Am 4. April 2001 bin ich in Calgary gelandet und ich bin immer noch in Canada! Vieles habe ich kennen- lieben- und schätzen gelernt. Mit ein paar Dingen habe ich immer noch Mühe ......wird wohl so bleiben ......und von manchem kann ich nicht genug haben!
Bin so dankbar über die Möglichkeiten die mir hier gegeben werden ..... ich kann sie nutzen wenn ich möchte.
Urs hilft mir, wann immer ich seine Hilfe brauche.......nur so geht es, wenn man --- wie wir --- "im Country" lebt. Allein und ohne Hilfe, könnte ich nicht hier auf dem Sunny-Hill wohnen. Also hoffe ich, dass wir auch die nächsten Jahre gut zusammen arbeiten und weiterhin in Frieden hier auf unserem Berg leben können!
Dankbar bin ich auch, dass ich hier mit meine Tieren gut und ungestört leben kann, dass alle gesund und munter sind und wir noch viele, viele Spaziergänge über den Berg machen können!
Ein grosses Dankeschön an mein Schicksal, das mir diese Chance gegeben hat!
KANADA ist BÄRENSTARK: In diesem Blog erzähle ich Geschichten aus meinem Alltag. Vor mehr als 20 Jahren bin ich von der Schweiz (Berner Seeland) nach BC Kanada ausgewandert. Hier leben wir etwas abseits, nahe zur Grenze Idaho (USA) auf einem grossen Grundstück. Das macht interessante Begegnungen mit grossen und kleinen Mitbewohner möglich. Diese geniesse ich sehr und sie sind darum meistens der Inhalt meiner Geschichten. Viel Spass beim Lesen und ich bedanke und freue mich über einen Kommentar!
März .......
Pax und Kater Nemo sind gute Freunde......
Es ist anfang März und wir haben auf dem Sunny-Hill
schon fast keinen Schnee mehr.
schon fast keinen Schnee mehr.
Nun, ich finde es super, so können wir wieder besser Laufen.
Im Schnee fällt es Pax ein bisschen schwerer mit seinen 3 Beinen.
Nach einem rekordverdächtig milden Februar ist es wieder
"normal" geworden......kaum plus Grade!
Aber was viel wichtiger ist, die Tage sind wieder merklich länger, die Sonne hat schon Kraft wenn sie mir ins Gesicht scheint und wir freuen uns alle auf die Zeit wo man wieder draussen sitzen oder Arbeiten kann!
Zur Zeit bin ich mit meinem "Buch-Projekt" beschäftigt,
es soll bis ende April fertig werden zum Verlegen.......
hoffentlich finden sie es dann auch wieder!!!! hihhihihi.......
alter Witz ich weiss! :-)
Euch allen eine gute Zeit und bitte entschuldigt mich,
dass ich das Schreiben im Blog im Moment
dass ich das Schreiben im Blog im Moment
ein bisschen zurück stelle......Danke!
Liebe Grüsse Ursina mit Anhang....
Ende gut, fast alles gut!
Ein paar Leser die mich auch auf FB begleiten, kennen diese Bilder schon. Diese Farm war 2014 ein wichtiger Punkt in meinem Leben. Den ganzen Januar habe ich mit Herta und ihrer Dackelhündin Amanda hier zugebracht. Längst sind Herta und Amanda wieder in Österreich und Herta hat sich gut von ihrem Beckenbruch erholt.
Meine Überschrift: Ende gut, fast alles gut.....steht leider nicht für Herta. Anfang November hat Hans --- Herta's Mann --- seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Letzten Juli war er zum letzten mal in "seinem" Canada.......Wir alle hofften mit ihm bis zum Schluss.
Bevor Hans von Creston nach Österreich zu weiteren Chemotherapien wegflog, haben wir noch besprochen, wie und was von wem erledigt wird, denn da waren noch immer 3 Pferde, Hühner und Katzen auf der Farm. Der grosse Freilaufstall ist an einen Farmer aus der Nachbarschaft und seinen Kühen ausgepachtet.
Die Versorgung der Pferde übernehme eine Frau aus der Nachbarschaft, die selber Pferde hat und die Hühner sollen in den nächsten Tagen abgeholt werden. Ich werde die Post holen und im Haus die Pflanzen giessen. Soweit alles o.k.!
