Ausgewandert!


Mit 51 Jahren bin ich (2001) vom Bernischen Seeland
(Schweiz), nach British Columbia, Kanada ausgewandert. Warum? Fast würde ich
sagen, es hat sich einfach ergeben, musste so sein. Manchmal habe ich das Gefühl,
das Schicksal hat ganz toll mitgeholfen. Urs und ich lernten uns in einem Internet Chatroom kennen.
In langen Chat-Nächten tauschten wir unsere Ideen aus, Träume vom etwas anderen Leben.
Bis wir zum Schluss kamen, es doch zusammen zu probieren. Aber wenn ein Partner in der Schweiz lebt und der andere in Kanada, dann ist das nicht so einfach.
Im September 2000 flog ich zum ersten Mal nach Kanada um Urs persönlich zu treffen und um einen ganz kleinen Teil von diesem unermesslich grossen und wunderschönen Land kennen zu lernen. Ich sah die Wälder, die unberührten Ufer der Flüsse, die so klar waren. Die verschneiten Rockies, Adler die im Winde segelten. Das alles hat mich tief beeindruckt, tat meiner Seele gut und es war einfach nur schön.
So beschloss ich, mein altes Leben aufzugeben und nach Kanada auszuwandern um mit Urs einen Traum zu verwirklichen; den Traum vom einfachen und freieren Leben! Allen die sich schon mal Gedanken zum Auswandern gemacht haben sei hier gesagt, so einfach wie sich diese Story nun liest, so einfach war es nicht. Nur so viel, wir kauften uns im Mai 2001 in der Nähe von Creston ein Grundstück, einen Berg, den wir Sunny-Hill nennen. Es kostete uns viel
körperliche Arbeit und so manche Entbehrung, nur damit wir überhaupt auf dem Grundstück leben konnten. Alles mussten wir von Grund auf bauen, denn es war nichts vorhanden. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine richtige Zufahrt. Das Grundstück war in seinem natürlichen Zustand: Busch und Wald. Als Entschädigung dürfen wir in der freien Natur leben, bekommen Besuch von Hirschen und Rehen, Kojoten und auch Bären. Für nichts würde ich mein Leben hier eintauschen!
Im August 2015 ist mein Buch:
KANADA IST BÄRENSTARK publiziert worden. Es sind Geschichten über Begegnungen mit Menschen, über meine Tiere, von Kojoten und Bären,
aus unserem Alltag eben! :-)




Menschen auf dem Sunny-Hill

Menschen auf dem Sunny-Hill
Mein täglicher "walk" über den Berg...hier mit Pax (Maremma) und Maite ein Boxergirl

Frühling, Zeit der Bären

Frühling, Zeit der Bären
Frühling, Zeit der Bären

Gute Wünsche........

 
Dankbar lassen wir das alte Jahr ziehen und
wenden uns voller Hoffnung und Vertrauen
dem Neuen zu........
 
Wir alle vom Sunny - Hill
wünschen euch da draussen in der Welt,
ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
und für das kommende neue Jahr
Gute Gesundheit und
viele sonnige Tage!
 
Aufwiedersehen in 2014!
 
 
 
 


Achtung Pax kommt!!

video

Wir ----- Pax, Chica und Manu ---- gehen fast jeden Tag für einen Walk. Pax hat grosse Fortschritte gemacht und ich muss aufpassen, dass er sich nicht übertut. Es ist halt doch eine zusätzliche Belastung für seine gesunden Beine.......aber ich denke wir haben es im Griff!! :-)
Zudem ist es im Moment ganz tolles Herbstwetter......einen Grund mehr um über den Berg zu gehen.
 
Der Herbst ist sowieso meine liebste Jahreszeit.....all die Farben, der Himmel ist so intensive blau..... und die Temperaturen sind so, dass man draussen was machen mag ----
Holz aufschichten zum Beispiel....... :-) denn der nächste Winter kommt bestimmt!
und vorallem, die Wespen sind deutlich weniger geworden. Dieses Jahr hatte ich 5 Stiche abbekommen!
 
 



Es ist Herbst!

Heute Morgen ( 3. Oktober) hatten wir den ersten Frost! Zwar nur leicht, aber es reichte aus um meinen Tomaten die noch draussen stehen, den "Garaus" zu machen. Auch der Basilikum war leicht angeschlagen, Darum habe ich ihn umgepflanzt und nun kommt er mit den Geranien und dem Bohnenkraut ins Haus für die kalte Jahreszeit.
Gestern habe ich auch die Trauben abgenommen und freute mich sehr über die Ernte. Letztes Jahr waren nur so 2-3 Traubenbüschel dran und so sauer, dass ich daran zweifelte, ob die überhaupt essbar sind. Diesen Herbst hatte ich ----- für meine Verhältnisse ---- viele Trauben und sie sind zuckersüss.
Der Sommer hier war aber auch trocken und sehr sonnig und warm. Noch ein paar Jahre in dieser Steigerung und es gibt ein paar Flaschen Sunny-Hill Wein!!
Es ist in diesem Jahr früh kalt geworden. Den Holzhofen habe ich schon mitte September zum ersten mal eingeheizt und seit dem heizen wir jeden Tag .Von einem Tag mit 28 Grad kühlte es durch den Regen abrupt gleich auf 14 Grad ab. Seit einer Woche haben wir knappe 10°- 13° Grad und es ist jetzt richtig Herbst!
Die Birken sind goldgelb und leuchten wenn die Sonne scheint wunderschön. Hier auf dem Sunny-Hill haben wir mehr Nadelbäume und so vermisse ich die Herbstfarben des Herbstlaubes ein wenig.

Vor 3 Tagen habe ich auch eine neue Gasheizung installiert bekommen. Damit die Männer ungestört ihren Job machen konnten, musste ich Chica für diese Zeit hinter einer Absperrung halten. Sie war gar nicht begeistert und fühlte sich durch diese Massnahme leicht beleidigt!
Eigentlich sollte die Heizung schon im letzten Herbst ausgewechselt werden, aber irgendwie klappte es nicht und mitten im Winter wollte ich das dann auch nicht mehr gemacht haben.

