig sei? Ja klar.....wenn nötig! Ich machte weiter an meinem Sudoku als Wayne erneut kam....."Ursula" ---- was sich hier ausgesprochen mehr wie  ein "Örschela" anhört ---- die Reifen die am Auto sind, werden die gewechselt? Wenn nicht, müssten sie rotiert werden. O.k. just go ahead! Unterdessen ist eine Stunde vergangen und ich hoffte, dass mein Buick bald aus der Behandlung entlassen wird. Da taucht Wayne wieder auf.......mein Blick liess ihn eine Entschuldigung aussprechen: "sorry Örschela, but there is something else"...... als der Mechaniker die Räder abgenommen hatte, sah er, dass die Bremsenscheiben hinten nicht mehr gut --- sicher ---  sind. Ja well.....was sollte ich tun? Bestimmt werde ich diesen Sommer wieder ein paar kleine Ausflüge unternehmen und da will ich ja sicher sein, dass ich sicher bin, right? :-) Ja dann......dann müssen halt die Bremsen auch gemacht werden........das kostet um die 450.00 Dollar und dauert nochmals eine gute Stunde. Alles in allem ...... hat mich der Besuch in der Garage statt die erwarteten 115.00 Dollar nun 647.00 gekostet plus die 3 Stunden Wartezeit!
Als ich dann nach 17.00 Uhr nach Hause gekommen bin fragte ich Urs, ob wir heute Abend nun wie besprochen ein Käsefondue essen wollen? Er meinte nur: Du hast bestimmt "gluscht" oder? Ja hatte ich!
Jetzt muss ich etwas ausholen........am letzten Donnerstag, haben Urs und ich angefangen, das von mir lang geplante Chickenhose zusammen zu nageln.  Normalerweise braucht Urs ---- wegen seinem Arm ---- einen elektrischen Nagler, aber "nur für die paar Nägel für das Hühnerhaus".........das kann er schon!!
Wir sind nicht ganz fertig geworden, aber an diesem Donnerstag haben wir viel machen können.
Am Freitagabend bekam Urs plötzlich Schmerzen in seinem Arm......es ist der Arm wo er den Unfall hatte ---- und  so verschoben wir die Arbeiten am Hühnerhaus. Der Arm oder besser die Schulter, schmerzte immer mehr. Einreiben und Pillen halfen nicht.
Gestern Abend nun, als ich nach Hause kam, hätte mir Urs sagen sollen, dass er sich nicht so gut fühlt......er sagte nichts und ich machte das Fondue. Wir setzten uns an den Tisch und nur ein paar Stückchen Käsefondue später, wurde Urs schlecht. Er setzte sich nach draussen auf das "Hundesofa"......weiss, bis auf die Lippen, mit Schweissperlen auf der Stirn lag er da. Ich legte ihm ein kaltes, nasses Tuch auf die Stirne und beschloss, ihn nach Creston in die Emergency zu fahren. Urs konnte nicht widersprechen, es ging ihm wirklich nicht gut.
Dort wurde er kurz untersucht ---- Puls, Blutdruck, Temperatur und so ---- Urs hatte so Schmerzen, dass er  eine Spritze bekam. Das half und als 45 Minuten später der Arzt kam, ging es ihm schon besser. Nach dem Untersuchen meinte der Arzt, dass er durch das Hämmern den Muskel gezerrt hätte und er eine Schleimbeutelentzündung hätte.......und das kann dauern. Heute morgen holte ich spezielle Schmerzmittel und nun liegt der Patient und harrt der Dinge......die nicht kommen......wenigstens nicht von selber.
Mein Chickenhouse kann und muss warten......but that's o.k!
Ich muss sagen, nach solchen Tagen, fühle ich mich jeweils ein bisschen älter, als ich wirklich bin! :-)


Heute vor 14 Jahren bin ich nach Canada gekommen!

Am 4. April 2001 bin ich in Calgary gelandet und ich bin immer noch in Canada! Vieles habe ich kennen- lieben- und schätzen gelernt. Mit ein paar Dingen habe ich immer noch Mühe ......wird wohl so bleiben ......und von manchem kann ich nicht genug haben!
Bin so dankbar über die Möglichkeiten die mir hier gegeben werden ..... ich kann sie nutzen wenn ich möchte.

Urs hilft mir, wann immer ich seine Hilfe brauche.......nur so geht es, wenn man --- wie wir --- "im Country" lebt. Allein und ohne Hilfe, könnte ich nicht hier auf dem Sunny-Hill wohnen. Also hoffe ich, dass wir auch die nächsten Jahre gut zusammen arbeiten und weiterhin in Frieden hier auf unserem Berg leben       können!


Dankbar bin ich auch, dass ich hier mit meine Tieren gut und ungestört leben kann, dass alle gesund und munter sind und wir noch viele, viele Spaziergänge über den Berg machen können!
Ein grosses Dankeschön an mein Schicksal, das mir diese Chance gegeben hat!

März .......


Pax und Kater  Nemo sind gute Freunde......

Es ist anfang März und wir haben auf dem Sunny-Hill
schon fast keinen Schnee mehr.
Nun, ich finde es super, so können wir wieder besser Laufen.
Im Schnee fällt es Pax ein bisschen schwerer mit seinen 3 Beinen.
Nach einem rekordverdächtig milden Februar ist es wieder
 "normal" geworden......kaum plus Grade!
Aber was viel wichtiger ist, die Tage sind wieder merklich länger, die Sonne hat schon Kraft wenn sie mir ins Gesicht scheint und wir freuen uns alle auf die Zeit wo man wieder draussen sitzen oder Arbeiten kann!
 
Zur Zeit bin ich mit meinem "Buch-Projekt" beschäftigt,
es soll bis ende April fertig werden zum Verlegen.......
hoffentlich finden sie es dann auch wieder!!!! hihhihihi.......
alter Witz ich weiss! :-)
 
Euch allen eine gute Zeit und bitte entschuldigt mich,
dass ich das Schreiben im Blog im Moment
ein bisschen zurück stelle......Danke!
Liebe Grüsse Ursina mit Anhang....