Ausgewandert!


Mit 51 Jahren bin ich (2001) vom Bernischen Seeland
(Schweiz), nach British Columbia, Kanada ausgewandert. Warum? Fast würde ich
sagen, es hat sich einfach ergeben, musste so sein. Manchmal habe ich das Gefühl,
das Schicksal hat ganz toll mitgeholfen. Urs und ich lernten uns in einem Internet Chatroom kennen.
In langen Chat-Nächten tauschten wir unsere Ideen aus, Träume vom etwas anderen Leben.
Bis wir zum Schluss kamen, es doch zusammen zu probieren. Aber wenn ein Partner in der Schweiz lebt und der andere in Kanada, dann ist das nicht so einfach.
Im September 2000 flog ich zum ersten Mal nach Kanada um Urs persönlich zu treffen und um einen ganz kleinen Teil von diesem unermesslich grossen und wunderschönen Land kennen zu lernen. Ich sah die Wälder, die unberührten Ufer der Flüsse, die so klar waren. Die verschneiten Rockies, Adler die im Winde segelten. Das alles hat mich tief beeindruckt, tat meiner Seele gut und es war einfach nur schön.
So beschloss ich, mein altes Leben aufzugeben und nach Kanada auszuwandern um mit Urs einen Traum zu verwirklichen; den Traum vom einfachen und freieren Leben! Allen die sich schon mal Gedanken zum Auswandern gemacht haben sei hier gesagt, so einfach wie sich diese Story nun liest, so einfach war es nicht. Nur so viel, wir kauften uns im Mai 2001 in der Nähe von Creston ein Grundstück, einen Berg, den wir Sunny-Hill nennen. Es kostete uns viel
körperliche Arbeit und so manche Entbehrung, nur damit wir überhaupt auf dem Grundstück leben konnten. Alles mussten wir von Grund auf bauen, denn es war nichts vorhanden. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine richtige Zufahrt. Das Grundstück war in seinem natürlichen Zustand: Busch und Wald. Als Entschädigung dürfen wir in der freien Natur leben, bekommen Besuch von Hirschen und Rehen, Kojoten und auch Bären. Für nichts würde ich mein Leben hier eintauschen!
Im August 2015 ist mein Buch:
KANADA IST BÄRENSTARK publiziert worden. Es sind Geschichten über Begegnungen mit Menschen, über meine Tiere, von Kojoten und Bären,
aus unserem Alltag eben! :-)





Science Fiction....was denn sonst!


 Science Fiction oder könnte es vielleicht doch mehr sein?  Es ist kein Zufall, dass ich mir diese Geschichte gerade in diesen Tagen ausgedacht habe......und nur so nebenbei....ich gehöre keiner Sekte an :-)  