Seit anfang September haben wir auch ein neues Familienmitglied. Manu......sie ist ein Broder  Collie-Heeler Mischling und wird im Dezember 3 Jahre alt. Chica ist über diesen unverhofften Spielkameraden erfreut....Pax schon weniger! Vorgesehen war, dass Manu die Tage mit Urs oben auf dem Berg verbringt. Aber der Lärm vom Bauen mag Manu gar nicht und so will sie lieber hier bei Chica, Pax und mir bleiben.
Alles was ich nicht wollte war einen 3. Hund!! Nachdem sich die Situation mit Pax nun etwas entspannt hat und ich auch wieder etwas mehr über meine Zeit verfügen könnte......
Manu kann nichts dafür wenn Menschen unbedachte Dinge tun, darum ist sie halt wie die anderen beiden bei mir willkommen.
In diesem Sinn herzliche Herbstgrüsse vom Sunny-Hill
Ursina

Wenn sich ein Traum erfüllt....

 
 
 Als wir vor 12 Jahren auf unseren Sunny-Hill zogen, bauten wir uns ein einfaches Haus unten auf dem Grundstück --- wo wir jetzt leben. Es ist einfach geblieben, weil Urs immer sagte: es lohnt sich nicht hier noch viel Geld reinzustecken, wir wollen ja weiter oben ein Haus für uns bauen. So träumte Urs weiter, "oben" auf dem Berg ein Haus zu bauen......da wo man über das ganze Valley sehen kann.
 
Leider konnten wir uns all die Jahre aus finanziellen Gründen den Traum nicht erfüllen.  Leider? Da bin ich mir nun in der Zwischenzeit gar nicht mehr so sicher. Heute wo ich die Winter kennen gelernt habe --- wir bekommen hier ziemlich viel Schnee und er bleibt bis oft April liegen --- bin ich froh, dass unser jetziger "drive way" nicht mehr als 350m zum Pflügen und fast eben ist!
Urs gab seinen Traum vom Leben "weiter oben"  aber  nicht auf, egal wie meine Bedenken waren.
Letztes Frühjahr hat er nun damit angefangen "weiter oben" einen Schopf  (Werkstatt) zu bauen.  Da ist ein grosser Wassertank und die Batterien ---- Monsterdinger! ---- für den Solarstrom untergebracht.


 
An die Wand ohne Fenster kommen die Solarpanel, denn es würde viel zu teuer werden den Strom bis nach oben zu ziehen ---- Kostenvoranschlag ca 40'000 Dollar. Dazu kommt ein Propane back up zum Kochen und für's Warmwasser.
in der zweite Hälfte vom Schopf ---- wird noch angebaut --- werden dann die Dexter Kühe untergebracht! Dexter ist eine kleine Rasse und besonders gut im Fleisch.
 
Auf der gegenüber liegenden Seite, ist ein kleines Haus geplant ----- das Basement steht schon.
Wie erwähnt.....ein kleines Haus! Urs wird sich hier oben einrichten und ich werde unten wohnen bleiben. Sollte ich mich anders besinnen, wäre das Haus gross genug für uns Beide und sollte es im Winter zu streng werden, kann Urs nach unten kommen.
Aber es wird wohl so oder so noch eine Weile dauern bis das Haus bezugsbereit ist und die Frage wer wohnt wo, erübrigt sich vorläufig!
 
Das ist der so begehrte Ausblick vom Haus......wer kann es Urs verdenken, dass er hier oben leben möchte? Ich weiss es auch....es ist der schönste Platz auf dem Sunny-Hill!!


Das normale Leben hat uns wieder!!


So, ab heute werde ich nicht mehr nur über Rückschläge vom Pax schreiben müssen. Mit gutem Gefühl kann ich sagen: Das "normale" Leben hat uns wieder! Seit nun fast 3 Wochen ist Pax wieder zuhause --- wenn auch nur mit drei! dafür mit drei gesunden Beinen. Als die Schrauben raus waren hatte der Vet festgestellt, dass zwar der Knochen ausgeheilt ist, aber halt nicht so wie wir uns das gewünscht hätten. Die beiden Knochenenden hatten sich jedes für sich  ausgeheilt und sind  nicht zusammen gewachsen.  Das Bein hatte so also keine Stabilität und so standen wir vor 4 Wochen wieder vor der so gefürchteten Frage: Amputation oder Einschläfern......wir haben uns für das 2. entschieden und so wird Pax nun auf drei Beinen durch's Leben gehen. Als ich ihn die ersten Tage nach der OP in der Klinik besuchte, war ich sehr im Zweifel ob die Entscheidung wirklich richtig war. Aber heute kann ich nur sagen: Ja die Entscheidung war richtig! Pax ist seit 3 Wochen ohne Medikamente und es geht ihm gut. Vor 2 Tagen waren wir nach so langer Zeit wieder mal zusammen auf einem Spaziergang auf dem Berg. Ich musste ihn immer wieder zum Sitzen und Ausruhen ermahnen, denn seine Muskeln sind ja noch nicht so trainiert und stark und ich wollte ihn nicht überfordern. Wir schafften es bis zu dem Platz wo wir vor seinem Unfall immer einen Halt machten, uns hinsetzen, es ein Gutzi gab und ich gewöhnlich meine kurze Meditation mache.
Von da holte Urs uns dann mit dem Quad ( kleiner 4x4) nach Hause. Alles in allem ein grosser Erfolg ..... es war eine lange Reise bis dahin.


Diese Woche ---- am 12. September ---- hat Pax Geburtstag ---- er wird 6 Jahre alt. Ich wünsche mir für ihn, dass er die letzten 5 Monate mit den schlechten Erfahrungen schnell verarbeiten und vergessen kann und er die nächsten Jahre ein glückliches und unbeschwertes Hundeleben leben kann. Ich tu alles um ihm dabei zu helfen..........




Nur ganz kurz!!

 

Ich bin mir sicher, der Einsatz hat sich gelohnt! Gestern konnten Pax ---- nach mehr als 4 Monaten-----endlich die Schrauben aus seinem Bein rausgenommen werden. Bis am Montag muss er noch in der Klinik bleiben. Dann werden wir langsam mit einem sanften Aufbautraining beginnen.......ich bin sehr happy und dankbar, dass ich nicht entscheiden musste, zwischen Einschläfern oder Amputation.....es guets Wuchenänd öich allne!
 

