Meine Osterwanderung in Bilder.....

Schöne Ostertage wünscht man sich überall und die Frage:"Was macht ihr denn über Ostern?" Ja, was mach ich denn an Ostern? Mmm.....kommt auf das Wetter an.
Heute am Ostersonntag war es wunderschönes, sonniges Wetter und so machte ich - was ich fast jeden Tag mache; - ich gehe mit meinen Mädchen auf einen Walk, heute nennen wir es einfach Osterwanderung. :-) 

Ich weiss, ich habe in meinen beiden Blogs schon sooooo viele Bilder von meinen Wanderungen über den Berg gepostet. Trotzdem, ich werde nie müde euch zu erzählen wie es uns ergangen ist und wie es ausgesehen hatte.  :-)




Dieses Bild sah beim Fotografieren richtig aus, aber jetzt, wenn ich ehrlich bin, ist es ein bisschen unklar, was, wo ist :-) Es  zeigt das Biotop, weiter oben auf dem Berg.....im Moment ist es randvoll mit Wasser und die Kanada Gänse sind gelandet. Aber durch Manus Gebell, war Grossaufbruch angesagt.....keine Chance zum Fotografieren. Aber heute und vorallem so weit oben im Busch, lasse ich sie bellen, so können alle Vierbeiner hören, dass wir kommen :-)
Wir haben dann auch ausser den Überresten von einem toten Hirsch, nichts gesehen.



Die anderen Beine waren im Umkreis von 4-5 m ausgelegt. Solche Knochen findet man öfters und auch die Hunde bringen manchmal Knochen aus dem Busch nach Hause.



Hier auf dieser Landing haben wir uns einen Moment hingesetzt und Pause gemacht, und einen Cornflex - Riegel geteilt. Wasser für die Hunde gibt es jetzt noch überall......und ich musste halt warten :-)


Dann ging es weiter.....ein bisschen höher wollen wir noch gehen...... da wo man freie Sicht über das Valley hat.



Auf dem Weg sehe immer wieder Baumstrunke, ich liebe diese verwetterten Baumresten......



Hier haben wir unser Ziel erreicht, hier werden wir sitzen, die Aussicht, die Ruhe und die Wärme der Sonne geniessen, bevor wir uns auf den Heimweg machen.




Was für eine tolle Wanderung wir gemacht haben, ohne unser Grundstück verlassen zu haben :-)



Unterdessen hatte Urs ein paar provisorische Stufen zum Ausprobieren gemacht. Chica mag die schmalen Stufen zum Wohnwagen nicht und wollte pardoux nicht reinkommen.
Wenn diese Art sich besser bewährt, dann können wir uns eine Alternative überlegen ......

.....als wäre es mein letzter!


Heute Morgen habe ich den Spruch gelesen: 
"Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter."


Diese Worte nahm ich dann mit auf meinen morgendlichen Walk mit den Hunden.  Ich dachte darüber nach, was ich denn machen würde, wenn ich wüsste, dass es mein letzter wäre?
Was macht man denn an so einem Tag? Gibt es etwas besonders wertvolles? Bestimmt ist das von Mensch zu Mensch verschieden.



Während ich in Gedanken bin, kommt Chica auf mich zugelaufen und bettelte für einen Gutz. Sie brachte mich mit ihrer Schneenase zum Lachen......ich bin glücklich. Wir laufen weiter, es ist kalt aber die Sonne scheint und es ist schön sie auf meinem Gesicht zu spüren. Einen Moment schliesse ich die Augen und höre auf die Stille die mich umgibt......sie macht mich dankbar und glücklich.......



Wir laufen weiter und mir fällt auf, dass die Hirsche die Büsche schon recht kurz abgebissen haben. Sie sind richtig ausgefranst. Als ich das, das erste Mal gesehen habe dachte ich bei mir, dass diese Büsche sicher kaputt gehen und den Winter nicht überleben werden, so drangsaliert wie die aussehen. Aber sie blühen jedes Frühjahr wieder neu, sind dazu da, um den Rehen und Hirsche als Winternahrung zu dienen. Wie gut doch die Natur eingerichtet ist...... und wie dankbar bin ich, dass ich hier leben darf und gesund bin, damit ich jeden Tag über den Berg wandern kann. 



