Ausgewandert!


Mit 51 Jahren bin ich (2001) vom Bernischen Seeland
(Schweiz), nach British Columbia, Kanada ausgewandert. Warum? Fast würde ich
sagen, es hat sich einfach ergeben, musste so sein. Manchmal habe ich das Gefühl,
das Schicksal hat ganz toll mitgeholfen. Urs und ich lernten uns in einem Internet Chatroom kennen.
In langen Chat-Nächten tauschten wir unsere Ideen aus, Träume vom etwas anderen Leben.
Bis wir zum Schluss kamen, es doch zusammen zu probieren. Aber wenn ein Partner in der Schweiz lebt und der andere in Kanada, dann ist das nicht so einfach.
Im September 2000 flog ich zum ersten Mal nach Kanada um Urs persönlich zu treffen und um einen ganz kleinen Teil von diesem unermesslich grossen und wunderschönen Land kennen zu lernen. Ich sah die Wälder, die unberührten Ufer der Flüsse, die so klar waren. Die verschneiten Rockies, Adler die im Winde segelten. Das alles hat mich tief beeindruckt, tat meiner Seele gut und es war einfach nur schön.
So beschloss ich, mein altes Leben aufzugeben und nach Kanada auszuwandern um mit Urs einen Traum zu verwirklichen; den Traum vom einfachen und freieren Leben! Allen die sich schon mal Gedanken zum Auswandern gemacht haben sei hier gesagt, so einfach wie sich diese Story nun liest, so einfach war es nicht. Nur so viel, wir kauften uns im Mai 2001 in der Nähe von Creston ein Grundstück, einen Berg, den wir Sunny-Hill nennen. Es kostete uns viel
körperliche Arbeit und so manche Entbehrung, nur damit wir überhaupt auf dem Grundstück leben konnten. Alles mussten wir von Grund auf bauen, denn es war nichts vorhanden. Kein Wasser, keine Elektrizität, keine richtige Zufahrt. Das Grundstück war in seinem natürlichen Zustand: Busch und Wald. Als Entschädigung dürfen wir in der freien Natur leben, bekommen Besuch von Hirschen und Rehen, Kojoten und auch Bären. Für nichts würde ich mein Leben hier eintauschen!
Im August 2015 ist mein Buch:
KANADA IST BÄRENSTARK publiziert worden. Es sind Geschichten über Begegnungen mit Menschen, über meine Tiere, von Kojoten und Bären,
aus unserem Alltag eben! :-)




Futterstellen....




Die Wintermonate mit Kälte und Schnee sind auch für viele Tiere eine harte Zeit. Absichtlich lasse ich im Herbst darum die samentragenden Pflanzen wie Königskerze oder die Flockenblume stehen. Sie bilden eine Nahrungsquelle für viele Vögel und die kleinen Streifenhörnchen.


Auch die Grouse (eine Art von Rebhuhn) sucht sich von Knospen und zurückgebliebenen Blütensamen ihre Nahrung.  Für sie ist auch der tiefe Schnee kein Problem....


Ein kleiner Specht an einer Königskerze....diese Vögel kommen auch nicht zu den üblichen Futterstellen. Die Spechte traktieren eher unsere Hausfassade die aus Holz ist um nach Larven zu suchen


Blumentöpfe erfüllen ihren Zweck auch im Winter, nämlich als Futterplatz für die kleinen Eichkater. Diese wissen genau, dass ihr Futter jeden 2. Tag aufgefüllt wird. Ich fülle absichtlich nur jeden 2. Tag auf, weil sie sonst nur die "guten Sachen" raussuchen und die restlichen Kernen und Nüsse bleiben am Boden liegen. Genau so bei den Vogelhäuschen.....erst werden die Sonnen-blumenkerne und die kleinen Nussstückchen rausgesucht und viele der kleinen Samen bleiben am Boden liegen.  


Rund um unser Haus hängen und stehen 5 Vogelhäuschen. Wenn ich vom morgendlichen Walk mit den Hunden zurück komme, werde ich schon von den gefiederten Freunde erwartet.  