Wir sind auf dem richtigen Weg!

                                  Chica und Pax beim Wachen vor dem Gartentor!

Hätte mich Margit nicht danach gefragt, ich glaube ich hätte noch ein Weilchen mit einem Up-date gewartet. Nicht weil ich nicht erzählen mag.......ich war es Leid immer wieder all die Rückschläge aufzuzählen.......
 Ich wundere mich immer noch sehr über die Tatsache, dass wenn etwas nicht mit Antibiotika oder sonst Schulmedizinisch zu lösen ist, dann schickt man den Patienten nach Hause.
So habe ich in meiner Verzweiflung selber mit allem was in meiner Macht und Wissen stand eine  Therapie für Pax entwickelt. Er bekommt seit Wochen  3 verschiedene Umschläge (Beinwellwurzel Tinktur und Beinwellblätterauflagen, Arnikagel von Dr. Vogel und Traumeel) er bekommt Magnesium Spray aufgesprayt, vom Vet habe ich Vitamine wo er regelmässig bekommt, dann 3x am Tag ein Schälchen Yoghurt für seinen Magen und Darm und für sein Seelenleben mixe ich ihm Bachblüten.  Der Vet war mehr als überrascht, als er Pax nach 3 Wochen röntgte und eine deutliche Verbesserung sah. 

Also Pax war unterdessen wieder ein paar Tage in der Klinik. Eigentlich war der Anlass erfreulich den am 22. Juni wurde endlich, endlich nach fast 4 Monate der lange Pin der parallel durch seinen Knochen ging und beim Knie oben rauskam, rausgezogen. Ich war so happy für Pax, denn dieser Pin hat ihn schon ganz lange gestört. Aber es ging ihm eigentlich recht gut. Das Röntgen das man 1 Woche zuvor gemacht hatte, war zwar nicht super, aber es zeigte doch Fortschritte im Aufbau des Knochens und ein Ansatz dass der Bruch zusammen wächst war gut zu sehen. Für Pax und mich war das eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind!
In der Zwischenzeit habe ich noch getrocknete Beinwellwurzel gekauft und eine Tinktur angesetzt. Davon bekommt Pax im Wechsel mit den Beinwellblätter Umschläge. Auch den Arnikagel von Dr. Vogel bekommt er jeden Tag auf sein Bein.
Also, der Pin wurde am Montag den 22. rausgezogen und Pax hätte am Dienstag wieder nach Hause kommen können. Ich war ---- wie schon einmal ---- im Warteraum um auf Pax zu warten, als ich ihn aufheulen hörte. Er winselte extreme laut. Ich nichts wie nach hinten in den Behandlungsraum -----
ich kenn mich da inzwischen gut aus ---- um zu sehen was passiert ist. Weiss auch nicht warum man immer gleich das Schlimmste erwartet! Als ich nach Hinten kam, sass der Vet und 3 seiner Helferinnen am Boden. Pax hatte im Schmerz um sich gebissen und als ich zu ihm kam, warnten sie mich: watch your hands!! Aber ich nahm seinen Kopf in meine Hände und streichelte ihm sanft die Stirn und zwischen den Augen  --- strich seine Ohren aus, worauf er sich schnell beruhigte.
Der Vet war ob Pax's Reaktion selber erschrocken, er konnte sich gar nicht erklären was passiert war.
So musste Pax wieder geröngt werden und ich liess ihn schweren Herzens in der Klinik zurück. Das Warten war sehr nervig und ich musste mir immer wieder zureden, dass alles gut wird.
Nach langen Stunden rief Rob an und meinte: erst die gute Nachricht......der Knochen ist intakt und nichts ist passiert. Was passiert ist.....eine Schraube ist im Knochen abgebrochen. Eine der Schrauben die den Knochen zusammenhalten und aussen mit der Schiene verbunden ist. Also bei Pax ist nun wirklich alles passiert was möglich ist und trotzdem war ich sehr erleichtert. Man kann die Schrauben noch nicht rausnehmen, dazu ist der Knochen noch zu schwach. Also habe ich Pax nach drei Tagen wieder abgeholte. Zuhause erholt er sich viel besser.  Wir müssen einfach noch so 2-3 Wochen überbrücken bis die Schrauben rauskönnen. Die ersten 2 Wochen sind heute rum und Pax macht sich trotz "Schraubenbruch" gut.....er geht einfach nicht auf dem Bein aber ich zwinge ihn nicht. Sobald die Schiene weg und die Schrauben raus sind, wird mein Boy das Laufen auf 4 Beinen wieder üben müssen. Aber das kriegen wir auch noch hin.
Was mich freut---- er nimmt wieder am Alltag anteil....geht gwunderig zum Gartentor wenn jemand kommt und gibt auch wieder kräftig "Laut" wenn ihm was nicht passt!

                                       Unter dem Verband sind Beinwellblätter aufgelegt :-)

Euch allen weiterhin einen sonnigen und unbeschwerten Sommer......
liebe Grüsse von uns vom Sunny-Hill!

warum denn in die Ferne schweifen.......


Chica und ich waren heute Morgen zeitig unterwegs. Jeden Tag sieht es auf dem Berg ein bisschen anders aus. Immer wieder entdecke ich neue Blumen und nach all dem Regen steht das Farnkraut meterhoch.  Jetzt ist es wirklich Busch und wir können unsere kleinen Wege ---- die nur durchs regelmässige Begehen offen geblieben sind--- kaum mehr sehen. Trotzdem stosse ich immer wieder auf die "Hinterlassenschaft"  der Bären, die auf dem Berg wandern. Ich bin sehr vorsichtig und beobachte die Gegend aufmerksam. So stand ich auch heute an einem ziemlich offenen Platz mit hohem Gras und Farn. Um besser sehen zu können legte ich ---- nach Indianderart ---- meine Hand über die Augen und so suchte mein Blick den Berg ab!! Nicht's schien sich zu bewegen.......alles war ruhig und Chica sass entspannt an meiner Seite. Doch plötzlich sprang sie wie von einer Wespe gestochen in Höhe. Sie nahm einen Satz bestimmt einen Meter hoch und starrte entgeistert nach vorn. Im selben Augenblick wie Chica ihren Satz machte, stand ein paar Meter vor uns eine Hirschkuh auf. Erst jetzt, als ich meine Augen nicht mehr in die Weite schweifen liess sah ich, dass vor uns sechs Hirschkühe  ruhten oder besser ----- geruht haben! Als die Erste aufstand, folgten ihr die anderen nach........ eher genervt als erschrocken! Ruhig erhoben sie sich, schüttelten sich und dann machten sie sich auf den Weg....immer den Berg hinauf. Wir ---- das Wild und ich ---- benützen oft die gleichen Wege, was uns gegenseitig nützt ---- besonders im Winter!
Leider wie so oft, hatte ich heute meine Kamera nicht mit dabei. Aber die Bilder sind in meinem Herzen abgespeichert, denn das sind auch für mich besondere Momente.......