Eine gute Stunde waren wir heute bei mins 10° Grad  unterwegs......und es sind nur noch ein paar hundert Meter bis zum Haus. 
Eine Antwort auf die Frage, was ich tun würde, wenn ich wüsste es wäre mein letzter Tag.....habe ich gefunden......
Ich würde wohl für einen Walk gehen so wie heute......so wie gestern und so wie morgen.

Das neue Jahr

Die Festtage sind vorbei und der Alltag hat uns wieder. Das neue Jahr ist noch jung und die Vorsätze die man gefasst hat, meistens noch am Laufen. Fürs neue Jahr nehme ich mir schon lange nichts mehr vor. Ausser,  ich arbeite an mehr Gelassenheit. Ich bewundere Menschen die in allen Lebenslagen ihre Ruhe bewahren können. Nicht kopflos und schusselig durch die Gegend rennen, wenn was unvorgesehenes passiert. In den Jahren die ich nun hier in Canada bin, habe ich - in dieser Beziehung - schon grosse Fortschritte gemacht. Aber mein schweizerisches Denken von "Sicherheit" und "kann man doch nicht einfach"......bis zu; "was werden die Leute denken"......drückt ab und zu immer noch durch. 
Aber wie gesagt, ich arbeite daran. 

Sonstige Pläne für das neue Jahr?
Ja, wir freuen uns auf unser nächstes Projekt, den Hausumbau (da wo wir wohnen). Es muss dringend gemacht werden und darum hat Urs im letzten Herbst schon mal das Dach neu gebaut.  Für die Pläne vom Innenausbau bin ich zuständig und daran arbeite ich im Moment. Es ist toll, wenn man sich so ausleben und einbringen kann. So viel als möglich möchten wir selber machen, nur für Strom- und Sanitäranlagen müssen auch hier Fachleute die Arbeit übernehmen, sonst wird es am Schluss von der Baukommission nicht abgenommen. Das ist hier nicht anders als in der Schweiz. 
Wir wissen nicht, wie weit wir dieses Jahr mit den Arbeiten kommen können, wir tun einfach unser Bestes. Da kommt dann die Gelassenheit ins Spiel! Es wird schon gehen und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter......Irgendwie geht es immer.



Heute Morgen war ich bei sonnigem Winterwetter mit den Mädchen unterwegs......hei, war das schön. Die Sonne schien durch die verschneiten Tannen und der Schnee glitzerte wie Kristall.......
Plötzlich werde ich auf eine Spur im Schnee aufmerksam. Was zum Kuckuck ist das denn? 
Von meinen Hunden kann sie nicht sein, sie ist doppelt so gross. Ich lege meine Hand darauf, mmmmm....... für einen Cougar ist sie fast zu klein.....oder es wäre ein jüngeres Tier. Die Spur könnte aber auch von einem Luchs sein, die haben wir hier in der Gegend oft. Noch einmal nehme ich Mass und schaue mir die Pfote gut an, zuhause will ich im Spurenbuch Nachsehen. Es ist für mich wichtig zu wissen, was für Tiere unseren Weg kreuzte und wer uns begegnen könnte.  Zuhause las ich nach was für ein Tier da oben vor uns den Weg entlang ging.....aber irgendwie war ich mir nun doch nicht mehr sicher. Den einzigen Unterschied war die Grösse und die grosse Balle der Pfote. 

Als ich im FB meine Nachrichten checkte, war eine dabei aus unserer Nachbargemeinde Yahk.
Da hiess es, dass wir vorsichtig sein sollen, wenn wir in den Busch gehen. Seit ein paar Tagen würde ein Wolfsrudel durch unser Tal ziehen. Das heisst, sie laufen ja nicht einfach nur durch und weg sind sie. Manchmal bleiben sie einige Zeit, je nach Futterangebot.
Auch das noch, denke ich. Meinen Spray habe ich zwar immer dabei, aber den Wölfen möchte ich mit meinen Hunden nicht in die Quere kommen.
Aber auf meine Spur passt das nicht. Erstens war es nur ein einzelner und zweitens für einen Wolf zu gross.