Auf die Frage von Neale Donald Walsch an Gott, (3. Band, Gespräche mit Gott, 1998) : "Sind wir eigentlich die einzigen Wesen im Universum?" ....wurde die Frage entschieden verneint. Weitere Frage: "Sind die Wesen anderer Planten weiter entwickelt als wir hier auf der Erde?" Wird definitiv mit "JA" beantwortet.......
Wir Menschen, hier auf dem Planeten Erde, sind immer noch verankert im Denken des Materiellen. Der Mensch wird beurteilt nach dem was er hat und vorgibt zu sein. Wie wir den Planeten ausbeuten und kaputt machen, ist den anderen "Bewohnern" des Universums ein Dorn im Auge.  
Aber was ist die Lösung? Wie bremst man die Wesenheit eines ganzen Planeten aus, bekehrt sie zum Umdenken? Die einfachste Art an uns Menschen zu kommen, ist die Angst.......man nutzt die Angst zu höheren Zwecken aus.
Neale Dolnald Walsch: "Sind diese "Ausserirdischen" auch unter uns?"  Anwort: "Ja gewiss!"  
Es ist also kein Problem einen Virus von aussen in unser System zu schleusen. Nicht zu fremdartig sollte er sein.....so, dass die Menschheit (noch) verstehen kann, was da vor sich geht. So, dass man etwas dagegen "erfinden" kann. WER hat die Hilfestellung zum Finden geleistet? Das lasse ich mal offen......
Was erwarten wir Menschen von dieser Hilfe (Impfung)? Dass wir unser Leben so weiterleben können, wie wir uns das gewohnt sind. Mehr wollen wir doch gar nicht....oder?
Aber die von "aussen", die wollen mehr. Sie möchten uns daran hindern, den Planeten Erde kaputt zu machen, denn das wäre ein Verlust ....eine Katastrophe.... nicht nur für uns Menschen. Wie können DIE denn sowas verhindern? 
Indem sich die ganze Menschheit mit diesem Serum impfen lässt. Indem sie uns im Glauben stützen, alles werde wieder gut. Dieses Serum wird uns durchlässig für Informationen und Energien von aussen machen.  Vielleicht nicht vollständig nach der ersten Pandemie.....aber es werden andere folgen....wieder hofft die Menschheit auf Hilfe.......die Hilfe wird kommen, bis wir alle kompatibel sind für die höheren Schwingungen von aussen....
Anders wird die Menschheit nicht überleben.....sie ist zu egoistisch, zu lieblos und zu kurzsichtig......

Science Fiction?  Ja klar, was sonst!  und wenn einer denkt: Jetzt hebt sie total ab.....denke was immer du willst... :-)


Ich und die Corona Impfung

 


Seit mehr als einem Jahr, beschäftigt uns Menschen dieser Virus...und zwar auf der ganzen Welt. Unser Leben wurde zu einem Minimum runtergefahren und wir alle sehnen uns nach einer alltäglichen "Normalität." Nicht's besonderes....einfach nur wieder zu einem menschlich, normalen Alltag übergehen zu können.                       Dann die grosse Hoffnung: Eine Impfung die uns das Ersehnte schon bald zurück bringen soll. Viele Menschen die ich kenne, hinterfragen diese Impfung nicht. Sie lassen sich impfen, um vor dem CoronaVirus geschützt zu sein. Das ist alles was sie wollen.....geschützt sein. Ob man das mit der Impfung allerdings ist, weiss heute noch niemand so genau. So viele ungeklärte Fragen.....selbst die, wo ich denke, dass sie es doch wissen sollten, wissen es nicht. Sie widersprechen sich immer wieder auf's Neue und man kann glauben was will.                                                                                              Aber ich will nicht einfach glauben, ich will das Beste für meinen Körper. Darum bin ich -- für mich -- zu einer Überzeugung gekommen. Nach meiner Überzeugung, ist mein Körper perfekt ausgerüstet mit billionen von Zellen, die (meistens!) alles regeln und ausbalancieren was von aussen in meinen Körper eindringt. Ich bin ihnen -- den Zellen -- sehr dankbar dafür und unterstütze sie mit einem gesunden Lebensstil. Seit vielen Jahren ist mein Körper gesund -- Gott sei Dank. Ausser den legalen Abnützungserscheinungen -- die mich ab und zu daran erinnern, dass ich nicht mehr zwanzig bin -- ist soweit alles bestens. Warum also sollte ich nun meinem gesunden Körper, mit diesem wunderbaren, gesunden Zellsystem, eine so derbe Giftbombe zuführen? Um vielleicht nicht krank zu werden? Sorry, aber das ist mir nicht gut genug. Dann habe ich "zufällig" das Gespräch von Dr. Jens Edrich in Youtub gesehen und es hat mich in meiner Überzeugung bestätigt.  Sehr eindrücklich erklärt der Arzt, was beim Impfen im menschlichen Körper passiert. Die Angst ist dabei ein wesentlicher Faktor. Wir alle wissen, wie sehr uns negative Gedanken, Stress und vorallem Angst vergiften können. 

Wenn es also jemanden interessiert, man kann es hier anklicken und zuhören. 

