Ausgewandert!


Mit 51 Jahren bin ich (2001) vom Bernischen Seeland
(Schweiz), nach British Columbia, Kanada ausgewandert. Warum? Fast würde ich
sagen, es hat sich einfach ergeben, musste so sein. Manchmal habe ich das Gefühl,
das Schicksal hat ganz toll mitgeholfen. Urs und ich lernten uns in einem Internet Chatroom kennen.
In langen Chat-Nächten tauschten wir unsere Ideen aus, Träume vom etwas anderen Leben.
Bis wir zum Schluss kamen, es doch zusammen zu probieren. Aber wenn ein Partner in der Schweiz lebt und der andere in Kanada, dann ist das nicht so einfach.
Im September 2000 flog ich zum ersten Mal nach Kanada um Urs persönlich zu treffen und um einen ganz kleinen Teil von diesem unermesslich grossen und wunderschönen Land kennen zu lernen. Ich sah die Wälder, die unberührten Ufer der Flüsse, die so klar waren. Die verschneiten Rockies, Adler die im Winde segelten. Das alles hat mich tief beeindruckt, tat meiner Seele gut und es war einfach nur schön.
So beschloss ich, mein altes Leben aufzugeben und nach Kanada auszuwandern um mit Urs einen Traum zu verwirklichen; den Traum vom einfachen und freieren Leben! Allen die sich schon mal Gedanken zum Auswandern gemacht haben sei hier gesagt, so einfach wie sich diese Story nun liest, so einfach war es nicht. Nur so viel, wir kauften uns im Mai 2001 in der Nähe von Creston ein Grundstück, einen Berg, den wir Sunny-Hill nennen. Es kostete uns viel
körperliche Arbeit und so manche Entbehrung, nur damit wir überhaupt auf dem Grundstück leben konnten. Alles mussten wir von Grund auf bauen, denn es war nichts vorhanden. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine richtige Zufahrt. Das Grundstück war in seinem natürlichen Zustand: Busch und Wald. Als Entschädigung dürfen wir in der freien Natur leben, bekommen Besuch von Hirschen und Rehen, Kojoten und auch Bären. Für nichts würde ich mein Leben hier eintauschen!
Im August 2015 ist mein Buch:
KANADA IST BÄRENSTARK publiziert worden. Es sind Geschichten über Begegnungen mit Menschen, über meine Tiere, von Kojoten und Bären,
aus unserem Alltag eben! :-)




Menschen auf dem Sunny-Hill

Menschen auf dem Sunny-Hill
Mein täglicher "walk" über den Berg...hier mit Pax (Maremma) und Maite ein Boxergirl

Winter auf dem Sunny - Hill

Winter auf dem Sunny - Hill
Winter auf dem Sunny - Hill

Zeit schon umgestellt?

 
Ja......alle um uns herum haben! Vor ein paar Jahren hat mir mal irgendwer diesen Zeitungsausschnitt aus einer Schweizer Zeitung zukommen lassen.
Der Verfasser hat unsere Situation in Creston treffend beschrieben.....ausser vielleicht, dass wir ein kleines Bergdorf sind. Creston ist alles andere als ein  Bergdorf. 
 
 
 
nachfolgend ein paar Bilder aus Creston......



das ist unsere Hauptstrasse......
 
 
Farmland im Canyon
 
 
Diese Silos stehen mitten im Town, gleich bei den Bahngeleisen.....
 
 
dies ist eine Frau mit Kind aus einer Mormonengemeinde in Creston......
 


In Creston gibt es auch Weinanbau........


 

Das macht alles wieder gut!


Heute Vormittag  (25. Februar) machten wir uns parat für unseren täglichen Walk. In letzter Zeit war das Laufen für Pax und mich, ziemlich mühsam geworden. Entweder war der Schnee weich und wir sanken immer wieder mit einem Bein ein oder es war so eisig, dass wir jeden Schritt mit bedacht machen mussten.
Heute scheint die Sonne und die letzten drei Tage waren kalt, die Nächte bis 8° minus. Die Folge davon war, dass die Schneeoberfläche fest war und wir gut darauf Laufen konnten.
Chica und Manu rannten "quer Feld ein" wie junge Rehe und Pax probierte so gut es eben ging, mitzuhalten. Es war richtig schön, sie alle so ausgelassen zu sehen. Keine Frage, wir freuen uns alle auf den Frühling und auf die schneefreie Zeit, wo wir wieder richtig laufen können, über Stock und Stein.
Zuhause angekommen wurden alle mit einem Rüebli-Snack verpflegt und Pax musste sich ausruhen......ich glaube er hat seine Grenzen heute gesprengt!!