Ich ziehe mir meine Schneestiefel an und laufe noch einmal die Strecke durch den Schnee zurück, wo ich die Spur entdeckt hatte. Jetzt sehe ich den Unterschied genau......die mittlere grosse Balle der Pfote, ist gut sichtbar und genau daran kann man den Unterschied sehen. 
Jetzt war ich mich sicher, ein junger Cougar muss an diesem Morgen hier seinen Weg gegangen sein. 


Es ist wieder so weit



Es ist wieder so weit, Weihnachten steht vor der Türe und schon bald verabschieden wir das alte Jahr. 
Ich will keinen Jahresrückblick schreiben, ich habe euch in meinem Blog teilhaben lassen an dem was bei uns an wichtigem (oder auch weniger wichtigem) war.
Das Jahr 2018 war durchzogen wie das Leben so ist. Wir sind dankbar, wenn das Leben es auch im neuen Jahr so gut mit uns meint. 
Ich möchte hier ein Gedicht zitieren, es passt zu dem was ich sagen möchte;



Ich möcht' dir heut' mal "danke" sagen.
Für uns'ren Weg in all den Tagen.
Durch viele Dinge wurd' mir klar,
wo da mein eig'ner Schatten war.
Ich hab' gelernt, geliebt und gelitten.
Oft war's nicht leicht - ganz unbestritten

Allen Leser und Leserinnen von meinem Bärenstark Blog, 
wünsche ich eine geruhsame Zeit und 
viele sonnige Momente fürs neue Jahr.
Eure Ursula aus Kanada 
und alle wo dazugehören!


Just in Time.....ein grosses Projekt ist fertig geworden


Dieser Herbst war streng, denn wir brauchten unbedingt ein neues Dach und zwar für alles! Ende August startete Urs mit der Maurerarbeit.....ja ich weiss, normalerweise braucht ein Dach keine Maurerarbeiten. BUT.....unser Plan ist, den alten Trailer im nächsten Frühjahr abzureissen und darum hat Urs jetzt gleich das Dach für den Neubau gebaut.
Dieses Dach musste ja auf etwas zu stehen kommen und darum die Maurerarbeit.



Das wird auch gleich die Aussenwand für den Neubau. 

Dieses neue Dach war Schwerarbeit für uns. Klar wir hätten jemanden anstellen können um das Dach zu Bauen, aber wir hatten Hilfe bei der ersten Haushälfte und DIE Arbeit war alles andere als professionell.....also so ---- meinte Urs ---- so können wir es auchgrad selber machen . Gesagt, getan!



Eine grosse Hilfe war uns die neue Hebebühne die wir extra zum Traktor kauften. Damit konnte ich Urs und das benötigte Matereial aufs Dach heben. Ich bin in der Zwischenzeit eine geübte Hubstaplerfahrerin.  :-)



Die schwerste Arbeit war die zweiundfünfzig "Räfters" auf Dach zu bringen. Sie sind massiv, lang (20') und sehr schwer. Aber Traktor sei Dank, haben wir.....Urs, auch das geschafft. Wir sagten immer, wer nicht so viel Kraft hat, der braucht mehr Kopf!



Dann kamen diese Plywoodplatten (im Wörterbuch als: Furniersperrholz bezeichnet) aufs Dach und wurden festgeschraubt.



Urs hat sich nie beschwert, aber ich glaube manchmal war auch er k.o. Doch er fand immer Zeit um ein bisschen den Clown zu spielen :-)


Jetzt wird ein Plastikschutz ausgerollt und festgemacht.........


und mit Schindeln gedeckt. So, das Dach vom neuen Anbau --- der zweiten Haushälfte --- wäre fertig, nun kommt noch das alte Dach dran.


Also, das gleiche noch einmal.......neues Plywood --- die alten Räfters waren noch o.k., dann neues Plastik und neue Schindeln.......et voila!


und über den Eingang hat Urs nun ein kleines Vordach gebaut. Ich bin stolz auf ihn, dass er das alles noch vor dem ersten Schnee geschafft hat.
Gestern und heute haben wir nun das alte Holz vom alten Schuppen verbrannt......der musste dem Neubau weichen.