Dr. med. Jens Edrich ist Facharzt für Allgemeinmedizin und anthroposophischer Arzt mit Praxis in Herbrechtingen (medpraxis@web.de). Dieses Interview beleuchtet die Gefahren der Corona-Impfungen und behandelt die Autoimmunprozesse, die durch die Corona-Impfungen entstehen

Dr Jens Edrich



 


Gottvertrauen......


Es war im letzten Herbst, als ich an diesen Creek kam, um Klarheit zu finden.  Ich haderte mit meinem Alltag und ich suchte nach Antworten. Wie meistens in so einer Situation, ging ich raus in die Natur. Dieses Mal zog es mich ans Wasser, um allein zu sein. Da verweilte ich und offenbarte dem Universum, der höchsten göttlichen Ordnung oder dem lieben Gott, meine Bedenken....Fragen.... 
Wie leicht wird einem, wenn man die Last die einem drückt, abgeben und voller Vertrauen weitergehen kann. Um zu meinem Auto zurück zu kehren, musste ich ein Stück weiter dem Creek entlang gehen. Es war kein wirklicher Weg, einfach eine Möglichkeit zum Parkplatz zurück zu gelangen.  
Mit meinen Gedanken schon wieder zuhause, drehte ich mich plötzlich noch einmal um.....was war das jetzt....da im Busch? Ich ging die paar Meter zurück und sah den Stein....


Du bist genau am richtigen Platz.....Atme....

Dieser Stein war die Antwort auf meine Frage.....ich setzte mich noch einmal einen Moment hin....und bedankte mich....so einfach kommt manchmal die Antwort. Hätte ich die Botschaft nun verpasst, hätte ich wohl etwas länger warten müssen. Aber ich bin mir sicher, dass die guten Mächte, mir die Antwort noch einmal -- anders verpackt --  hätten zukommen lassen.
Die Möglichkeit eine Antwort zu bekommen ist immer da, aber erst muss man sich die Zeit nehmen und die Frage stellen. 
Ich habe die Erfahrung gemacht,  dass die brauchbaren Antworten meistens nicht von jemandem kommen, der bei mir sitzt und dass man oft zu weit sucht....oder nicht zuhört, wenn die Antwort kommt! Diese universellen Botschaften sind manchmal ganz anders verpackt als erwartet....aber ich kann dieses Frage- und Antwortspiel aus tiefster Überzeugung empfehlen.....

Der Prinz auf dem Sunny - Hill...