Als ich nach ein paar Tagen das erste mal zur Farm fuhr, waren die Pferde gleich neben dem Haus auf der Weide.
Sie standen alle um das grosse Wasserbecken und mein erster Gedanke war, dass sie gerad getrunken haben. Ich ging hin, wollte sie begrüssen, als ich mit Schrecken sah, dass das Becken "furz trocken" war. Ja das Platikbecken war so heiss von der Sonne ---- es war Mittag und die Temperaturen war schon um die 28 Grad ----- dass die Pferde sich die Nüstern verbrennen konnten. Schnell füllte ich mit dem Wasserschlauch das Becken auf und die Pferde tranken gierig, noch während das Wasser einlief. Während ich den Pferden beim Trinken zusah, durchfuhr mich plötzlich ein Gedanke: Die Hühner und die Katzen!
Mit schnellen Schritten ging ich zum Stall wo die Pferdeboxen sind und der Hühnerstall. Der stand weit offen und ich hörte einen Hahn krähen und das Gackern von Hühnern. Die normalerweise zahmen Hühner ---- ich hatte sie ja im Janauar kennen gelernt ---- flatterten verstört umher. Auf dem Boden lagen Federn und sogar ein Hühnerbein fand ich. Da musste wohl ein Kojote zu einer Mahlzeit gekommen sein! Die Katzen ---- es mussten ein halbes Dutzend sein ---- verschwanden in alle Löcher als sie mich kommen sahen. Kein Futter, kein Wasser......weder für die Hühner noch für die Katzen! Ich glaube, ich war ganz grün im Gesicht, so wütend war ich! Ich füllte Futter auf und suchte Wasserbehälter für die Hühner. Für bestimmt eine Stunde war ich beschäftigt bis alle hatten was sie brauchten für die nächsten 2 Tage. Ich wohne halt auch nicht gerade um's Eck. Für mich sind es bis nach Creston 25 Km und wenn ich durch den Canyon fahre ---- wo die Farm ist ---- kommen noch 15 Km dazu.
Es wäre nicht meine Aufgabe gewesen, aber wie konnte ich ruhig sein mit dem Wissen, dass die Tiere bei diesem heissen Wetter vielleicht kein Trinkwasser bekommen? So fuhr ich jeden 2. Tag raus in den Canyon, um nach den Tieren zu sehen.
Als dann im November Hans starb, sagte Herta, dass es sie sehr belastet, dass niemand wirklich für die Pferde Zeit hat und ob ich nicht probieren möchte für sie ein neues Zuhause zu finden. Es sind Quarter Horses, registert und mit Papieren. Aber da keiner mit ihnen gearbeitet hat seit sie auf der Farm sind, kann man sie nicht für einen "üblichen" Preis verkaufen. Herta war es wichtig, dass sie ein gutes Zuhause bekommen. Ich machte in unserem kanadischen Kijiji (wie e-bay) eine Anzeige und es ging nicht lange und ich hatte 2 ernsthafte Interessenten.
Der Erste wäre mir lieb gewesen weil er nur 2 Grundstücke weiter wohnt. Aber das klappte nicht......zuwenig Zeit, Geld und zuviel Arbeit mit den Pferden bis man sie als Reitpferd geniessen kann.
So rief ich den zweiten Interessenten an und "Gott sei Dank!" der freute sich. Wir machten gleich einen Termin aus ....kurz vor Weihnachten ..... und einen Tag später wurden die Pferde abgeholt. War ich erleichtert und Herta war auch glücklich.
Vor ein paar Tagen wurden nun auch die Hühner endlich abgeholt und nun ist der Stall bis auf die Katzen leer. Denen habe ich immer noch Futter und Wasser hingestellt, aber das ist keine Lösung. Wenn die Farm zum Verkauf ausgeschrieben wird, müssen auch die Katzen weg.....nur wie? wohin? Es sind Stall Katze und sie lassen sich nicht einfangen.
Nächstes Frühjahr werden sie sich verdoppelt haben.......Zuwachs! Jemand sagte mir, dass die Jungen Katzen keine Überlebenschancen hätten.....Kojoten, Marder, Füchse........Aber die wo jetzt da sind, waren auch mal klein und haben überlebt!