Aber die treusten sind die Steller's Jay..... Sie sitzen schon früh am Morgen auf den Bäumen und warten auf ihr Futter. Wenn ich mit meinem gefüllt Plastikgefäss aus dem Haus komme, rufe ich "good morning" und klopfe dabei an die Dose. Dann kommen sie zum Häuschen geflogen und begrüssen mich. Ich bin mir sicher, dass sie den Platz noch vom letzten Jahr kennen. Sie kommen auch im Sommer vorbei und benutzen das Vogel Bad.

Einsichtig sein oder sich untertänig fühlen?

 


I know.....Corona ist immer noch....oder immer mehr, ein leidiges Thema.                        In einem meiner Einträge vom 28. 4. 2021 habe ich meine Bedenken und meine Überlegungen zu einer Impfung gegen den Virus geäussert. Stimmt, ich hatte Mühe mit der Idee, dass sich jeder impfen lassen sollte...Es war und ist mein Recht darüber nachzudenken und abzuwägen. Heute, fast 1 Jahre später, bin auch ich geimpft und denke, dass ich so meiner Pflicht nachgekommen bin. Welcher Pflicht? Der Mitverantwortung meinen Mitmenschen gegenüber mit denen ich im täglichen Leben zusammen bin oder in näherem Kontakt stehe. In erster Linie habe ich mich aber für mich impfen lassen.  Zwar bin ich gesund.....aber eben über 70zig und ich möchte kein Risiko eingehen an diesem Virus zu erkranken. Man weiss um die Spätfolgen die bei vielen infizierten zurückgeblieben sind.....man weiss um die Heftigkeit der Krankheit und trotzdem haben viele Menschen keinen Respekt davor. Immer noch sind sie der Meinung, dass dies alles "nur gemacht" ist, um uns zu kontrollieren. Sie fühlen sich von "oben" --- nicht vom Universum oder von Gott --- nein, von der Politik, bevormundet. Eine absurde Idee. Schon lange geht es ihnen nicht mehr um die Impfung, die Krankheit oder eine Ansteckung, nein es geht nur noch um das sich im Recht fühlen. Sie belächeln diejenigen die sich "folgsam" den Anordnungen "von Oben" unterziehen und impfen lassen. Auch wenn die Zahlen beweisen, dass das Impfen nützt, sie machen mobil, gehen an Demonstrationen, wo sie dann ungeschützt das Virus weitergeben. Viele sind krank geworden, nahmen und nehmen medizinische Hilfe in Anspruch. Natürlich, das ist ihr gutes Recht.....so wie es ihr gutes Recht ist weiterhin auf alles zu schimpfen was von Oben kommt.....

Wenn die Einschränkungen die zu dieser Corona Zeit gehören, irgendwann vorbei sind, dann verdanken wir das bestimmt nicht den Besserwissern......auch wenn sie dann sagen werden: "Na ja wir haben's ja schon immer gesagt, dass da nichts ist"....



Ausquartiert.......


sie ging mir in die Falle...

Jetzt, in der kälteren Jahreszeit, habe ich für Kater Beni im Power House wieder einen Teller mit Futter hingestellt. Vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass der Teller immer leer ist. Egal wann ich vorbei schaue, der Teller ist leergefressen. Zudem war ein Geruch in der Luft, der mir wohlbekannt ist. Gestern Abend stellte ich die Falle auf, weil ich die Ratte nicht zum Überwintern da haben will. Der erste Versuch schlug fehl...das heisst, das reingelegte Katzenfutter war zwar weg, aber das Fallen-Türchen schnappte nicht zu. Ich überlegte was ich falsch gemacht haben könnte? Ich legte wieder Futter in die Falle und stellte sie nicht so nah an die Wand....et voila! Heute Nachmittag, als ich die Falle kontrollierte, sass so ein kleiner Schlingel drin. Vor Aufregung und wohl auch aus Angst, war ihre kleine Nase ganz rot. 

Sehen doch eigentlich ganz herzig aus, diese Pack Rat. 