Mir stinkt's!!


Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass ich an Cabin Fever leide. Dieser Zustand wurde nun durch ein ganz ordinäres "mir stinkt's" abgelöst.
Vor zwei Tagen war Urs den ganzen Tag, für Stunden auf dem Traktor um unsere Einfahrtstrasse (ca 750 m) vom Schnee freizupflügen. Die Schneehaufen türmen sich überall meterhoch auf und auf beiden Seiten längs vom Driveway ist eine Wand aus Schnee entstanden, die einen guten Meter hoch ist. Wohin mit all dem stuff? Wir müssten einen Snowblower haben, einer mit dem Urs den Schnee weit von der Strasse wegschleudern könnte. Er möchte auch die Strasse nach oben zum neuen Haus, frei halten (ca 1.300km) Weil, die Solarpanel's müssen regelmässig vom Schnee befreit werden und auch die Batterien müssen gewartet werden.
Auch auf unserem Dach liegt der Schnee fast einen Meter hoch......die Winterdekoration habe ich heute runtergeschlagen, es war ein zusätzliches Gewicht am Dach.


Ich machte unterdessen kleine Pfade beim Haus, damit die Hunde wenigstens für ihr Geschäft gehen können und machte sicher, dass unser Gartentor noch geöffnet werden kann. Ich befreite den Pik-up Truck vom Schnee, so dass ich ins Town fahren und Diesel für den Traktor holen´kann.


Mein Buick kann ich vorläufig vergessen!
 
Gestern war es einigermassen friedlich. Aber schon heute Morgen gab es wieder eine Schneefallwarnung. Heute schneite es wieder fast den ganzen Tag und es lagen gute 30cm Neuschnee. Im laufe des Nachmittags löste Eisregen den Schnee ab......was absolut nicht besser ist! Es ist einfach nur ugly......wir haben genug vom Winter!
Im Moment wollen wir nicht rausfahren.....wir könnten aber wenn wir müssten.
An mir habe ich festgestellt, dass der Gedanke, wir könnten eingeschlossen sein, bei mir leichte Panik hervor ruft.
Ein paar von euch denken vielleicht, dass das doch romantisch wäre? Nicht für mich, definitiv nicht!
Mit den Hunden war ich auch eine kleine Runde laufen, aber nur auf der Strasse wo Urs gepflügt hatte. Ein kleines Stück mussten wir dann doch durch den hohen Schnee stapfen um zum Haus zurück zukommen. Es ging ganz gut.....Ursi vorneweg --- der Schnee war Hüfthoch ---- dann an meinem Absatz Manu und Chica und mit Abstand Pax. Für ihn ist es beschwerlich und trotzdem geht es schlecht ohne --- ohne Laufen. Es fehlt halt was, wenn wir nicht für einen Walk gehen. Dazu ist es gesund und es hält uns Fit!

übers Wetter und Cabin Fever

vor unserem Haus.....
 
Wir haben den 5. Februar 2017 und wir haben Schnee, viel Schnee!
Die letzten zwei Winter waren ja eher bescheiden was Schnee und Kälte anbelangt. Das wird wohl diesen Winter alles nachgeholt! Letzten Winter musste Urs unsere Einfahrtstrasse vielleicht zwei Mal so richtig vom Schnee frei pflügen. Aber diesen Winter....oh mei.......das hört wohl gar nicht mehr auf!
Seit Donnerstag schneit es wieder und laut Wettervorhersage, soll es bis weit in die nächste Woche so bleiben. Es gibt Schneefall Warnungen, ja vor was will man uns denn warnen? Das es schneit sehen wir selber. Vielleicht dass man genug Diesel für den Traktor zuhause hat zum Schneeräumen oder eine gute Schaufel?
Also wie schon Mal gesagt, ich liebe Winter, mit Schnee und Kälte --- bis so minus 15° bin ich ok.  Aber wir hatten schon ein paar Mal --- über längere Zeit --- einen Kälteeinbruch mit mehr als 15° minus.  Aber letzte Woche, da gab es ein paar Tage, da schien mir die Sonne so warm ins Gesicht.  Ich sagte zu Urs; Ich kann ja schon ein bisschen den Frühling riechen. Ja klar, es war eine Illusion.....doch nicht im Januar!