Ich ertrage solche Situationen sehr schlecht......was kann ich machen? Hoffen dass der neue Besitzer der Farm ein Herz hat? Und dass es nicht zu lange dauert bis jemand Kauft!
Warten auf den Winter......
schon fast mitte November.....
und wir hatten schon ein paar recht winterliche Tage. Letzte Nacht zeigte das Termometer fast 20° minus. Unser Wettermann hat es so erklärt, dass in Alaska ein Sturm war, der sich bis zu uns bemerkbar machte. Schnee haben wir keinen mehr.....wir hatten ein ganz kleines bisschen bekommen, bevor es so kalt geworden ist.
Aber den ersten Kälteschock bekamen wir schon mitte September. Ein zwei nächtiger Frost hat vieles kaputt gemacht. Meine Tomaten die noch viele Früchte trugen.....die Zucchini......Basilikum......
Die Blumen konnten sich zwar wieder erholen, aber sie waren doch dieses Jahr eher "müde" als andere Jahre.
Urs musste seine Arbeit am Haus für dieses Jahr einstellen und alles zudecken und winterfest machen. Jetzt muss er wieder sparen und dann geht es im Frühjahr weiter! :-)
Es gibt immer viel zu tun bevor der Winter kommt......hier wie dort :-)
Feuerholz schneiden und aufschichten......Greenhouse ausräumen..... Büsche schneiden...... halt was alle so machen wenn der Winter vor der Türe steht.
Im Somme habe ich mir ein kleines ----- ein wirklich kleines ----- Atelier gemacht. Ohne die Mithilfe von Urs wäre es aber nicht möglich gewesen......das "Grobe" ist halt doch Männersache! :-)
Nach ein bisschen Farbe und einem Bodenbelag, nutze ich es nun als mein
"Malstübli". Durch die 4 Fenster kommt so viel Sonnenlicht herein, dass ich es auch an kalten Tagen ohne Heizung nutzen kann. Es braucht nicht viel, dass der Mensch glücklich sein kann!
Ansonsten......es gut uns allen gut.....die Hunde sind wohlauf und Pax wartet auf den Schnee den er so mag!
Pax auf seinem Sofa......so behält er den Überblick!
Hühner oder nicht, das ist hier die Frage?
Ich habe mir auch verschiedene Meinungen eingeholt bei Bekannten und Freunden ......welche mit Hühnererfahrung und welche ohne. Jeder sagt was anderes dazu und hat andere Ideen. Ob es rentieren würde ist eigentlich nebensächlich ----- ich denke eher nicht. Mir gefällt einfach die Idee vom eigenen Ei sehr gut ...... und wenn der Platz schon da ist!
Seit etwa 2 Jahren schon spiele ich mit dem Gedanken ein paar Hühner im ehemaligen Alpacastall einzuquartieren ----- natürlich mit einigen Änderungen.
Die Krippe könnte zu Legenestern umfunktioniert werden.......und Fenster hat es auch im Stall. Einzig die Wände müssten isoliert werden und eine Abtrennung mit Tür müsste eingebaut werden......es soll ja warm und geschützt sein! Dann bräuchte ich eine Wärmelampe und vielleicht auch ein Tageslicht für die Wintermonate.....alles machbar.
Es tut mir leid, dass dieser kleine Stall einfach leer steht und nicht mehr gebraucht wird. Gras und Auslauf gibt es genug....also wo ist das Problem?
Auf dieser Hühnerseite habe ich auch gelesen, dass Hühner 2 Jahre - höchstens 4 Jahre Eier legen. Und dann? Was macht man dann mit ihnen? Wie ich mich kenne, werde ich nach 5 Jahren ein Hühneraltersheim haben und nix ist mit Eiern. Wenn ich immer wieder Junge dazu nehme, ist der Stall nach ein paar Jahren zu klein. Auf der Webseite kann man lesen, dass man die Hühner noch für Suppenhuhn gebrauchen kann......na ja.....ich weiss nicht. Erstens bin ich kein Suppenhuhn Fan und zweitens, ich weiss, ich werde meine Hühner nicht rupfen!
Urs meint, man köpft sie und nimmt sie mit in den Busch, so haben die Kojoten noch was davon......sehr pragmatisch und irgendwie auch logisch......