Wie ich das immer mache, ich fahre dann gleich an den Ort, wo ich die Tierchen wieder freilasse. Man muss sie ja nicht länger stressen als unbedingt nötig. Ich fahre sie mit dem Auto in den Busch, wo sie hingehören und, wo sie alles finden, was sie zum Leben brauchen. Jetzt ist es auch noch nicht so kalt, sie wird einen passenden Unterschlupf finde.

Aber so wirklich nach Flucht in die Freiheit sieht das ganze nicht aus....


Erst wollte die noch junge Ratte ihr kurzfristiges, unfreiwilliges Gefängnis inspizieren, danach rannte sie zurück zum Auto, wo ich sie dann noch Mal wegscheuchen musste. Ich hoffe sie schafft es...
 

Science Fiction....was denn sonst!


 Science Fiction oder könnte es vielleicht doch mehr sein?  Es ist kein Zufall, dass ich mir diese Geschichte gerade in diesen Tagen ausgedacht habe......und nur so nebenbei....ich gehöre keiner Sekte an :-)  

Auf die Frage von Neale Donald Walsch an Gott, (3. Band, Gespräche mit Gott, 1998) : "Sind wir eigentlich die einzigen Wesen im Universum?" ....wurde die Frage entschieden verneint. Weitere Frage: "Sind die Wesen anderer Planten weiter entwickelt als wir hier auf der Erde?" Wird definitiv mit "JA" beantwortet.......
Wir Menschen, hier auf dem Planeten Erde, sind immer noch verankert im Denken des Materiellen. Der Mensch wird beurteilt nach dem was er hat und vorgibt zu sein. Wie wir den Planeten ausbeuten und kaputt machen, ist den anderen "Bewohnern" des Universums ein Dorn im Auge.  
Aber was ist die Lösung? Wie bremst man die Wesenheit eines ganzen Planeten aus, bekehrt sie zum Umdenken? Die einfachste Art an uns Menschen zu kommen, ist die Angst.......man nutzt die Angst zu höheren Zwecken aus.
Neale Dolnald Walsch: "Sind diese "Ausserirdischen" auch unter uns?"  Anwort: "Ja gewiss!"  
Es ist also kein Problem einen Virus von aussen in unser System zu schleusen. Nicht zu fremdartig sollte er sein.....so, dass die Menschheit (noch) verstehen kann, was da vor sich geht. So, dass man etwas dagegen "erfinden" kann. WER hat die Hilfestellung zum Finden geleistet? Das lasse ich mal offen......
Was erwarten wir Menschen von dieser Hilfe (Impfung)? Dass wir unser Leben so weiterleben können, wie wir uns das gewohnt sind. Mehr wollen wir doch gar nicht....oder?
Aber die von "aussen", die wollen mehr. Sie möchten uns daran hindern, den Planeten Erde kaputt zu machen, denn das wäre ein Verlust ....eine Katastrophe.... nicht nur für uns Menschen. Wie können DIE denn sowas verhindern? 
Indem sich die ganze Menschheit mit diesem Serum impfen lässt. Indem sie uns im Glauben stützen, alles werde wieder gut. Dieses Serum wird uns durchlässig für Informationen und Energien von aussen machen.  Vielleicht nicht vollständig nach der ersten Pandemie.....aber es werden andere folgen....wieder hofft die Menschheit auf Hilfe.......die Hilfe wird kommen, bis wir alle kompatibel sind für die höheren Schwingungen von aussen....
Anders wird die Menschheit nicht überleben.....sie ist zu egoistisch, zu lieblos und zu kurzsichtig......

Science Fiction?  Ja klar, was sonst!  und wenn einer denkt: Jetzt hebt sie total ab.....denke was immer du willst... :-)


Ich und die Corona Impfung

 