So haben wir heute den Lunch neben dem Feuer eingenommen. Morgen soll es schneien......von mir aus kann der Winter nun kommen!! Noch während ich das Schreibe (Mittwoch, 14. Nov.) hat es angefangen zu schneien.....perfektes timing!

eine coole Begegnung

Heute Morgen --- es war grau und regnerisch --- ging ich wie jeden Tag mit meinen beiden Mädchen zum Laufen. Etwa auf halbem Weg von unserem Rundgang, blieb Chica (Boxer) plötzlich stehen, stellte ihre Rückenhaare auf und knurrte. Ich blieb ebenfalls stehen und horchte .....nur Stille. Für mich dachte ich, dass wohl ein paar Rehe in der Nähe sind, deren Duft Chica in die Nase bekommen hat. Wir gingen weiter und Chica lief vor mir her. 



 Auf diesem Weg, der durch den Wald führt und nicht wirklich übersichtlich ist, kann man schon beobachtet werden, ohne dass man etwas davon bemerkt.

Ich hatte Chica aus den Augen verloren, weil der Weg da eine Biegung macht. Als ich die Biegung erreichte und der Weg wieder übersichtlich war, stockte mir für einen Moment das Blut in den Adern. Chica stand mitten auf dem Weg und vor ihr stand --- vielleicht zwei- drei Meter zwischen ihnen --- ein ausgewachsener Koyote. So schnell ich konnte ging ich laut gestikulierend auf die beiden zu. In dem Moment kommt ein anderer Koyote von links aus dem Busch auf den Weg und ein dritter von rechts. Die drei Tiere standen nun um Chica herum und starrten mich, das unbekannte Wesen, irritiert an. Chica's Alarmglocken schienen ausgeschaltet zu sein, sie stand einfach nur da und alle vier sahen in meine Richtung. 
Nicht mal mein Näherkommen und mein Rufen schien die Koyoten zum Rückzug zu bewegen.
Ich entfernte die Sicherung von meinem Bärenspray und ging weiter auf die Gruppe zu und rief Chica zu mir. Gemütlich trabte sie auf mich zu und danach verschwanden auch die Koyoten langsam im Busch. Aber ich spürte ihre Anwesenheit noch eine ganz Weile, während wir denselben Weg zurück gingen. Ich bin mir sicher, dass sie uns schon öfters gefolgt sind, das machen sie lautlos und sehr geschickt.


Dieses Bild machte ich mal bei uns zuhause zum Fenster raus........

Eigentlich fühlte ich mich nicht bedroht, aber ich weiss nicht was passiert wäre, wenn Chica länger allein mit ihnen gewesen wäre, oder ihnen den Rücken zugekehrt hätte.
Die Koyoten sind jetzt sehr schön....ihr Fell ist dicht und hat eine graubraun Farbe, sie sind sehr gut getarnt. Es war nicht die erste Begenung mit diesen Gesellen......sie kommen auch nah zum Haus und in Mondhellen Nächten kann man ihr jäppen und rufen hören. Sie haben ein grosses Repertoire an Laute und manche gehen einem durch Mark und Bein........

So ein Frechdachs.......



Unser Kater Beni ist nun schon ein paar Monate fest bei uns. Er wurde operiert und hat sich nun gut bei uns eingelebt,  Beni kennt die morgendliche Essenzeit ganz genau und auch sonst weiss er gut Bescheid. Tagsüber schläft er im Haus, geht ein und aus grad wie es ihm beliebt. Er hat seine Heugefüllten Schlafkistchen und ich denke, es geht ihm gut bei uns.
 Als es aber nachts kühler wurde (um 0°), liess ich ihm die Wahl im Haus zu schlafen. Aber das funktioniert bis jetzt noch nicht wirklich, er will draussen bleiben. So liess ich für ihn die Türe zu meinem Malstübli einen kleinen Spalt offen, da steht auch noch ein Schlafplatz für ihn. Vorsorglich stellte ich ihm auch ein Schälchen mit Trockenfutter und Wasser hin. So dachte ich mir, haben wir die perfekte Lösung gefunden.
Für ein paar Wochen hat das auch wunderbar funktioniert. Aber vor ein paar Tagen fand ich am Morgen eine Unordnung vor, dass ich erst dachte, dass Beni wohl hinter einer Maus hergejagt sein musste. Die Schälchen lagen umgekehrt am Boden,  das Wasser war ausgeleert und Heu war aus dem Körbchen überall am Boden verteilt.
Vorgestern, ich war schon im Bett, als Chica plötzlich unruhig wurde. Ich hörte  sie im Nebenzimmer - wo die zwei Hundemädchen schlafen - unruhig vor der Türe zum Malstübli rumschnuppern. Ich bin aufgestanden um sie zu beruhigen....."Chica, das ist nur Beni, das ist o.k.".  Aber da sie normalerweise auf unsere Katzen nicht so reagiert, wollte ich doch nachsehen.
Ich machte Licht - der Schalter ist im Zimmer nicht aussen im Malstübli - und schaute durch das Fenster in der Türe.........es war nicht Beni der sich am Katzenfutter gütlich tat, es war ein kleines Stinktier.