Will ich mich dem Problem stellen oder nicht das ist die Frage?
Ich denke noch ein bisschen darüber nach ;-)
1 Jahr danach........
Letztes Jahr im August standen wir vor der schweren Entscheidung .......
Pax einschläfern zu lassen oder einer Amputation zuzustimmen.....
Gottseidank hatte ich den Mut!!
Pax ist mit seinen 3 gesunden Beinen ziemlich schnell unterwegs
und der Alltag ist wieder bei uns eingekehrt..........
das bedeutet: jeden Tag einen "Walk" über den Berg!
Natürlich musste Pax lernen mit kleinen Einschränkungen zu leben,
aber ich glaube nicht, dass ihn das wirklich in
seinem Hundeleben beeindrächtig.
........und wie vor seinem Unfall buddelt er immer noch gerne
tiefe Löcher um sich dann reinzulegen :-)
Beim buddeln von diesem Loch, war Chica auch beteiligt!
Inzwischen ist es einen guten halben Meter tief.
Urs's Projekt.......
Ich habe Urs's Project ja schon mal erwähnt......hier ein kurzes up-date.
Urs hat bis jetzt alles allein gemacht, ausser beim Aufstellen der grossen
Teile kam ein Nachbar zuhilfe.
Ich helfe bei den kleinen wo halt eine Hand fehlt....
Mein Respekt hat Urs..... das Umsetzen eines so grossen Traumes
braucht Mut und kostet viel Arbeit .....
Urs ist zur Zeit am Abdecken des Fussboden vom 1. Stock.....
viel Holz wurde verarbeitet bis es soweit war........
eine Treppe gibt es auch schon!
jeden Morgen --- meistens vor 5.00 Uhr --- fährt er mit seinem kleinen
Fahzeug zum Bauplatz.
Er arbeitet dann bis ca um 12.00 Uhr und kommt dann
nach Hause weil es zu heiss wird.
Das wird das Wohnzimmer im Basement ---- Parterre.
Es gibt noch viel zu tun.......also......
immer schön den Überblick behalten ;.)
Sommer........
Heute Abend haben Urs und ich wieder mal den Sonnenuntergang genossen. Die Sicht ist seit etwa 2 Wochen begrenzt......über 200 "forest fire" sollen allein in BC brennen. Durch den Wind wird der Rauch weit getragen und im Valley bleibt er dann hängen. Aber unmittelbar betroffen sind wir Gottseidank nicht.
Trotzallem.....schöner kann man den Tag nicht ausklingen lassen.....
Ich liebe diese Ruhe......
Besuch von diesem kleinen Wicht hatten wir auch.....scheu sind sie überhaupt nicht die kleinen Streifenhörnchen.
In dieser Jahreszeit explodiert das "Grün" um unser Haus buchstäblich!
Ich bin eher der chaotische Gärtner und mir gefällt es, wenn "Chrut und Rüebe sich gut vertragen. Diese Wiese lasse ich absichtlich stehen...... alles kommt wild durcheinander........das meiste sei "Unkraut" habe ich mich belehren lassen!
Auch meinen Reben scheint das Wetter zu bekommen......jedes Jahr wachsen sie ein bisschen höher.........
Die gelbe Pflanze im Vordergrund ist Johanniskraut....sie wird gehegt und gepflegt......schon das 2. Jahre mache ich Johanniskraut Öl und seit bestimmt 7 Jahren mische ich immer ein paar Blüten in meine Teemischungen.
Für Öl sieht das dann so aus......da kommt noch Olivenöl dazu, 4-6 Wochen an die Sonne, absieben und fertig ist die Kostbarkeit! Nur soviel zum Unkraut!
Vor dem Haus gibt es aber auch einen kleinen Platz wo Ordung und "Stil" herrscht!!
Ich hoffe sehr, dass ihr ----- meine Freunde ---- den Sommer auch so geniessen könnt ......denn.....der nächste Winter kommt bestimmt!!!
liebe Grüsse aus dem heissen und sonnigen BC......
Trotzallem.....schöner kann man den Tag nicht ausklingen lassen.....
Ich liebe diese Ruhe......
Besuch von diesem kleinen Wicht hatten wir auch.....scheu sind sie überhaupt nicht die kleinen Streifenhörnchen.