Seit mehr als einem Jahr, beschäftigt uns Menschen dieser Virus...und zwar auf der ganzen Welt. Unser Leben wurde zu einem Minimum runtergefahren und wir alle sehnen uns nach einer alltäglichen "Normalität." Nicht's besonderes....einfach nur wieder zu einem menschlich, normalen Alltag übergehen zu können.                       Dann die grosse Hoffnung: Eine Impfung die uns das Ersehnte schon bald zurück bringen soll. Viele Menschen die ich kenne, hinterfragen diese Impfung nicht. Sie lassen sich impfen, um vor dem CoronaVirus geschützt zu sein. Das ist alles was sie wollen.....geschützt sein. Ob man das mit der Impfung allerdings ist, weiss heute noch niemand so genau. So viele ungeklärte Fragen.....selbst die, wo ich denke, dass sie es doch wissen sollten, wissen es nicht. Sie widersprechen sich immer wieder auf's Neue und man kann glauben was will.                                                                                              Aber ich will nicht einfach glauben, ich will das Beste für meinen Körper. Darum bin ich -- für mich -- zu einer Überzeugung gekommen. Nach meiner Überzeugung, ist mein Körper perfekt ausgerüstet mit billionen von Zellen, die (meistens!) alles regeln und ausbalancieren was von aussen in meinen Körper eindringt. Ich bin ihnen -- den Zellen -- sehr dankbar dafür und unterstütze sie mit einem gesunden Lebensstil. Seit vielen Jahren ist mein Körper gesund -- Gott sei Dank. Ausser den legalen Abnützungserscheinungen -- die mich ab und zu daran erinnern, dass ich nicht mehr zwanzig bin -- ist soweit alles bestens. Warum also sollte ich nun meinem gesunden Körper, mit diesem wunderbaren, gesunden Zellsystem, eine so derbe Giftbombe zuführen? Um vielleicht nicht krank zu werden? Sorry, aber das ist mir nicht gut genug. Dann habe ich "zufällig" das Gespräch von Dr. Jens Edrich in Youtub gesehen und es hat mich in meiner Überzeugung bestätigt.  Sehr eindrücklich erklärt der Arzt, was beim Impfen im menschlichen Körper passiert. Die Angst ist dabei ein wesentlicher Faktor. Wir alle wissen, wie sehr uns negative Gedanken, Stress und vorallem Angst vergiften können. 

Wenn es also jemanden interessiert, man kann es hier anklicken und zuhören. 

Dr. med. Jens Edrich ist Facharzt für Allgemeinmedizin und anthroposophischer Arzt mit Praxis in Herbrechtingen (medpraxis@web.de). Dieses Interview beleuchtet die Gefahren der Corona-Impfungen und behandelt die Autoimmunprozesse, die durch die Corona-Impfungen entstehen

Dr Jens Edrich



 


Gottvertrauen......


Es war im letzten Herbst, als ich an diesen Creek kam, um Klarheit zu finden.  Ich haderte mit meinem Alltag und ich suchte nach Antworten. Wie meistens in so einer Situation, ging ich raus in die Natur. Dieses Mal zog es mich ans Wasser, um allein zu sein. Da verweilte ich und offenbarte dem Universum, der höchsten göttlichen Ordnung oder dem lieben Gott, meine Bedenken....Fragen.... 
Wie leicht wird einem, wenn man die Last die einem drückt, abgeben und voller Vertrauen weitergehen kann. Um zu meinem Auto zurück zu kehren, musste ich ein Stück weiter dem Creek entlang gehen. Es war kein wirklicher Weg, einfach eine Möglichkeit zum Parkplatz zurück zu gelangen.  
Mit meinen Gedanken schon wieder zuhause, drehte ich mich plötzlich noch einmal um.....was war das jetzt....da im Busch? Ich ging die paar Meter zurück und sah den Stein....


Du bist genau am richtigen Platz.....Atme....

Dieser Stein war die Antwort auf meine Frage.....ich setzte mich noch einmal einen Moment hin....und bedankte mich....so einfach kommt manchmal die Antwort. Hätte ich die Botschaft nun verpasst, hätte ich wohl etwas länger warten müssen. Aber ich bin mir sicher, dass die guten Mächte, mir die Antwort noch einmal -- anders verpackt --  hätten zukommen lassen.
Die Möglichkeit eine Antwort zu bekommen ist immer da, aber erst muss man sich die Zeit nehmen und die Frage stellen. 
Ich habe die Erfahrung gemacht,  dass die brauchbaren Antworten meistens nicht von jemandem kommen, der bei mir sitzt und dass man oft zu weit sucht....oder nicht zuhört, wenn die Antwort kommt! Diese universellen Botschaften sind manchmal ganz anders verpackt als erwartet....aber ich kann dieses Frage- und Antwortspiel aus tiefster Überzeugung empfehlen.....