 Wer von euch hatte schon einmal das Glück, einem Märchenprinzen zu begegnen? Ja eben, die gibt es ja nicht wie Sand am Meer. Ich musste doch glatt siebzig werden,  um dieser Märchengestalt einmal zu begegnen. Aber ich muss ein bisschen ausholen......
Gleich gegenüber von unserem Grundstück, auf der anderen Seite vom Highway, leben Mormonen. Da stehen drei Rundholzhäuser, dazu viel Land, wo Kühe und Pferde viel Auslauf haben. Oft kommen die Jungs mit ihren Pferden zu uns rüber, um über den Berg zu reiten. Ich habe sie mal darauf angesprochen, warum sie lieber hier auf dem Berg, als auf ihrem grossen, flachen Stück Land Reiten. Es sei spannender, haben sie geantwortet. Lange haben wir es geduldet, wenn die Kinder mit Ponys, Hunden und einem Esel im Schlepptau, zu uns rüber kamen. Dann, an einem Sommerabend, kam es beim Überqueren der Strasse (Highway) zu einem Unfall. Die Jungs (zwischen 10-13 Jahren) waren auf dem Heimweg und weil sie nicht vorsichtig waren, wurde der Esel von einem Lastwagen erfasst und war auf der Stelle tot.  Kurze Zeit später wurde -- wieder wegen Achtlosigkeit -- einer ihrer Hunde überfahren. Das war genug! Jetzt wollten wir mit den Eltern ein ernsthaftes Wort reden, was wir denn auch taten.  Für eine Weile kamen die Jungs nicht mehr. Dann kamen sie in Begleitung ihrer älteren Brüder, was o.k war.
Wir sehen ja nicht alles oder jeden der auf unser Land kommt, weil die Einfahrtsstrasse für uns nicht einsehbar ist.  
Aber nun zu meiner Begegnung.....
Letzten Sommer fuhr ich, (mit dem kleinen side by side) an einem Abend langsam den Berg hoch, um meinen Stein-Tumbler zu kontrollieren. Die Sonne stand schon tief und würde gleich hinter den Bergen verschwinden. Es war so ruhig und friedlich und ich blieb noch einen Moment auf einem grossen Stein sitzen und genoss den kühlen Wind, der jetzt leise durch die Bäume schlich.  Ich hatte den Motor vom Fahrzeug schon gestartet um nach Hause zu fahren, als plötzlich ein Reiter um die Wegbiegung kam. Als das Pferd mein Fahrzeug sah, bäumte es sich auf und der Reiter hatte seine Mühe es zu beruhigen. Er wich zur Seite aus und nahm etwas mehr Abstand. Ich stellte den Motor ab und Pferd und Reiter kamen nun langsam auf mich zu. Ich sah, dass er ohne Sattel und nur mit ganz leichtem Zaum ritt. Sein rabenschwarzes Ross glänzte in der Abendsonne und immer wieder schlug es den Kopf zurück und schnaubte wild. Ich konnte meinen Blick nicht von diesem Bild lösen.....was für ein schönes, edles Tier. Es kam mir vor wie eine Erscheinung...eine Fata Morgana....so unerwartet.
"Hi, how are you....I'm Devon, nice evening, eee"?  So begrüsste mich der Jüngling lachend und liess sich geschmeidig vom Rücken seines Pferdes gleiten. Ich hatte mich wieder gefasst und lachte zurück. "yes, it is e nice evening." Braungebrannt, mit dunklem Lockenkopf, Barfuss und in Jeans, so stand der junge Bursche vor mir. Sein Gesicht war so gleichmässig und sein Profil so edel.....was für ein schöner Mensch. Es gibt Menschen die haben so was unbeschreiblich perfektes an sich und genau so ein Mensch stand hier vor mir. 
Genau so, hatte ich mir als Kind einen Prinzen im Märchen vorgestellt.....ja gut, vielleicht nicht mit Jeans.  :-)
Er wollte wissen ob ich hier lebe, was ich hier oben im Moment mache, und ich gab Auskunft ...zeigte ihm meinen Tumbler, wo meine Steine am polieren waren. Er sagte, dass er bei den Mormonen auf Besuch sei und sie ihm gesagt hätten, dass er hier für einen Ausritt kommen dürfe......dann fragte er: Das ist doch o.k oder? Aber natürlich....Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass ich erst kürzlich eine Cougarspuren gesichtet hätte und er vorsichtig sein soll. Er bedankte sich für den Hinweis und schwang sich mit einem eleganten Sprung auf sein Pferd. Winkend verschwanden die beiden im Wald.....
Jetzt musste ich mich noch einen Moment setzen und sammeln. War diese Begegnung nun real gewesen? Eine Begegnung mit einem Prinz wie aus einem Märchen und das auf dem Sunny Hill?!
Man ist nie zu alt um zu Staunen.....und man weiss nie, was der Tag noch alles bringt, bevor er vorbei ist...richtig?














Ein röhrender Hirsch

 


Dieses Video habe ich bei You Tube gestohlen.....hört es euch mal an....