In dieser Jahreszeit explodiert das "Grün" um unser Haus buchstäblich!
Ich bin eher der chaotische Gärtner und mir gefällt es, wenn "Chrut und Rüebe sich gut vertragen. Diese Wiese lasse ich absichtlich stehen...... alles kommt wild durcheinander........das meiste sei "Unkraut" habe ich mich belehren lassen!
Ja und?? Mir gefällt es so!
Auch meinen Reben scheint das Wetter zu bekommen......jedes Jahr wachsen sie ein bisschen höher.........
Die gelbe Pflanze im Vordergrund ist Johanniskraut....sie wird gehegt und gepflegt......schon das 2. Jahre mache ich Johanniskraut Öl und seit bestimmt 7 Jahren mische ich immer ein paar Blüten in meine Teemischungen.
Für Öl sieht das dann so aus......da kommt noch Olivenöl dazu, 4-6 Wochen an die Sonne, absieben und fertig ist die Kostbarkeit! Nur soviel zum Unkraut!
Vor dem Haus gibt es aber auch einen kleinen Platz wo Ordung und "Stil" herrscht!!
..........oder wenigstens sieht es nicht gar so wild aus :-)
.....überall blüht es .......
und meine 4- und 3Beiner lassen die heissen Tage
ganz entspannt vorüber ziehen ........
Chica ........
Ich hoffe sehr, dass ihr ----- meine Freunde ---- den Sommer auch so geniessen könnt ......denn.....der nächste Winter kommt bestimmt!!!
liebe Grüsse aus dem heissen und sonnigen BC......
Schön war mein Trip!
Am 10. Juni bin ich morgens um 8 Uhr losgefahren Richtung Cranbrook. Ich wollte es ganz locker nehmen, hatte keinen wirklichen Zeitplan. Was für ein Luxus einfach so losfahren zu können! Das wichtigste war mir, genug Zeit im Kootenay Nationalpark verbringen zu können. Anfang Juni sind nämlich die Bären los! Gleich hinter Radium Hotsprings steht eine Warntafel wo man lesen kann:
Weiter im Park konnte ich diesen jungen Elchbullen fotografieren. Die Tiere lassen sich selten stören wenn sie beim Fressen sind. Vielleicht wissen sie, dass sie im Park geschützt sind :-)
Am Mittwoch hatte ich abgemacht mit Bekannten aus Österreich ....... wir wollten uns auf einen Kaffee und einen Schwatz treffen. So kam es auch......ich freue mich sehr dass es geklappt hat. Euch Beiden eine gute Weiterreise und eine schöne Zeit in Canada!
Alles in allem kamen 941 Kilometer zusammen......sie waren es wert und ich habe die Zeit genossen!
Slow down, Baers on Highway!
Genau wegen dieser Mutzen war ich gestern im Park unterwegs und ich hatte auch die Gelegenheit ein paar Bilder zu machen. Gierig grasen sie den saftigen
Löwenzahn ab. Was für ein Festessen nach dem langen Winterschlaf.
Da die Bären am Strassenrand grasen und die Highway überqueren, muss man wirklich aufpassen. Aber nicht nur wegen der Bären, sondern auch weil die Autofahrer abrupt auf die Bremse stehen wenn sie etwas auf 4Beinen sehen......ich bin da keine Ausnahme!!!
Damit sich die Autofahrer auch an die Geschwindigkeit halten und nicht unvernünftiger Weise aus den Fahrzeugen aussteigen, patrouillieren Ranchers auf den ungefähr 15 Km wo die Bären fressen. Es ist schon superschön diese Tiere so nah betrachten zu können.........
Viele Rehe überquerten beim Durchfahren des Parks die Highway...... sie sind meistens zu schnell, dass man anhalten und fotografieren kann!
Aber dann habe ich doch noch was entdeckt..... eher zufällig!
Mountain goat's ....... weisse Bergziegen!
Nach einem kurzen Blick zu mir, grasten sie weiter. Eine Mutter mit einem Jungen war dabei. Ich sass im Auto ---- bestimmt für eine halbe Stunde ----- und schaute einfach zu....... so schön!