Ein röhrender Hirsch

 


Dieses Video habe ich bei You Tube gestohlen.....hört es euch mal an....

Gestern Abend so um halb elf --- ich war gerade beim Zähneputzen --- als nur ein paar Meter vor dem Badezimmerfenster ein Hirsch los röhrte. Ich habe mich so erschrocken, dass mir fast die Zahnbürste aus den Händen fiel. Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen röhrenden Hirsch höre, aber so nah.....es hörte sich an, fast wie ein Schiff auf dem See. Ich sagte Urs bescheid, nahm die grosse Taschenlampe und ging zur hinteren Hausecke, damit ich um die Ecke leuchten kann. So mutig, ihm einfach entgegenzutreten, war oder bin ich nicht. :-)  Der Hirsch muss uns wohl gehört und gesehen haben....vielleicht der Schein der Taschenlampe. Wir hörten ihn nur noch durch das Unterholz davon gehen. Aber nicht sehr weit....ein paar Mal liess er sein eindrückliches Röhren noch hören, dann ging er den Berg hinauf. Aber ich konnte --- auch als ich schon im Bett lag --- sein Rufen immer noch hören.


Dieses Bild machte ich vom Küchenfenster aus

Seit der Zaun --- durch das Bauen --- nicht mehr geschlossen ist, kommen öfters Rehe und Hirsche bis zum Haus. Als Pax noch Wache  hielt, kam das selten vor. Aber die Hundemädchen sind nachts im Haus und so sind die Tiere ungestört. 

Ehepaar Lariut oder meine neue Waschmaschine


Ich stehe in einem Geschäft in Cranbrook und lasse mir von einem netten Verkäufer die Waschmaschine erklären, für die ich mich interessiere. Hei, was diese neuen Dinger alles können, unglaublich. Von ausserhalb des Hauses kann man die Maschine per Telefon programmieren und starten. Für mich jetzt kein Verkaufsargument, da ich kein Handy besitze! "Und, wenn das Waschprogramm zu ende ist, dann spielt eine kleine Melodie," sagt der Verkäufer eher belustigt."Aha," sage ich und mein Kopfkino fängt an zu spielen, denn eigentlich hätte auch ich gerne gefragt, was für eine Melodie denn diese Waschmaschine spielt. Aber im wirklichen Leben tun wir diese Dinge eben eher nicht. :-)
Aber für Herr und Frau Lariut --- ich nenne sie jetzt einfach mal so --- ist das nicht aussergewöhnlich. Also Herr und Frau Lariut stehen genau an meiner Stelle, als der Verkäufer das mit der Schlussmusik der Waschmaschine erwähnt.... Frau Lariut hakt nach: "Ach wassss...spielt sie um die Weihnachtszeit oh Tannenbaum?" Der Verkäufer leicht irritiert:"Nein, gnädige Frau, die Melodie hört sich eher als ein Tüüütelitüüüütoto an und wiederholt sich drei Mal." Aha! Frau Lariut schaut ihren Mann an und sagt:"Sag doch mal was Hans-Günter!" Herr Lariut:"Das gefällt mir jetzt gar nicht dieses Tüüütelitüüüütoto. Ich wäre eher für holleridotrallaaaa....das würde dann eher zu unserer Eieruhr passen!" Frau Lariut wendet sich dem Verkäufer zu:" Hätten sie denn sowas am Lager, sowas mit holleridotrallaaaa?" Verkäufer leicht genervt:" Nein gnädige Frau, ich glaube nicht, dass wir sowas haben. Aber wir hätten einen Toaster, der mit einer ähnlichen Melodie ausgestattet kommt, aber doch mehr wie: holletüüteridooo" Aha! Das Ehepaar Lariut schaut sich verunsichert an und überlegt. Hans- Günter meint ganz ernsthaft:" Nein Hildchen, das geht nun gar nicht, ein bisschen Harmony muss in unserem Haus schon sein." Das Ehepaar Lariut verabschiedet sich mit den Worten, dass sie sich das mit der Waschmaschine und dem Toaster noch einmal überlegen müssten....schlimmstenfalls müsste die Eieruhr ausgewechselt werden....
Für mich war die Melodie nun nicht so wichtig, schliesslich soll die Waschmaschine unsere schmutzigen Sachen waschen und sie soll ja nicht unseren Radio ersetzen.....und zum Glück habe ich weder eine Eieruhr noch einen Toaster, der die häusliche Harmonie stören könnte.