Gestern Abend so um halb elf --- ich war gerade beim Zähneputzen --- als nur ein paar Meter vor dem Badezimmerfenster ein Hirsch los röhrte. Ich habe mich so erschrocken, dass mir fast die Zahnbürste aus den Händen fiel. Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen röhrenden Hirsch höre, aber so nah.....es hörte sich an, fast wie ein Schiff auf dem See. Ich sagte Urs bescheid, nahm die grosse Taschenlampe und ging zur hinteren Hausecke, damit ich um die Ecke leuchten kann. So mutig, ihm einfach entgegenzutreten, war oder bin ich nicht. :-)  Der Hirsch muss uns wohl gehört und gesehen haben....vielleicht der Schein der Taschenlampe. Wir hörten ihn nur noch durch das Unterholz davon gehen. Aber nicht sehr weit....ein paar Mal liess er sein eindrückliches Röhren noch hören, dann ging er den Berg hinauf. Aber ich konnte --- auch als ich schon im Bett lag --- sein Rufen immer noch hören.


Dieses Bild machte ich vom Küchenfenster aus

Seit der Zaun --- durch das Bauen --- nicht mehr geschlossen ist, kommen öfters Rehe und Hirsche bis zum Haus. Als Pax noch Wache  hielt, kam das selten vor. Aber die Hundemädchen sind nachts im Haus und so sind die Tiere ungestört. 

Ehepaar Lariut oder meine neue Waschmaschine


Ich stehe in einem Geschäft in Cranbrook und lasse mir von einem netten Verkäufer die Waschmaschine erklären, für die ich mich interessiere. Hei, was diese neuen Dinger alles können, unglaublich. Von ausserhalb des Hauses kann man die Maschine per Telefon programmieren und starten. Für mich jetzt kein Verkaufsargument, da ich kein Handy besitze! "Und, wenn das Waschprogramm zu ende ist, dann spielt eine kleine Melodie," sagt der Verkäufer eher belustigt."Aha," sage ich und mein Kopfkino fängt an zu spielen, denn eigentlich hätte auch ich gerne gefragt, was für eine Melodie denn diese Waschmaschine spielt. Aber im wirklichen Leben tun wir diese Dinge eben eher nicht. :-)
Aber für Herr und Frau Lariut --- ich nenne sie jetzt einfach mal so --- ist das nicht aussergewöhnlich. Also Herr und Frau Lariut stehen genau an meiner Stelle, als der Verkäufer das mit der Schlussmusik der Waschmaschine erwähnt.... Frau Lariut hakt nach: "Ach wassss...spielt sie um die Weihnachtszeit oh Tannenbaum?" Der Verkäufer leicht irritiert:"Nein, gnädige Frau, die Melodie hört sich eher als ein Tüüütelitüüüütoto an und wiederholt sich drei Mal." Aha! Frau Lariut schaut ihren Mann an und sagt:"Sag doch mal was Hans-Günter!" Herr Lariut:"Das gefällt mir jetzt gar nicht dieses Tüüütelitüüüütoto. Ich wäre eher für holleridotrallaaaa....das würde dann eher zu unserer Eieruhr passen!" Frau Lariut wendet sich dem Verkäufer zu:" Hätten sie denn sowas am Lager, sowas mit holleridotrallaaaa?" Verkäufer leicht genervt:" Nein gnädige Frau, ich glaube nicht, dass wir sowas haben. Aber wir hätten einen Toaster, der mit einer ähnlichen Melodie ausgestattet kommt, aber doch mehr wie: holletüüteridooo" Aha! Das Ehepaar Lariut schaut sich verunsichert an und überlegt. Hans- Günter meint ganz ernsthaft:" Nein Hildchen, das geht nun gar nicht, ein bisschen Harmony muss in unserem Haus schon sein." Das Ehepaar Lariut verabschiedet sich mit den Worten, dass sie sich das mit der Waschmaschine und dem Toaster noch einmal überlegen müssten....schlimmstenfalls müsste die Eieruhr ausgewechselt werden....
Für mich war die Melodie nun nicht so wichtig, schliesslich soll die Waschmaschine unsere schmutzigen Sachen waschen und sie soll ja nicht unseren Radio ersetzen.....und zum Glück habe ich weder eine Eieruhr noch einen Toaster, der die häusliche Harmonie stören könnte.