Aber es gibt so viel Energie, wenn man die Sonne im Gesicht spürt und überall tropft das Schmelzwasser von den Bäumen, vom Dach und die Eiszapfen verschwinden zusehends.
Wie auch immer.....ich habe jetzt genug Schnee und in ca. 8 Wochen ist hoffentlich der Spuck vorbei und meine Schneeglöckchen strecken ihr Köpfe raus.....Bis es so weit ist, pflege ich mein cabin fever! Das ist so eine Art Vorbereitung auf den Frühling. 
Wikipedia sagt dazu: cabin fever: an unhappy and impatient feeling that comes from being indoors for too long. (man ist unglücklich und ungeduldig weil man zu lange im Haus sein musste). Wird man vom cabin fever  getroffen, äussert sich das wie folgt: Man stellt um, räumt Schränke aus, putzt, sortiert aus und um. Für nicht betroffene Mitbewohner ist es eine etwas stressige, wenn nicht lästige Zeit. Aber es hat eine doppelte Funktion: man entgeht dadurch der Winterdepression und vieles was schon lange aufgeschoben war, wird endlich erledigt! UND..... bis alles was auf der "to do" Liste steht gemacht ist, ist der Frühling da....Wetten?

 auch Esther wartet ungeduldig......das Foto ist natürlich schon älter!!


Ein paar Gedanken......


hat Pax meinen Kuchen gefressen?

Noch vor 3-4 Jahren, lösten an meinem Geburtstag ein Telefonanruf den anderen ab. An diesem Tag kam ich oft gar nicht zum Lunch essen. Durch die Zeit Verschiebung ist bis 14.00 Uhr die beste Zeit für Anrufe aus der Schweiz und danach kamen Anrufe von Freunden aus Kanada.
Wie es so ist, man geniesst dieses Gefühl, einmal der wichtigste Mensch  auf der Welt zu sein. :-) Auch wenn mir in diesem Jahr Donald Trump die Show gestohlen hatte! Oder vielleicht war es gar nicht die Einschwörung des neuen amerikanischen Präsidenten, warum dieses Jahr die Anrufe ausblieben.....oder fast ausblieben.
Dafür habe ich --- via Internet, vor allem FB ----  so viele Glückwünsche bekommen wie noch nie! Ist doch wunderbar oder? Man bekommt die besten Wünsche von Menschen die man nicht, oder zumindest nur ganz flüchtig kennt. Nicht dass das für mich weniger wert hätte, oh nein,  gute Wünsche kann man nie genug bekommen, right? Und so wird mein 67zigstes Lebensjahr bestimmt ein gutes, spezielles, sonniges und gesundes Jahr für mich werden......dank all den vielen netten Beiträgen und Kommentaren.
Bei FB wird ja schon Tage vorher angezeigt, wer als nächstes Geburtstag hat und so kann man diese heiklen Daten auch gar nicht mehr verpassen!
Trotzdem, ich habe in diesem Jahr etwas vermisst.....
Am Abend waren wir bei Freunden "down the road," zum Abendessen eingeladen. Es ging kanadisch locker zu und um 20.30 Uhr waren wir wieder zuhause und haben dadurch nicht mal das Hockey der Canucks verpasst!!
Was war denn anders in diesem Jahr.....ich weiss es nicht, vielleicht einfach die Tatsache, dass ich wieder ein Jahr älter geworden bin ;.)
Trotzdem, vielen lieben Dank für all die guten Wünsche......ich freute mich sehr darüber......

Mein neuer Freund.....