Steinreich

Seit Jahren schon, trage ich vom Laufen Steine mit nach Hause, überall liegen sie.....mehr oder weniger organisiert, herum. Sogar im Auto, hinter der Frontscheibe, liegen ein paar besondere Steine. Fahre ich irgendwohin, dann halte ich ausschau nach einem besonderen Stein, den ich dann ins Auto lege. Erst habe ich nur die weissen gesammelt, die gibt es zu Hauf und die sehen schön aus. Meistens sind es Quarze oder Mondsteine. Ich habe sie im Blumenbeet verteilt, in Blumenkästen, Vasen...überall wo es passt, gibt es Steine. Irgendwann interessierten mich die Steine mehr, die kleine Besonderheiten aufweisen: Muster, Marmorierungen Glitter. Bei uns auf dem Berg gibt es von früher eine kleine Kiesgrube und da habe ich dann viel Zeit verbracht um nach Steinen zu suchen. 
Jetzt hatte ich Kaffeebüchsen, Schachteln und Farbkessel voller Steine......Auf die Frage: "Was machst du eigentlich mit all diesen Steinen?" hatte ich keine Antwort.....bis ich dieses Frühjahr in You Tube ein Video gesehen habe. Ein junger Bursche aus Montana (USA) macht regelmässig Videos von seinen "Steinsuchgängen" an Flussufern, Bachbetten oder in kleinen Flüssen. Diese Steine hat er dann zuhause poliert und WOW! Ich war total begeistert......das will ich mit meinen Steinen auch machen....und so kam ich zum Stein polieren. Der Bursche aus Montana nimmt fast nur Agate und versteinertes Holz, die gibt es da wo er sucht, besonders oft. Es gibt ja nicht überall die gleichen Steine. Bis jetzt habe ich noch keine Agate gefunden, aber meine Steine sind auch sehr schön. Ich habe auch schon versteinertes Holz gefunden.....da war ich richtig aus dem Häuschen.

Natürlich habe ich jetzt gegoogelt, wo ich so einen Stone Tumbler (Stein Trommel) kaufen kann. Dazu Silicium Carbide (schwarzes Pulver) in unterschiedlicher Körnung, das man mit den Steinen und dem Wasser in diese Trommeln einfüllt. 

Dieser Tumbler hat zwei kleinere Trommeln, jetzt habe ich mir noch einen gekauft, der hat nur eine Trommel, für etwas grössere Steine. Ich fülle die Trommeln bis zwei Drittel mit Steinen, gebe -- je nach Schritt, Grit 1, 2, 3, oder 4 (Silicon Carbide) dazu und lasse die Trommel für sieben Tage laufen. Dann säubere ich die Steine gut und gebe sie wieder in die Trommel mit Grit Nummer 2 und so weiter. Immer sieben Tage. Der letzte Gang ist der heikelste. Die Trommel und die Steine müssen absolut sauber sein, sonst kann die ganze Arbeit umsonst gewesen sein. Man muss auch vorsichtig (mit der Lupe) kontrollieren, damit die Steine keine offene Stellen haben, Cracks oder so....aber es gibt auch Steine, die lassen sich nicht polieren, sie werden nicht glänzig. Das Trommeln ist auch ziemlich laut, wenn sie am Laufen sind. Ich bringe die Steine samt Tumbler den Berg hinauf zu Urs' Haus, wo wir Solarstrom haben. Da laufen sie dann vor sich hin und keiner stört sich.


Diese Steine sind die Marmorierten....mit kleinen Äderchen durchzogen, oder wie Kristalle.....sie glänzen am besten und haben eine ganz feine Oberfläche......