Manchmal muss man seine Einstellung ändern!



Schon sind 3 Monate vergangen seit Pax's Unfall und das Bein sollte längst wieder gesund sein. Davon sind wir leider weit entfernt! Heute Samstag (22. 6.) nach dem 4. Röntgen, ist unser Vet nun mit seinem "Latein" am Ende. Der Knochen will einfach nicht zusammen wachsen.....eher das Gegenteil ist der Fall. Es scheint fast, als ob der Knochen sich langsam auflöst! Am Montag will Rob einen Spezialisten aus Calgary zuziehen um zu besprechen was man noch machen kann. Eventuell alle Nägel und den stabilisierenden Pin raus nehmen und an Stelle eine Schiene legen und einfach zuwarten wie es sich weiter entwickelt. Oder......was definitive im Raum steht; Amputation!! Bis vor wenige Tagen wäre diese Möglichkeit für mich nie in Frage gekommen.  Aber jetzt nach einigen Gesprächen mit "3beinigen" Hundebesitzer, (Vet und Crew kennen viele Fälle!) Google hat auch viele Meinungen!  hat diese Option ihren Schrecken verloren. Ich kann mir nun vorstellen, dass Pax vielleicht sogar besser ohne, als mit  einem Bein lebt, das vielleicht nie ganz ausheilen und stabil sein wird. Denn würde das Bein wieder brechen, stünde ich wieder vor der Entscheidung. Ansonsten müsste ich mich von Pax trennen.
Nach einer Woche Klinik habe ich ihn heute wieder nach Hause holen dürfen. Pax fällt der Aufenthalt in der Klinik immer schwerer. Die letzte Woche bin ich fast täglich nach Creston reingefahren und habe meinem Boy Rührei oder Müesli mitgebracht, dass er den auch immer brav gefressen hat. Aber sonst hat er sein Fressen verweigert. Dabei hat er schon so viel an Gewicht verloren ---- der dicke Pelz lässt anders vermuten!
Allem zum Trotz werde ich Pax wieder Beinwell Umschläge machen und mich durchlesen was ich evt. mit Schüsslersalze machen könnte.
Im Moment schläft und schnarcht Pax ----- bei leiser Musik ----- vor dem Ofen.

Frust und Entspannung

 
Habe ich gestern gemalt, zur Entspannung.........

Im Moment bin ich froh, dass sich genug Arbeit aufdrängt --- im und ums Haus, so bin ich doch etwas abgelenkt.
Seit vergangenem Donnerstag ist Pax wieder mit einem geschwollenen Bein in der Tierklinik. Trotz Antibiotika scheint sich immer wieder ein Entzündungsherd zu bilden. Jetzt ist er an einem anderen
Antibiotika und ich hoffe natürlich mit ganzem Herzen, dass es diesmal doch klappt. Pax ging es für 3 Wochen so super gut, dass ich ---- berechtigt ---- sehr zuversichtlich war. Dann plötzlich, von einem Tag auf den andern schonte Pax sein Bein und ich wusste, da stimmt was nicht. Rob machte ein Röntgenbild um ein bisschen mehr sehen zu können ---- denn auch ihn hat Pax's Rückschlag überrascht. Auf dem Röntgen konnte man sehen, dass sich der lange Pin ---- der längs durch sein Bein geht ---- ein paar Millimeter verschoben hat und nun beim auftreten unangenehm pickst. Der Knochen ist aber immer noch nicht so stabil zusammen gewachsen, dass der Pin unbesorgt raus genommen werden kann. Nach 5 Tagen musste das dann aber doch gemacht werden weil Pax . jetztgar nicht mehr auftreten mochte und Schmerzen hatte. Jetzt muss Pax sich wieder für ein paar Wochen schonen und das geht am sichersten in der Klinik.
Als ich nach dem Wochenende in da anrief um zu fragen wie es meinem Boy geht, liess man mich wissen, dass er nicht fressen will und Heimweh hat. Kurzentschlossen schlug ich ein paar Eier auf und machte Rührei, mischte Yoghurt unter und brachte alles nach Creston in die Klinik. Dort durfte ich ----- nach einer innigen Begrüssung ---- Pax für sein Geschäft rausnehmen. Nur ein paar Schritte durften wir gehen, er muss sein Bein schonen. Dann setzte ich mich zu Pax und gab ihm das mitgebrachte Rührei. Hungrig und genüsslich schleckte er bis zum letzten Eikrümmel seinen Teller sauber. Ich war so happy und die Belegschaft in der Klinik war erleichtert, dass ihr Liebling wieder etwas gegessen hat. Solange wie Pax nun schon in der Klinik ist, war noch kein Hund vor ihm da und so wundert es mich nicht, dass er sich mit den Girl's der Klinik angefreundet hat und sich gern verwöhnen lässt. Ich bin so froh darüber, dass er gut aufgehoben ist. Ich werde wohl jeden 2. Tag nach Creston reinfahren und Pax etwas Essen in die Klinik bringen......Essen das dem Patient besonders schmeckt! bis er wieder zu Hause sein kann.
Drückt uns ein bisschen die Daumen, wir können es gebrauchen......Danke!!

Trotzallem es wird ........


Auch wenn wir vor 2 Tagen noch voll den Holzofen eingefeuert haben, die wärmere Zeit kommt doch!
An unsere Fliederbüschen vor dem Haus habe ich gestern gleich mehrere Schwalbenschwänze beobachten können.  Der Flieder duftet so süss und man kann in schon von weiten riechen.  Sogar die kleinen Kolibris gehen an die Fliederbüsche.