Gestern hatte ich einen Termin in Cranbrook beim Zahnarzt. Die halbe Strecke hatte ich schon hinter mir als ich sah, wie ein Hund am Strassenrand entlang lief. Jedes Auto vor mir scherte ein bisschen auf die Gegenfahrbahn aus, aber keines hielt an. Ich fuhr langsam auf den Pannenstreifen, der wegen dem vielen Schnee, nur sehr bedingt zur Verfügung stand. Trotzdem, ich fuhr von der Strasse weg und noch bevor ich richtig angehalten hatte, blieb der Hund stehen, drehte um und lief zu mir zurück. Ich blieb einen Moment im Auto sitzen und wartete ab. Es war ein grosser Hund, ähnlich einem deutschen Schäfer und ich wollte ihn nicht einfach konfrontieren. Als ich ihn so auf mich zulaufen sah, öffnete ich doch die Autotür und schon war der Hundekopf auf meinem Schoss. Er winselte und probierte ins Auto zu kommen. Ich musste ihn erst wegschieben um aussteigen zu können. Er schmiegte sich an mich und es war kein Problem ihn nach Verletzungen zu checken. Er schien o.k zu sein und ich konnte auch sein Halsband nach einem Tag, Namen oder Telefon-Nummer absuchen. Dabei sprach ich beruhigend auf ihn ein. Er schien meiner Stimme und meinem Berndeutsch zu vertrauen und nun zeigte er mir ganz deutlich was er wollte, nämlich einsteigen. Er ging nach hinten zum Kofferraum und die Tür war noch nicht ganz offen, war er schon drin. Nur gut, dass ich  in meinem Buick für grosse Hunde eingerichtet bin. Ich habe auch immer Trockenfutter mit dabei.....just in case!
Aber mein neuer Fahrgast war zu erschöpft zum Fressen. Er legte sich gleich hin, Kopf auf die Pfoten, Augen zu und weg. Da stand ich nun.....einen fremden Hund im Auto und keine Ahnung was ich jetzt am besten mache. Ich überlegte, dass ich vielleicht besser mal in der Nachbarschaft herumfrage, vielleicht kennt jemand den Hund und ich kann ihn gleich wieder zuhause abliefern. Aber alle Mühe war vergebens, niemand kannte meinen Freund der in ruhe hinten im Auto schlief.
So entschied ich, nach Cranbrook zu fahren und vielleicht noch in der Vet-Klinik
nachzufragen. Wenn der Hund aus der Umgebung ist --- was ich hoffte --- dann ist er ja vielleicht Patient in der Klinik. Auch das war nicht der Fall. Ja dann blieb nur das Tierheim ausserhalb der Stadt. So fuhren wir zwei --- inzwischen hatte er doch Kraft zum Fressen gefunden --- ich hörte es und freute mich. Bei der SPCA angekommen erzählte ich meine Story und bekam zum ersten Mal Unterstützung. Ich füllte Papiere aus --- dass ich nicht die Besitzerin des Hundes bin --- und dann holten wir meinen Freund aus dem Auto. Er war so freundlich und ich denke, dass er zu guten Menschen gehört......irgendetwas ist  einfach schief gelaufen. Aus tiefstem Herzen hoffe ich nun, dass sich "mein Freund" und seine Menschen wieder finden.
Nur gut dass mein Zahnarztbesuch erst um 13.00 war.....ich hatte mir soviel vorgenommen, was ich in Cranbrook erledigen möchte. Das hatte ich alles vergessen, denn was kann wichtiger sein, als meinem Freund zu helfen......

NACHTRAG:

Nur ein paar Tage später meldete sich das Tierheim aus Cranbrook bei mir und liess mich wissen, dass sich der Besitzer von meinem Fahrgast meldete und er nun wieder in seinem Zuhause sei. Näheres wollte man nicht preisgeben. Hauptsache alles ist wieder gut!

Silvester.......


kleine Nascherei......