Diese hier sind voller Glitter........ihre Oberfläche bleibt rauh, aber sie sehen aus, als ob sie mit glitzerigem Zeugs besprüht sind.....


und diese hier, sind meine absoluten Lieblinge.....der braune, matte, rechts ist versteinertes Holz, der braune lange ist voller Muster die silbrig glänzen.....der in der Mitte ist unten ganz schwarz und der gefleckte oben links ist einfach nur schön. Man bedenke, dass jeder der polierten Steine unscheinbar war und nach nichts aussah......Ist es nicht enorm, was man da entdecken kann?
Zugegeben, dieses Hobby ist vielleicht nicht so ideal für ungeduldige Menschen....aber wer sich die Zeit nimmt, der wird belohnt....meistens anyway. :-)


Als ich vor ein paar Wochen meine Tumbler kontrollierte, war diese Eidechse unter der lärmenden Trommel. Erst dachte ich, dass sie sich vielleicht eingeklemmt hätte, aber nein, es muss die Wärme gewesen sein, die vom kleinen Motor erzeugt wird. Ich habe sie noch ein paar Mal angetroffen.....

Ein Bär......??


Es ist gleich halb neun und wir, (meine Mädchen und ich) machen uns für den morgendlichen Walk, parat. Gemütlich marschieren wir den Berg hoch. So viele Blumen die jetzt in blüte stehen.  Das Auge kommt kaum mit, um all die schönen Dinge, die die Natur bereit hält, zu sehen. Immer wieder bleibe ich stehen, nehme mir die Zeit zum Verweilen. Laut spreche ich mit meinen Hunden, um Bären, die jetzt eventuell auch auf Nahrungssuche sind, vor uns zu warnen.
Begegnungen mit diesen Mutzen sind zwar schön und eindrücklich, aber ich mag es lieber, wenn sie verschwinden bevor wir ihnen zu nahe kommen. Darum gilt meine Aufmerksamkeit nicht nur den Blumen und Vögeln. Regelmässig bleibe ich stehen, horche und schaue, um auch die Hunde rechtzeitig zurück rufen zu können. Sie bleiben immer in meiner Nähe, gehen selten ins Dickicht.
Als wir das kleine Valley erreicht haben, bleibt Chica plötzlich knurrend stehen. Sie stellt ihre Rückenhaare und ihr grummeln kommt tief aus dem Bauch.
Leise probiere ich sie zu beruhigen und schaue genauer in die Richtung, wo sie etwas zu fixieren scheint. Trotz Brille kann ich nicht sehen, was der Grund ihrer Aufregung sein könnte. 


Halt,....da.....zwischen den Bäumen, da sitzt doch ein Bär! Blöd, hätte ich doch bloss mein Fernglas dabei. Ich mache ein Bild von dem sitzenden etwas und dann klatsche ich in die Hände und rufe laut: Go Bär, go......
Nichts geschieht.....der vermeintliche Bär lässt sich durch mein Rufen nicht stören. Na sowas. Noch einmal rufe ich in den Busch hinein, dass er doch verschwinden soll.....nichts geschieht. Ich komme zum Schluss, dass es wohl kein Bär, sondern ein besonders ähnlich aussehender Baumstumpf ist. Etwas enttäuscht.....und doch erleichtert, setzen wir unseren Spaziergang fort. 

"Aber ehrlich, sieht es nicht aus wie ein Bär, der hinter den Bäumen sitzt und wartet, dass WIR verschwinden?" Frage ich Urs, als ich wieder zuhause war. Mmmmhh... na ja....mmhh....
In der Aufregung habe ich natürlich nicht bemerkt, dass die Kamera den Fokus auf die Bäume richtet, anstatt auf das dubiose Etwas. 


Irgendetwas hatte Chica schon in die Nase bekommen, aber auch was Kleines riecht für sie fremd, auch wenn es harmlos war.....ein Reh vielleicht........


oder eine Grouse......die hocken oft am Boden, gut getarnt und kurz bevor man fast auf sie drauf steht, fliegen sie auf zum nächsten Ast. Weit fliegen sie nicht, aber erschrecken können sie einem enorm. Eh, es gibt immer was gell? :-)