Steinreich

Seit Jahren schon, trage ich vom Laufen Steine mit nach Hause, überall liegen sie.....mehr oder weniger organisiert, herum. Sogar im Auto, hinter der Frontscheibe, liegen ein paar besondere Steine. Fahre ich irgendwohin, dann halte ich ausschau nach einem besonderen Stein, den ich dann ins Auto lege. Erst habe ich nur die weissen gesammelt, die gibt es zu Hauf und die sehen schön aus. Meistens sind es Quarze oder Mondsteine. Ich habe sie im Blumenbeet verteilt, in Blumenkästen, Vasen...überall wo es passt, gibt es Steine. Irgendwann interessierten mich die Steine mehr, die kleine Besonderheiten aufweisen: Muster, Marmorierungen Glitter. Bei uns auf dem Berg gibt es von früher eine kleine Kiesgrube und da habe ich dann viel Zeit verbracht um nach Steinen zu suchen. 
Jetzt hatte ich Kaffeebüchsen, Schachteln und Farbkessel voller Steine......Auf die Frage: "Was machst du eigentlich mit all diesen Steinen?" hatte ich keine Antwort.....bis ich dieses Frühjahr in You Tube ein Video gesehen habe. Ein junger Bursche aus Montana (USA) macht regelmässig Videos von seinen "Steinsuchgängen" an Flussufern, Bachbetten oder in kleinen Flüssen. Diese Steine hat er dann zuhause poliert und WOW! Ich war total begeistert......das will ich mit meinen Steinen auch machen....und so kam ich zum Stein polieren. Der Bursche aus Montana nimmt fast nur Agate und versteinertes Holz, die gibt es da wo er sucht, besonders oft. Es gibt ja nicht überall die gleichen Steine. Bis jetzt habe ich noch keine Agate gefunden, aber meine Steine sind auch sehr schön. Ich habe auch schon versteinertes Holz gefunden.....da war ich richtig aus dem Häuschen.

Natürlich habe ich jetzt gegoogelt, wo ich so einen Stone Tumbler (Stein Trommel) kaufen kann. Dazu Silicium Carbide (schwarzes Pulver) in unterschiedlicher Körnung, das man mit den Steinen und dem Wasser in diese Trommeln einfüllt. 

Dieser Tumbler hat zwei kleinere Trommeln, jetzt habe ich mir noch einen gekauft, der hat nur eine Trommel, für etwas grössere Steine. Ich fülle die Trommeln bis zwei Drittel mit Steinen, gebe -- je nach Schritt, Grit 1, 2, 3, oder 4 (Silicon Carbide) dazu und lasse die Trommel für sieben Tage laufen. Dann säubere ich die Steine gut und gebe sie wieder in die Trommel mit Grit Nummer 2 und so weiter. Immer sieben Tage. Der letzte Gang ist der heikelste. Die Trommel und die Steine müssen absolut sauber sein, sonst kann die ganze Arbeit umsonst gewesen sein. Man muss auch vorsichtig (mit der Lupe) kontrollieren, damit die Steine keine offene Stellen haben, Cracks oder so....aber es gibt auch Steine, die lassen sich nicht polieren, sie werden nicht glänzig. Das Trommeln ist auch ziemlich laut, wenn sie am Laufen sind. Ich bringe die Steine samt Tumbler den Berg hinauf zu Urs' Haus, wo wir Solarstrom haben. Da laufen sie dann vor sich hin und keiner stört sich.


Diese Steine sind die Marmorierten....mit kleinen Äderchen durchzogen, oder wie Kristalle.....sie glänzen am besten und haben eine ganz feine Oberfläche......