 
 Man sagt: sie schiessen wie die Pilze aus dem Boden! Ja nach den vielen Regentagen schiessen die Pilze ----- wie hier sogar aus einem Stück totem Holz! Der kleine Pilz sieht aus, als ob ihn jemand da hingestellt hätte.

Jetzt im Frühsommer ist das Wandern auf dem Berg wie wenn man durch einen Park geht.
Nur ein paar Wochen später wird das Gras bis zu den Knien reichen und das Laufen wird mühsam. Darum geniesse ich die kurze Zeit um so oft wie möglich mit Chica über den Berg zu gehen.

Was lange währt kommt bestimmt gut!


Liebe Freunde, liebe Leser meiner Geschichten.......seit Wochen dreht sich alles nur noch um Pax. Letzten Freitag hätten wir ihn nach Hause holen können.....hätten wir. Wir waren auch da, hatten bezahlt für die 3 Wochen boarding die Pax in der Klink war, hattten auch ein Gespräch mit Rob dem Vet um ja alles richtig zu machen  wenn Pax zu Hause ist und nun warteten wir, dass eines der Girls Pax bringt. Anstatt Pax, kam eines der Girls und sagte wir müssten nochmals in den Behandlungsraum zurück kommen. Da stand Rob und wusste nicht wie er uns sagen soll, was schief gelaufen ist. Der Knochen von Pax's Bein ---- der eigentlich nun gut zusammen gewachsen sein sollte ---- war wieder auseinander! Ich war schockiert über die Nachricht! Was heisst das nun?
Rob druckste ein bisschen herum, wusste selber nicht wie das passieren konnte. Nach einigem Abtasten stand fest, der Knochen war nach dem die Drähte raus waren, wieder auseinander gegangen. Die Entzündung am Knochen und Gewebe könnten schon einen irreparablen Schaden angerichtet haben. Rob war nicht wirklich optimistisch.......sprach von evt. Amputation ....... und als ich leise fragte ob er auch an eutanasie denkt, meinte er nur: well......
Mein Herz zog sich zusammen bei dem Gedanken und die Tränen flossen.......nicht schon wieder! Rob versprach am Samstagnachmittag noch mal das Bein von Pax zu operieren und vorallem abzuklären wie weit die Entzündung fortgeschritten war. Der Abschied von meinem Boy fiel mir dieses mal besonders schwer. Wussten wir doch, dass wenn das Bein nicht gerettet werden kann, dann sollte Pax besser nicht mehr aus der Nakose aufwachen. Das Warten  war nicht leicht, bis dann endlich am Samstagabend der ersehnte, gefürchtete Anruf kam. Rob hat Pax's Bein nochmals aufgemacht, den Knochen gesäubert und dann alles wieder fest zusammen geschraubt.....dieses mal doppelt! Jetzt beginnt die Prozedur auf neue, aber wir sind sehr optimistisch dass es dieses mal klappen wird. Rob nimmt an, dass Pax vielleicht auf das Material der Drähte mit dieser schlimmen Entzündung reagiert hat.
Am Montag als ich bei der Klinik vorbeischaute, war Pax gerade draussen für sein Geschäft. Freudig begrüsste er mich und nicht nur körperlich scheint es ihm viel besser zu gehen. Heute oder morgen kann er nun nach Hause kommen und dann wird er sich schnell erholen. Er hat so viel an Gewicht verloren und er hat auch Heimweh ....... aber wir kriegen das schon wieder hin ------ alles wird gut!!!

Das soll nicht noch mal passieren!!


Jetzt wird eingezäunt!
Seit letzter Woche wissen wir was mit unserem Pax am 27. März passiert ist. Pax wurde von einem Truck (Pick-up) angefahren. Wie uns ein Zeuge der hinter dem betreffenden Fahrzeug gefahren ist erzählt hat: Pax stand mitten auf der Highway als der Truck  ohne auszuweichen, ohne zu bremden auf ihn zufuhr. Es war kein Gegenverkehr, er hätte leicht ein paar Centimeter ausweichen können und Pax wäre nichts passiert. Der Zeuge sagte, dass er Pax schon von weitem gesehen und abgebremst hätte. Der Fahrer vor ihm aber, ist mit Vollgas weiter auf Pax zu und hat ihn dann erwischt. Auch da hat der Fahrer nicht reagiert oder angehalten. Das schlimmste aber ist, dass dieser Mensch in unserer Nachbarschaft lebt!
Ich fühle mich sehr schuldig, dass sowas passieren konnte, denn in erster Linie sind wir für unseere Tiere verantwortlich. Die Hunde gehen normalerweise nie runter bis an die Highway-----normalerweise. Wer weiss was an diesem bestimmten Abend anders war als normalerweise....... Aus diesem grund haben wir nun angefangen unser Grunstück ums Haus einzuzäunen. Es wird ein Freilauf für die Hunde von vielleicht einem Acre.

 
Das kleine Tor zum Busch steht schon.......
 
Diese ganze Aera runter zum Alpacagehege steht dann für Pax und Chica jederzeit offen.


Das müsste doch genug Auslauf nur so zum "Rumlümmeln" sein........
Wir gehen jeden Tag für einen längeren Walk über den Berg wo sie noch mal frei sind und viele neue Gerüche aufnehmen können.

Auch zum Haus hoch können sie jederzeit......bei uns steht die Tür offen .....
mehr oder weniger :-)
Unser Vet hat Pax noch für diese Woche im Spital behalten.....sicherheitshalber. Aber am Freitag hoffe ich, kommt er wieder nach Hause. Chica vermisst ihn wirklich sehr. Ich habe versucht ihr mit Bachblüten (Notfalltröpfli)  das Heimweh ein bisschen zu lindern.

Up date zu Pax!