So ein Frechdachs, dachte ich mir......er liess sich weder durch das Licht noch durch meine Anwesenheit stören. Na ja.....dann wird der kleine Skunk heute mit vollem Bauch schlafen können. Ab Morgen mein Lieber, bleibt die Türe zu und das Katzenfutter kommt wieder weg.
Jetzt muss halt Beni lernen, im Haus zu schlafen wenn es richtig kalt wird.
Irgendwie musste ich doch lachen.....der Kleine war kein hastiger Esser, genüsslich zerbiss er langsam das Trockenfutter......und.....Stinktiere kann man normalerweise riechen, auch wenn sie sich nur in der näheren Umgebung aufhalten. Sie tragen diesen intensiven Geruch mit sich herum, nicht der kleine Frechdachs. Auch nach seinem Besuch konnte ich nichts riechen.

Wir rufen ihn Beni

Vor kurzem habe ich euch unser neues Familienmitglied, Kater Hugo vorgestellt.  Mit dem Hugo funktioniert das nun nicht wirklich. Rufe ich Huuugoooo, dann kommt Kater Nemo. Also habe ich mir überlegt, unser Bub braucht einen Namen der anders klingt. So heisst Hugo nun Beni. Das gefällt uns allen besser. :-)


Seit ein paar Wochen ist es "uuflätig" heiss und so sucht Beni auch den Schatten und die Kühle im Haus. Natürlich passt Chica auf den Kleinen auf.....damit er ja nichts tut was sie auch nicht darf! Es ist richtig amüsant die beiden zu beobachten, wie sie sich Kennenlernen und die gegenseitige Toleranzgrenze ausloten.  Aber unsere Chica, mag alles was Abwechslung und Fun bringt. Da hält sich Manu schon eher zurück, sie toleriert unsere Katzen zwar, aber sie bekommen schon mal ein leises Knurren zu hören, wenn sie zu aufdringlich werden.



Das war das Bild der letzten paar Tage. Wenn ich am PC sitze, liegt Chica meistens in meiner Nähe auf ihrer Decke. Jetzt hat der kleine Beni das Plätzli für sich in Anspruch genommen und die gute Chica liegt daneben......Sie isch eifach e liebi mini Chica.......

Sommerzeit.....

Es ist Sommer. Vielerorts ist es heiss mit Temperaturen über 30°. Uns wird gesagt, dass man viel trinken soll um gesund durch diese heissen Monate zu kommen. Wie ist es mit den Tieren die frei leben? Woher bekommen sie immer genug Wasser zum Trinken? 
Überall ist es jetzt so trocken, all die kleinen Creeks und natürlichen Wasserquellen sind leer.


Da wo bis Mai - Juni genug Wasser für die Tiere zur Verfügung stand --- wie hier auf dem Bild--- ist der Boden jetzt trocken und mit magerem Gras überwachsen. 
Bis auf eine stete, kleine Quelle die weiter oben am Berg ist, gibt es keine Möglichkeit mehr für die Tiere, zum Trinken.



Oft wandern sie bis auf die andere Seite des Highways, auf die Weiden der Pferde und Kühe wo auch Wasser steht.
Oder sie kommen bis zum Haus wo sie auch Wasser finden können. Wir möchten die Tiere aber nicht bei uns am Haus haben ---- besser für sie und für uns. Darum haben wir angefangen ihnen, weiter oben am Berg, mit Wasser gefüllte Becken und Kübel hinzustellen.