Kennst du das auch, nach 17.00 keinen Kaffee mehr sonst liegt man später stundenlang wach? Am Abend nicht zu spät essen, sonst liegt es zu schwer auf dem Magen? Ja man wird älter und ich werde langweiliger!
An Silvester kämpfe ich um 22.30 gähnend gegen den Schlaf, weil ich um diese Zeit normalerweise schon im Bett bin. Die ersten Jahre in Kanada probierte ich mich bis Mitternacht zu amüsieren. Das ist mir aber nur schwer gelungen. Im Fernsehen ist tote Hose und wenn man nur zu zweit ist, ist es anders, als wenn noch ein paar Menschen zusätzlich Stimmung machen.
Früher hatten wir uns eine Flasche Sekt gekauft und dann um Mitternacht mit dem letzten Glas auf das neue Jahr angestossen.
Seit ein paar Jahren darf Urs keinen Alkohol mehr trinken, wegen der Medis die er jeden Tag nehmen muss. Erst hatte ich uns einen alkoholfreien Schaumwein (wie Rimuss) gekauft, Da bekam ich immer Magenbrennen....hatte ich früher nie.
In diesem Jahr haben wir um 18.00 ein paar Lachsbrötchen gegessen und dazu einen Tee getrunken. Am Abend gab es etwas im Fernsehen was uns die Zeit verkürzte. Unser Hockey Team (Vancouver Canucks) hat in Edmonton gegen die Oilers gespielt. Dieser Match ging in die Verlängerung und so war es schon kurz nach 23.00 Uhr, als er fertig war.....unser Team hatte gewonnen!!
Während des Spiels haben wir einen "sparkling Apple Cider" getrunken. ´Der ist wie Sekt, einfach ohne Alkohol und aus Äpfel gemacht, sehr süffig.
Die letzten Jahre ging ich auch immer schon vor Mitternacht ins Bett. Deswegen hat Urs mich dieses Jahr immer wieder aufgezogen. Schon Tage vorher hat er ständig Bemerkungen gemacht:"Ach du gehst ja sowieso schon um 22.00 ins Bett und so fort......
Ich hatte nichts versprochen, aber ich habe dieses Jahr durchgehalten.
Kanada ist da ja einmalig.....Toronto feiert den Jahreswechsel mit Musik und einem beeindruckenden Feuerwerk. Dieses Spektakel wird vom Fernsehen aufgezeichnet und dann immer wieder für jede Zeitzone passend, durchgespielt. Wenn also Toronto den Countdown zählt, ist bei uns in Creston gerade mal 21.00 Uhr! 
Als das Hockeyspiel zuende war, konnten wir in aller Ruhe nach Calgary(Alberta) umschalten und das Feuerwerk sehen, das restliche Konzert und den Countown miterleben. Da war es auch bei uns Mitternacht. Wenn dann endlich Vancouver soweit ist, ist es bei uns schon 1.00 Uhr........man hat also die Wahl!










Das Jahr ist fast vorbei.......


 
Die Winterdekoration am Haus ist angebracht, schon bald sind die Weihnachtstage vorbei und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Jedes Jahr erleben wir es auf die gleiche Weise.....es kommt immer schneller als erwartet - gefühlsmässig! Aber wir sagen dankbar, es war ein gutes Jahr. Ausser ein paar kleine gesundheitliche "Ausrutscher" sind wir alle gesund. Mit den gesundheitlichen Ausrutscher meine ich Urs' Nierensteine die sich hartnäckig weigerten von ihm zu gehen! :-) Danach hat er bei seinen Bauarbeiten die Fingerkuppe seines Zeigefingers mit der Fräse fast abgetrennt. Das war mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden. Zwar ist das "Fingerberi" wieder angewachsen, aber der Finger sieht immer noch lädiert aus. Vielleicht erholt er sich mit der Zeit noch etwas.....wir werden sehen.
Unseren Vier und Dreibeinern geht es gut. Alle sind gesund und darüber bin ich wirklich dankbar und happy.

 
Pax ist letzten Herbst 9 Jahre alt geworden und es geht ihm gut. Jeden Tag wartet er bis wir endlich zum Laufen aufbrechen. Aber am liebsten liegt er vor der offenen Haustür, so dass er mich immer im Auge haben kann. Das mit der offenen Haustüre wird währen der Wintermonate immer ein bisschen schwierig.
Man will ja nicht das Vaterland heizen, nur weil der Pax sehen will wo sein "Mueti" ist!


Den Mädchen Manu (links) und Chica geht es gut.....sie sind aber nicht so kälteresisdenz und bleiben lieber im warmen Haus. Wenn die Sonne scheint, teilen sie sich sogar das Kissen um voll geniessen zu können.


Urs liebt es am PC zu spielen. Er ist so richtig auf den Geschmack gekommen, als er wegen seinem Finger nicht viel anderes machen konnte. Jetzt spielt er am Internet Strategie Spiele......
An seinem Hausprojekt konnte Urs nicht so viel erledigen wie er das gerne gemacht hätte. Aber es läuft ja nicht weg und wir haben keine Eile, weil wir ein Dach über dem Kopf haben.....alles andere ist Bonus.