Wenn ich nicht immer selber ein Auge auf allem habe, dann kann ich davon ausgehen, dass bestimmt was schief läuft! Nicht weil ich mir jetzt was darauf einbilde, das ist bei uns einfach so......punkt!
Letzten Dienstag musste ich nach Cranbrook und ich überlegte mir noch, ob ich nicht den Termin besser auf später verschieben sollte. Urs versicherte mit jedoch, dass ich mir absolut keine Sorgen machen müsste. Es sind ja bloss ein paar Stunden und da werde er wohl auf die Hunde und im besonderen auf Pax aufpasse können! Ja, das sollte eigentlich möglich sein ---- vorallem wenn wir wissen, wie wichtig es im Moment ist, gut auf Pax aufzupassen. So fuhr ich entspannt zu meinem Termin nach Cranbrook und machte mir weiter keine Gedanken. Diese Auszeit tat mir auch gut,, weil ich seit 3 Wochen ---- seit Pax aus dem Spital entlassen worden und wieder zuhause ist ---- kein Auge von ihm gelassen hatte. Wie mein Augapfel habe ich ihn gehütet und aufgepasst dass er ja nicht zu viel auf sein gebrochenes Bein auftritt, dass er genug trinkt und isst wegen seiner vielen Medis die er nehmen musste und vorallem dass Chica ihm mit ihrer ungestümen Art nicht zu nahe kommt. Es war nicht immer einfach und oft habe ich von Urs einen Blick bekommen, der mir zu verstehen gab, dass ich mich vielleicht zu sehr sorge oder meine Aufsicht übertrieben. Urs meinte auch, dass ich Pax ganz verziehe mit meinem "Getue". Aber unser Vet war sehr zufrieden mit Pax und meiner Pflege.
Als ich am Mittwochnachmittag so gegen 16.00 Uhr wieder nach Hause kam, war Pax aus dem Zwinger und sass bei Urs an der Sonne.  Chica sprang mir entgegen und begrüsse mich stürmich. Als ich Pax begrüsste fiel mir auf, dass er nicht wie in den letzten paar Tagen auf sein verletztes Bein stand. Er stand hechelnd auf 3 Beinen und ich kannte diesen Blick mit dem er mich ansah. Ich wollte ihn in den  Zwinger zurück bringen, weil ich annahm, er hechle, weil er an der Sonne sass. Erst wollte er gar nicht aufstehen und ich hatte Mühe ihn zu den paar Meter zum Zwinger zu bewegen. Als ihm Chica zu nahe kam, fletschte er die Zähne und knurrte sie böse an. Zu Urs gewandt fragte ich, was ist denn hier passiert? Pax will nicht laufen und knurrt Chica an. So nebenbei kam dann heraus, dass ein Nachbar zu Urs kam und er dadurch nicht auf Chica und Pax aufgepasst hat. Chica wollte Pax zum Spielen auffordern und ist ihm dabei an sein verletztes Bein gestossen. So schlimm kann das ja nicht gewesen sein meinte Urs und das hätte mir auch passieren könne. Nein, das hätte mir nicht passieren können! 3 Wochen lange habe ich so aufgepasst und nun das. Die Schiene die den Knochen zusammen hält war verschoben und das Bein geschwollen. Ich rief beim Vet an und wir brachten Pax in die Klinik zum Röntgen. Gottseidank war der Bescheid nicht soooo schlimm. Der Knochen wurde durch den Stoss nicht beeindrächtigt. Die verschobene Schiene und die Nägel die alles am Platz halten sollten, wurden nun rausgenommen ---- etwas zu früh, darum muss Pax für eine Woche in der Klinik bleiben. Er darf nun eine Woche gar nicht auf das Bein stehen oder halt nur gerade für's  "Geschäft". Ich bin erleichtert und sehr froh, dass der Knochen nicht gelitten hat.......armer Pax.......er tut mir so leid.
Für mich sind diese Tage eine kleine Auszeit und ich kann wieder ein paar Nächte durchschlafen. Pax musste jede Nacht so 1-2 mal raus und oft konnte ich dann nicht mehr einschlafen. Macht sich in meinem Alter halt eher bemerkbar:-)
Bis Pax wieder ganz gesund ist, werde ich es auf nichts mehr ankommen lassen!

Aprilwetter!




Sogar unsere Esther sieht sich das Wettertreiben  lieber von der warmen Stube an. Am Samstagmorgen schneite es in dicken Flocken und das Thermometer sank auf minus 4°. Leicht frustriert musste ich meine Osterglocken abschneiden und ins Haus nehmen. Es tat mir leid sie zuschneien zu lassen. So erfreuen sie uns eben in der geheizten Stube. 
Wir haben festgestellt dass wir fast regelmässig nach 2-3 Wochen  das Wetter von der Schweiz bekommen. Dieses mal hatte ich schwer gehofft, dass das miese Osterwetter von der Schweiz (Europa) an uns vorbei ziehen würde. Aber nichts da! Genau 2 Wochen später ist unser mildes Frühlingswetter vorbei und "äs hützt" den ganzen Tag. Mein Rhabarber wird es glaub ich überstehen, aber wohl ist ihm dabei sicher nicht!

Dafür ----- hab ich mir sagen lassen ---- ist der Frühling nun auch in die Schweiz eingezogen und das mag ich euch allen von Herzen gönnen......ehrlich ;-) Nächste Woche soll es bei uns wieder etwas wärmer werden......uns sonst spätestens nach 2 Wochen!!
Liebe Grüsse und lasst es euch gut gehen!

Pax ist noch nicht über den Berg!


Am kommenden Mittwoch sind es nun 2 Wochen seit Pax's Unfall. Nach einer Woche Tierklinik ist er nun wieder zu Hause und das  Bein scheint gut zu heilen. Zwischendurch ziehen wir ihm eine Socke über das Bein um ihn vom Trichter zu erlösen.....ein wirklich blödes Ding!! Damit Pax aber nicht an den Wunden leckt, braucht es einen Schutz. Heute Morgen habe ich den Strumpf ausgezogen und gewaschen und darum hat er wieder für ein paar Stunden den Trichter. Jetzt kommt aber ein neues Problem dazu. Pax hat mühe Wasser zu lassen....zu Pinkeln. Am Freitag konnte er für mehr als 12 Stunden nicht  gehen. Wir telefonierten mit dem Vet der Pax operierte und er meinte, dass was beim Unfall kaputt gegangen sein könnte ---- wir wissen immer noch nicht was wirklich passiert ist bei diesem Unfall---- oder bei der OP wurde einen Nerv verletzt. Ich weiss auch nicht genau wie das passieren kann, aber anscheinend ist was nicht o.k. Gestern und heute Morgen konnte er zwar wieder, aber mit ganz wenig Druck und vor allem ---- er hat sein Bett nass gemacht und zwar nicht nur ein bisschen, nein richtig. Er verliert Wasser wenn er schläft.
Es kann auch noch mit seinen Medikamente zusammen hängen die er noch bis Mittwoch nehmen muss. Wenn es aber nicht besser wird, muss unbedingt abgeklärt werden wash mit meinem Boy nicht in Ordnung ist.  ich hoffe sehr, dass alles wieder gut wird........