Am Abend wenn die Sonne untergeht fahren wir den Berg hoch und füllen die Becken und Kessel mit frischen Wasser auf.



Vor Jahren lissen wir da oben eine Wasser - Well bohren, so ist das Auffüllen kein Problem. 
Oft schmunzeln Leute wenn ich erzähle, was wir machen. Mir ist das egal. Wir sehen, dass die Becken immer leer sind und die Spuren rundherum sagen uns auch, dass die Wasserversorgungs Stelle gut frequentiert wird.



Es gibt Grosse Becken, kleine Becken für jeden zugänglich. Einfach immer daran denken einen Stein oder Ast ins Gefäss zu legen, damit die kleinen Tieren sich festhalten und wieder rausklettern können, sonst wird die Trinkstelle zur Todesfalle.



Einen guten Sommer für uns alle, das wünsche ich mir........

Hugo? Wer ist Hugo?




Letzten Februar haben wir ihn zum ersten Mal gesehen, den schlanken, getigerten, jungen Kater. Er kam wohl wegen Esther, unserem Katzenmädchen. Esther ist zwar sterilisiert, aber das kann die liebes hungrigen Kater nicht abhalten. Immer wieder schleichen sie in bestimmten Zeiten ums Haus. Normalerweise verschwinden sie dann auch wieder.....normalerweise. 



Vor zwei Jahren war es Leo, der für Wochen immer wieder zu unserem Haus kam. Da es kalt war, habe ich ihn in unserem kleinen, geheizten Powerhouse gefüttert und da durfte er dann auch nachts sein. Aber er hatte sich mit unserem Kater Nemo, überhaupt nicht arrangieren können. Oft hatte ich die beiden Streithälse getrennt, wenn sie sich wieder gegenüber standen wie zwei Boxer im Ring.
So habe ich Kater Leo nach Wochen des Kampfes, in unser Tierheim nach Creston gebracht. 



Letzten Februar tauchte wie gesagt dieser junge Kater auf. Im Gegensatz zu Leo schien er sehr friedlich zu sein und Nemo duldet ihn um sich, ja sie liegen sogar zusammen auf dem Rasen im Schatten. 
Am Anfang war er sehr scheu und ich bekam ihn immer nur von hinten zu sehen. Ich wollte ihn auch nicht gleich füttern, soll er doch nach Hause zurück. Manchmal habe ich ihn auch für Tage nicht mehr gesehen. Aber eigentlich wusste ich immer, dass er noch da war. Darum stellte ich ihm dann doch im Schopf -- weg vom Haus -- ein Schälchen mit Wasser und Trockenfutter hin. Das ist nicht immer eine gute Idee, weil man damit auch andere Tiere anlockt. 
Ab und zu liess ich das Tellerchen aber leer in der Hoffnung, dass er doch weiterziehen würde.



Aber anstatt wegzuziehen, kommt der Kater, dem wir den Namen Hugo gegeben haben zum Haus, um zu zeigen, dass er noch da wäre und Hunger hat. Er setzt sich dann --- um vor Chica sicher zu sein -- ins Vogelhaus. Natürlich ist Chica Katzen gewohnt, aber das ist halt ein fremder Katzenbub. Sie müssen sich erst aneinander gewöhnen. Hugo ist zutraulich geworden und zeigt sich nun regelmässig bei uns. Esther scheint ihn auch zu akzeptieren und so kann er bleiben. Nur eines müssen wir noch bevor es Winter wird und Hugo ins Haus darf.....er muss kastriert werden. Sonst markieren die beiden Buben im ganzen Haus. Dieses Problem hatten wir schon Mal, als der Bruder von Nemo noch lebte. Beiden waren kastriert und haben trotzdem im Haus markiert. Aber wir können ihn im Winter nicht einfach draussen in der Kälte stehen lassen.
In der Zwischenzeit haben wir auch raus gefunden woher Kater Hugo kommt. Aber da wo er eigentlich zuhause wäre, vermisst ihn keiner......darum bleibt er bei uns, solange er denn mag.