Richtig happy und Dankbar fuhr ich weiter, Richtung Lake Louise. Aber da war ich doch schon einige male und darum bog ich kurz entschlossen links ab und fuhr die enge und kurvige Strasse zum Moraine Lake hinauf! Der Moraine Lake liegt im Banff Nationalpark auf 1884 M.ü.M. Oben angekommen blies mir ein kalter Wind entgegen.
Da ich nach 16 Uhr da war, waren die meisten Busse mit den Touristen schon wieder weg. Ich blieb nicht so lange, das nächste mal wenn ich hinfahre, werde ich den Wanderweg hochgehen......da soll es Fossilien geben....... sagt Urs!
Für heute hatte ich genug gesehen. So machte ich mich auf den Weg nach Golden wo ich ein Hotelzimmer gebucht hatte. Um 18.Uhr war ich müde und erfüllt in meiner Unterkunft angekommen.
Blick aus dem Hotelzimmer....... nach einer feinen Pizza und einem Glas Rotwein schloss ich diesen erlebnisreichen Tag ab.
Am Mittwoch hatte ich abgemacht mit Bekannten aus Österreich ....... wir wollten uns auf einen Kaffee und einen Schwatz treffen. So kam es auch......ich freue mich sehr dass es geklappt hat. Euch Beiden eine gute Weiterreise und eine schöne Zeit in Canada!
Alles in allem kamen 941 Kilometer zusammen......sie waren es wert und ich habe die Zeit genossen!
Ein Freund.........
Das Bild habe ich in Vancouver aufgenommen....25. Sept. 2012
Rita und Klaus sind liebe Freunde von uns, die 2003 von der Schweiz nach Wynndel Canada emigrierten. Die Begegnung von Rita und mir fand im Waschsalon in Creston statt. Beide mussten wir zu der Zeit unsere Wäsche in eben diesem Waschsalon waschen lassen. Meine Tochter Christina ---- sie war von der Schweiz zu Besuch bei uns auf dem Sunny-Hill ---- und ich, sassen also da und warteten auf unsere Wäsche und dabei unterhielten wir uns auf Schweizerdeutsch, als Rita dazu kam. Sie sprach uns gleich an, sie dachte, dass wir Touristen auf der Durchreise wären. Darüber amüsieren wir uns auch nach vielen Jahren immer mal wieder!
Im September 2012 fuhren Rita und Klaus nach Vancouver in Urlaub. Ein paar Tage später
rief uns Rita ganz aufgelöst an. Klaus hätte ganz unerwartet ins Spital gehen müssen.....es ginge
ihm überhaupt nicht gut. Im ersten Moment habe ich da gar nicht verstanden um was es eigentlich ging. Nur soviel habe ich rausgehört, dass Rita mich braucht und das Klaus für verschiedene Untersuchungen in Vancouver bleiben musste. Das Wort Krebs war gefallen ..... Bauchspeicheldrüsenkrebs!
Zwei Tage später flog ich nach Vancouver wo ich 3 Tage mit Rita und Klaus war.
Ihm stand eine schwere Operation bevor, wo man den Tumor rausnehmen würde. Er war so
tapfer und positiv, dass alles gut werden würde.
Nach 3 Tagen fuhr ich mit ihrem Auto zurück nach Creston und Rita und Klaus flogen dann
ein paar Wochen später ---- nach seiner OP ---- zurück nach Cranbrook wo ich sie am Flughafen abholen konnte.
Für Klaus folgte nun eine Chemotherapie......weitere Untersuchungen......ein positiver Bericht
bestätigte ihn und gab ihm neue Kraft.
Dann der Rückschlag. Neue Chemo......dieses mal sehr aggressiv und dann die Gewissheit.
Nicht nur für Klaus war diese Zeit unmenschlich hart, Rita litt mit und es zerrte an ihren Kräften..........
Am 25. Mai musste Klaus entkräftet und mit Schmerzen geplagt ins Spital in Creston eingeliefert werden.
Letzten Montag (2. Mai) wurde er von seiner Krankheit erlöst.
Wir alle die ihn kennen, werden ihn vermissen.......unser Klaus, der immer so aktiv, interessiert und aufgestellt war........ ein freundlicher und hilfsbereiter Mensch ist für immer von uns gegangen.
Wir sehen uns.........
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