In der Zwischenzeit ist der Strumpf trocken und wieder montiert und Pax relaxed auf dem Sofa. Wir tun was wir können um ihm die Zeit erträglich zu machen.



Es ist doch immer was!



Es wird wohl ein paar Wochen dauern, bis Pax mich wieder auf meinen Wanderungen über den Berg begleiten kann. Am vergangenen Mittwochabend mussten wir ihn Notfallmässig in die Tierklinik in Creston bringen.  Was ist passiert? So genau werden wir das wohl nie wissen. Am Mittwochabend  rief Urs die Hunde zum Haus --- sie gehen gern in den Busch auf Schnupperkurs. Chica kam gleich zurück und es ist normal das Pax immer ein bisschen mehr Zeit braucht. Plötzlich ruft Urs ins Haus: Ursi komm schnell, dem Pax ist was passiert! Ich renne raus ----- nein ich fliege und rufe Pax.....Pax..... weil ich ihn nirgens sehen kann --- ich höre nur sein Winseln. Doch dann sehe ich ihn.....er hatte sich hingelegt. Winselnd probiert er aufzustehen, legt sich aber gleich wieder hin. Seine Augen waren weit aufgerissen und sein Hecheln zeigte uns, dass er Schmerzen hat. Als er dann doch aufstand, sehen wir Blut am Boden und am rechten Hinterbein. Sein Unterschenkel hing lose runter und man konnte von blossem Auge sehen, dass sein Bein gebrochen sein musste. Ich rannte zum Haus zurück um in der Klinik anzurufen. Normalerweise ist da um 19.00 keiner mehr ----- aber heute schon ---- Gottseidank! In der Zwischezeit hat Urs Pax zum Auto getragen und ihn auf die Unterlage gelegt die ich extra im Auto habe, wenn ich die Hunde mitnehme. Es hat mich schon erstaunt, dass Pax sich so hat rumtragen und ins Auto verfrachten lassen. Ich hatte eher erwartet, dass er knurrt und sich wehrt. Aber er muss gespürt haben, dass wir ihm helfen wollen. In der Klinik erwartete uns schon Emma die Tierärztin und Mellisa ihre Assistentin. Wie ich schon öfters geschrieben habe, hat Pax eine schwierige Vergangenheit und er lässt sich nur ungern von fremden Menschen anfassen, erst recht in dieser Situation in der er war.
So mussten sie ihn erst Narkotisieren........um ihn auf die Trage zu ziehen und auch wegen der Schmerzen war das besser. Aber Pax wehrte sich standhaft dagegen und wollte einfach nicht relaxen. Dreimal musste Emma ihm eine Dosis nachspritzen bis Pax endlich aufgab und er dahinschlummerte. Erst dann konnten wir den 50Kilo Boy auf die Trage heben. Dann kam das Warten ----- nach dem Röntgen sollten wir mehr wissen. Dann die Gewissheit ---- Pax hatte einen offenen Unterschenkelbruch, der operiert werden musste. Dr Emma macht keine OP's und so wurde er stabilisiert und schlief durch bis zum nächsten Morgen bis Rob kam ----- der Vet der operiert. Der Bruch war nicht so einfach zu stabilisieren wie am Anfang angenommen und darum dauert die Operation länger als geplant. Heute Samstag konnte ich mit Rob sprechen und er versicherte mir, dass es Pax den Umständen entsprechen gut geht, aber da er noch viel Ruhe --- besser gesagt still liegen muss ---- werden sie ihn noch bis Dienstag in  der Klinik behalten. Er fehlt uns und Chica sucht überall nach ihrem Buddy.
Die letzten Tage mussten wir allein über den Berg wandern........


Das ist Chica.......sie sieht nicht besonders glücklich aus auf diesem Bild und ihr Ohr steht auch auf Sturm:-) Aber alles wird wieder gut, darauf hoffen wir ganz fest. 

"Monster" - Besuch! :-)

Ich liebe Boxer Hunde über alles.....aber zugegeben: sind sie nicht alles kleine Monster?
Letzte Woche hatten wir Besuch von einem Boxermädchen mit dem schönen Namen Lara! Sie ist ein paar Monate jünger als unsere Chica, aber viel kräftiger und grösser als unser Mädchen Nichts desto trotz ging das Rennen und Jagen ums Haus für 2 Stunden fast pausenlos an, ohne das Chica oder Lara aufgegeben hätten!

Zwischendurch eine kleine Verschnaufpause und ein paar Sympathiebekundungen und weiter kann das Spiel gehen.........

Bloss einer war nicht sehr begeistert vom dem wilden Getue..........

Alles Zureden und Aufmuntern hat nicht geholfen......Pax wollte da nicht mitmachen, lieber legt er sich auf einen sicheren Platz, wo er nicht ständig mit diesen rennenden Teenager konfrontiert wird.

Es ist wie bei den Menschen: Man kann viel ertragen, wenn man eine Rückzugsmöglichkeit hat!