Diese hier sind voller Glitter........ihre Oberfläche bleibt rauh, aber sie sehen aus, als ob sie mit glitzerigem Zeugs besprüht sind.....


und diese hier, sind meine absoluten Lieblinge.....der braune, matte, rechts ist versteinertes Holz, der braune lange ist voller Muster die silbrig glänzen.....der in der Mitte ist unten ganz schwarz und der gefleckte oben links ist einfach nur schön. Man bedenke, dass jeder der polierten Steine unscheinbar war und nach nichts aussah......Ist es nicht enorm, was man da entdecken kann?
Zugegeben, dieses Hobby ist vielleicht nicht so ideal für ungeduldige Menschen....aber wer sich die Zeit nimmt, der wird belohnt....meistens anyway. :-)


Als ich vor ein paar Wochen meine Tumbler kontrollierte, war diese Eidechse unter der lärmenden Trommel. Erst dachte ich, dass sie sich vielleicht eingeklemmt hätte, aber nein, es muss die Wärme gewesen sein, die vom kleinen Motor erzeugt wird. Ich habe sie noch ein paar Mal angetroffen.....

Ein Bär......??


Es ist gleich halb neun und wir, (meine Mädchen und ich) machen uns für den morgendlichen Walk, parat. Gemütlich marschieren wir den Berg hoch. So viele Blumen die jetzt in blüte stehen.  Das Auge kommt kaum mit, um all die schönen Dinge, die die Natur bereit hält, zu sehen. Immer wieder bleibe ich stehen, nehme mir die Zeit zum Verweilen. Laut spreche ich mit meinen Hunden, um Bären, die jetzt eventuell auch auf Nahrungssuche sind, vor uns zu warnen.
Begegnungen mit diesen Mutzen sind zwar schön und eindrücklich, aber ich mag es lieber, wenn sie verschwinden bevor wir ihnen zu nahe kommen. Darum gilt meine Aufmerksamkeit nicht nur den Blumen und Vögeln. Regelmässig bleibe ich stehen, horche und schaue, um auch die Hunde rechtzeitig zurück rufen zu können. Sie bleiben immer in meiner Nähe, gehen selten ins Dickicht.
Als wir das kleine Valley erreicht haben, bleibt Chica plötzlich knurrend stehen. Sie stellt ihre Rückenhaare und ihr grummeln kommt tief aus dem Bauch.
Leise probiere ich sie zu beruhigen und schaue genauer in die Richtung, wo sie etwas zu fixieren scheint. Trotz Brille kann ich nicht sehen, was der Grund ihrer Aufregung sein könnte. 


Halt,....da.....zwischen den Bäumen, da sitzt doch ein Bär! Blöd, hätte ich doch bloss mein Fernglas dabei. Ich mache ein Bild von dem sitzenden etwas und dann klatsche ich in die Hände und rufe laut: Go Bär, go......
Nichts geschieht.....der vermeintliche Bär lässt sich durch mein Rufen nicht stören. Na sowas. Noch einmal rufe ich in den Busch hinein, dass er doch verschwinden soll.....nichts geschieht. Ich komme zum Schluss, dass es wohl kein Bär, sondern ein besonders ähnlich aussehender Baumstumpf ist. Etwas enttäuscht.....und doch erleichtert, setzen wir unseren Spaziergang fort. 

"Aber ehrlich, sieht es nicht aus wie ein Bär, der hinter den Bäumen sitzt und wartet, dass WIR verschwinden?" Frage ich Urs, als ich wieder zuhause war. Mmmmhh... na ja....mmhh....
In der Aufregung habe ich natürlich nicht bemerkt, dass die Kamera den Fokus auf die Bäume richtet, anstatt auf das dubiose Etwas. 


Irgendetwas hatte Chica schon in die Nase bekommen, aber auch was Kleines riecht für sie fremd, auch wenn es harmlos war.....ein Reh vielleicht........


oder eine Grouse......die hocken oft am Boden, gut getarnt und kurz bevor man fast auf sie drauf steht, fliegen sie auf zum nächsten Ast. Weit fliegen sie nicht, aber erschrecken können sie einem enorm. Eh, es gibt immer was gell? :-)


weisser Frauenschuh




                                               Cypripedium candidum   oder weisser Frauenschuh


Der weiße Frauenschuh kommt im warmgemäßigten bis gemäßigten östlichen und zentralen Nord-Amerika vor. Er wächst dort in feuchten Wiesen, Schluchten, Mooren und Sümpfen, trockenen Felsfluren, selten in lichten, feuchten Wäldern vor. Höhenlagen von 70 bis 700 (1000) Meter werden besiedelt. Das Verbreitungsgebiet umfasst das südliche Kanada........