Ja und ich? Ich pass auf, dass es allen gut geht und jeder bekommt was er braucht....mich inbegriffen! An ruhigen Tagen schreibe ich neue Geschichten für eine eventuelle Fortsetzung von "KANADA IST BÄRENSTARK." Das Schreiben ist nach wie vor eine grosse Leidenschaft von mir und die vielen positiven Reaktionen haben mich ermutigt weiter zu machen.

Wir vom Sunny-Hill wünschen allen unseren Freunden und Lesern meines Blogs, einen friedlichen Jahrewechsel. Möge es doch endlich Friede werden auf Erden, das ist einer meiner Herzenswünsche und dass wir auch im nächsten Jahr gesund bleiben und voller Ideen unser Leben gestalten können. 
 
Wir brauchen nicht mehr als:
 Friede
Gesundheit
Respekt und Liebe.....
für die Menschen, Tiere und unsere Natur!
 
 
 







es weihnachtet!


Es weihnachtet....und wenn es das tut, dann  kommt das Christkind ab und zu auch bis zu uns auf den Sunny-Hill!
Vor ein paar Tagen hat es uns einen Abholschein in unsere Mail Box gelegt, den wir dann gegen ein Geschenkpaket aus der Schweiz eintauschen durften! :-)
An diesem Freitagabend waren wir auf dem Weg nach Creston, wir wollten wieder mal ein chinesisches Buffet geniessen. Da sagte ich zu Urs: komm wir fahren "hintenrum" und leeren noch die Mail Box, vielleicht gibt es ja eine Überraschung und nicht immer nur Rechnungen. Genau so war es! Mit dem Auspacken des Päckli, mussten wir uns dann gedulden bis wir wieder zuhause waren. Aber dann konnte uns nichts mehr halten....immer mehr gute Sachen kamen zum Vorschein, sogar zwei Zeitungen lagen den Leckereien bei.
Liebe Irma und Heinz.....vielen herzlichen Dank dafür, dass ihr uns jedes Jahr wieder so eine Überraschung schickt......was nach Kanada wirklich nicht billig ist!
Sandra auch Dir....herzlichen dank für das Aromat :-) Wir geschätzt, danke!
Und so geniessen wir die nächsten Wochen Truffes, Magenbrot und Läbchueche......und für Urs liegt immer ein Päckli Tabak mit dabei......er sagt auch Danke. Ein Vermicelle wird es an Weihnachten geben......da freuen wir uns darauf.....
Schöne Weihnachten und ein glückliches neues Jahr in die Schweiz zu Winterbergers......und danke no einisch viu, viu mou.


Wir sind im "Bild der Frau"

 
Irgendwann im letzten Sommer hatte ich bei der Redaktion der Zeitschrift "Bild der Frau" nachgefragt, ob es möglich wäre mein Buch vorzustellen. Kurzum bekam ich eine freundliche Antwort zurück: Wenn es in einen von ihnen geplanten Artikel passen würde, dann auf jedenfall. Bis vor 3 Wochen hörte ich nichts mehr und ich hatte es für mich ad acta  gelegt. Da schrieb mich die Redaktion erneut an und teilte mir mit, dass sie mein Buch in einem Kanadabeitrag unterbringen möchten. Das freute mich natürlich.
Wir vereinbarten eine Zeit für ein Telefoninterview und ich sollte unterdessen Bilder schicken, möglichst viele.....auch ältere.
So kam dieser Bericht zustande in der Ausgabe vom 9. Dezember 2016 erschienen ist.

 
Irgendwie gab es wohl doch ein paar Missverständnisse.....wir lebten natürlich nie in einem Wohnwagen! Ein Trailer ist in Kanada wie ein kleines Haus, nur ist dieses Haus mobil. Nicht wie ein Wohnwagen zum ziehen, sondern wird mit einem Sattelschlepper transportiert. Strom hatten wir nach ein paar Monaten, fliessend Wasser nach knapp 2 Jahren.......
Auch liest es sich komisch: dass ich über den Berg spaziere......eigentlich ist es mehr eine Bergwanderung als ein Spaziergang! ;-)
Trotzdem, der Bericht gefällt mir gut, auch wenn die Bilder alle älter sind. Nur das Haus sieht immer noch aus :-)
Und....ich bin mit unserem Präsidenten Justin Trudeau, auf der gleichen Seite, im gleichen Bericht.....how cool ist das?