"Nur" eine Erkältung!


jeder kennt das Gefühl wenn man "Eine" eingefangen hat. Erst brennt es im Hals ----- da hofft man noch, dass man vielleicht mit Gurgeln und einem Tablettli das ganze Unheil abwenden könnte! Aber da ist es schon zu spät!
Bei mir fing es letzte Woche  mit einem Reizhusten an. Dieser entwickelte sich innerhalb von Stunden in einen ausgewachsenen trockenen, bellenden Husten der mir überhaupt keine Ruhe mehr liess. Ich inhalierte mehrmals am Tag abwechseln mit Salzwasser und Kamille und lutschte Hustenbonbon bis mein Magen nur noch sauer reagierte. Nachts fand ich keine Ruhe und mein Brustkasten schmerzte bei jedem Hustenanfall, dass ich dachte da ist was geplatzt!
Pax und Chica wunderten sich auch über die vielen fremden und aufdringlichen Gerüche an ihrem Menschen.....Vicks, Tigerbalm und so.
Die Nahrung wird dann für ein paar Tage auf Tee, Orangen und Chicken-Nudel-Soup zurück gestuft. Der Appetit ist auf dem Nullpunkt angelangt.
Fieber hatte ich nicht, aber der Kopf tat weh und hinter der Stirn war ein heftiger Druck. Die nächste Stufe meiner Erkältung setzte erbarmungslos ein. Ich konnte kaum meine Augen offen halten...... immer wieder liefen sie über und schwollen richtig zu. Meine Nase war zu, trotz der Inhalationen. Urs fuhr nach Creston um mir was aus der Apotheke zu holen, so dass ich wenigstens mit Husten in der Nacht ein bisschen Ruhen finden konnte.
Noch in der Schweiz hatte ich mir eine Tasse zum Spühlen der Nase gekauft ..... ein richtiges Wunderding! Meine Kieferhöhlen sind sehr anfällig und ich habe mir angewöhnt bei Schnupfen Spühlungen mit lauwarmem Salzwasser zu machen, was immer gut geholfen hat. Das machte ich auch jetzt. Zwei weitere Tage wo ich mit  einer Schachtel Kleenex, warm eingepackt auf dem Sofa lag und nur hoffte zu überleben! :-)  Ich weiss, es ist bloss eine Erkältung, aber wenn man mitten drin steckt, ist es doch ziemlich happig. Heute fühle ich mich zum ersten mal wieder etwas menschlich und die Symptone sind am abklingen .......  fühle zusehends meine Lebensgeiter zurück kommen.
Nun ist Urs dran! Er leidet bis jetzt "nur" an einen Schnupfen und hat eine rote Nase. Natürlich will er nun auch gleich sterben und natürlich es geht ihm viel schlimmer als jedem Menschen davor mit einer Erkältung ;-) Aber auch er wird überleben......es ist ja nur eine Erkältung right?


Der Boss vom Sunny-Hill.........


ist er nicht ein schöner Boy mein Pax?
Ich bin auch nach 2 Jahren (er kam kurz nach Weihnachten 2010 zu uns) immer noch sehr begeistert von ihm. Er hat eine Gelassenheit gefunden, die  ist bewundernswert. Wenn man bedenkt wie lang sein Leidensweg ist!
 Letzte Woche musste er zum Vet, weil er leicht hinkte und immer wieder seine Pfoten leckte. Als Pax zu uns kam, durften meine Hände nicht mal in die Nähe seiner Pfoten kommen, geschweige denn anfassen. Nägelschneiden wäre undenkbar gewesen. In den ersten Monaten wo er mit uns zusammen lebte, habe ich immer wieder probiert ihm zu zeigen, dass er keine Angst haben muss. Die Menschen bei denen Pax vorher lebte, hatten sich etwas ganz gemeines als Strafe ausgedacht. Sie taten ihm weh, indem sie ihn auf seine Pfoten schlugen!
Die Erfahrung  als er mir zum ersten mal von sich aus seine Pfote hinstreckte, berührte mich tief.....
Gut dass ich unseren Tierarzt schon eine Weile kenne.......ich konnte ihm zu beginn der Behandlung ein bisschen über Pax und seine Ängste aufklären und er verstand meine Bedenken. Erstaunlicherweise liess Pax es zu, dass Rob seine Pfote untersuchen und abtasten konnte. Als er dann aber auf den "wunden Punkt" drückte, zog Pax die Pfote entschlossen zurück, legte die Ohren nach hinten und seine Augen waren weit aufgerissen.
So einigten wir uns, dass Pax ein paar Stunden in der Klinik bleibt wo er dann eine leichte Narkose oder Beruhigungspritze bekommt, damit der Arzt und seine Helferin ungefärdet an ihm arbeiten konnten. Es war mir wichtig, dass man Pax nicht wieder einem mentalen Stress aussetzt.
Als ich ihn ein paar Stunden später abholte, war er eigentlich auch recht ruhig.....freute sich halt als er mich sah!
Es war nichts schlimmes was uns zum Vet brachte, nur eine kleine Schnittwunde an einer Balle. Winterzeit ist halt auch für Hundefüsse eine zusätzliche Belastung.
Hier noch ein Bild von Pax und seinem Buddy Nemo!


Wann immer unser Kater Nemo Pax sieht, rennt er auf ihn zu und streicht ihm um die Schnauze. Manchmal so lange bis Pax flüchtet.....oft zwecklos! Dann rufe ich Nemo ins Haus, damit er Pax Ruhe lässt!

Chica??......Chicano???

 
Wie ich schon oft geschrieben habe, unsere Chica ist ein kleines Monster!  Da sie aber bloss 16 Monate alt ist,  besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich Chica doch noch ein kleines bisschen "normalisieren" sprich ruhiger wird! Wir hatten neulich Besuch und wie in Kanada üblich, hat sich der Besuch die Schuhe ausgezogen und sie beim Eingang hingestellt. Da es Winter ist, entledigte man sich auch von Handschuhe, Mützen und so weiter. Wir sassen also alle bei einer Tasse Kaffee als Chica das erste mal vorbei flitzte und zwar mit einer Mütze. Das hatte ich relativ schnell erledigt und ich hatte Chica mit einem "Chica NO", wissen lassen, dass das nicht o.k. ist.
 Kaum sass ich wieder auf dem Stuhl, flitzte Chica mit einem Schuh vorbei und probierte, ihn in ihrem Kissen zu verstecken. Chica NO! Es ging dann noch ein paar mal so....nicht nur mit gestohlenen Dingen, sie will immer im Mittelpunkt sein.
Als sich unser Besuch 2 Stunden später wieder verabschiedete, bückte sich die Frau zu Chica runter und sagte zu ihr: and you Chicano, have to be a good girl o.k?
Ich musste lachen.....ja man könnte schon denken ihr Name wäre ChicaNO! Weil ich das so oft zu  ihr sage!