Heute kamen unsere Nachbarn Marion und Kirk, zu einem Kaffeeschwatz bei uns vorbei. So nebenbei sagte Marion, dass sie beim Laufen, Lady Slippers entdeckt hätte. Da wo sie mit ihren Hunden unterwegs ist, (im unteren Teil des Berges) laufe ich selten durch den Busch.
Aber ich habe schon öfters nach den kleinen Orchidee ausschau gehalten...in den letzten Jahren, ohne Erfolg.
Ich liess mir die Stelle beschreiben und da ich "meinen" Berg gut kenne, immerhin sind es doch 60 hektaren! habe ich die Blumen auch gefunden!
Ich bin total begeistert.....sie sind so schön.....stehen einfach mitten im dichten Busch....


vorher hatte ich schon mal die pinkfarbenen gefunden......




Finde ich diese Pflanzen....Orchideen, dann ist das für mich jedesmal ein Highlight.....


Auch der gelbe Ziegenbart wächst hier....sieht er nicht wie eine Sonne mit Strahlen aus? Im Moment scheint sich die Natur selber übertreffen zu wollen.


Den einzigen Platz wo ich diesen Buschel fand, mitten auf der Alp....den Namen muss ich noch suchen, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?


Jedes Mal sieht es auf dem Berg wieder anders aus....die Einen verblühen und die nächsten stehen in blüte.

Die Kraft der Bäume



"Indem du dich bewusst 
mit dem Geist der Bäume verbindest, 
verbindest du dich mit der Kraft, 
die aller Schöpfung zugrunde liegt." 
(Alfred Zenz) 

Ist das nicht ein schöner Gedanke, den uns  Alfred Zenz da aufzeigt?

Vor ein paar Tagen --- ich bin am sortieren meiner Bücher und bringe sie ins neue Schlafzimmer --- kam mir zufällig eines meiner Baumbücher in die Hand. Zufällig? Nein natürlich nicht, es war wie eine Bestätigung. Seit ein paar Wochen habe ich wieder das Bedürfnis zu meinen Bäumen zu gehen. Beim Laufen mit den Hunden komme ich natürlich öfters bei ihnen vorbei. Ich bleibe dann stehen, grüsse sie und schaue, wies ihnen geht.
Je nach Bedürfnis nehme ich mir die Zeit und stelle mich für ein paar Minuten mit dem Rücken an den Stamm des Baumes, oder ich setz mich eine Viertelstunde darunter. Dann schliess ich die Augen und spüre, was der Baum mir an Energie abgeben will oder kann. Es liegt natürlich nicht nur am Baum...der Mensch, der die Energie sucht und spüren möchte, muss sich darauf Einstellen und sich die Zeit dafür nehmen. Mir tut es gut dem Baum meine Gedanken mitzuteilen. Es ist oft einfacher die Ideen, Bedenken und Pläne bei einem Baum vorzubringen, als bei einem Menschen. 
Da erübrigt sich die Frage: "Warum läufst du am liebste allein über den Berg," gell?! 
Und ja....ich war schon immer so......ich meine, sensibilisiert in diese Richtung. Hier, umgeben von all diesen Bäumen, bin ich natürlich in meinem Element. :-)



Probier es doch Mal aus und gib einem Baum der dir gefällt eine Umarmung und spüre nach, was mit dir passiert. Vielleicht passiert beim ersten Mal nicht viel, gib dir noch einen weiteren Versuch, es lohnt sich. Und vergiss nicht bevor du weggehst, dich bei "deinem" Baum zu bedanken.....und....nicht jeder Baum gibt dieselbe Energie ab. 
In diesem Sinn......gut Baum!