Auswandern ein Abenteuer


Das Bild ist aufgenommen in Kimberly BC. Ein typischer Touristenort für alle die gern mal Bayern nach dem "Heidiland Prinzip" erleben möchten. Da kann man Schnitzel essen, Bratwurst, Apfelstrudel und natürlich plärren aus jedem Souvenirgeschäft die Kastelruther Spatzen und Hansi Hinterseer.....um nur einige namentlich zu nennen.
Durch meine Home Page, besonders aber durch diese Blog Seiten ist mir bewusst geworden, wieviele Menschen sich für eine Einwanderung nach Kanada bemühen.
Kanada ist das Land, wo man seine Träume noch verwirklichen kann.....ein tolles Land.
Ich finde es echt super, wenn Menschen probieren ihren Weg zu gehen, auch wenn der Weg vielleicht ein bisschen anders ist. Auswandern.....schon das Wort allein verspricht Abenteuer, eine Herausforderung. Da will man nicht hinhören, wenn einer erzählt wie schlecht es ihm im fremden Land ergangen ist. Wie krank er oft vor Heimweh war, wie sehr ihm seine Freunde und die zurückgebliebenen Menschen gefehlt haben oder wie hart die Arbeit um das tägliche Brot in der Fremde war. Wie gut wenn man sich davon nicht abhalten lässt weiter zu Träumen....auch nicht in meinem Alter --- gell Sonja ;-)
Ich wünsche allen die das Abenteuer Auswandern vor sich haben, viel Glück, genug Kraft zum Durchhalten und weiterhin viele Träume....
Herzlich eure Ursina
 

Spruch zum Sonntag

Jeden Sonntag der gleiche Spruch:
heute ist Sonntag, da mache ich nichts!
 
Die erste Zeit auf unserem Berg gab es so viel Arbeit, wir achteten nicht darauf ob nun ein Werktag oder ein Sonntag war. Oft waren wir nicht mal sicher, welcher Tag denn eigentlich war.
Wir machten Pause wenn es mal regnete und war das Wetter gut, so mussten wir dran bleiben,
damit wir so viel wie möglich für den Winter fertig machen konnten. Als wir einigermassen eingerichtet waren --- etwa seit 2004 ---führten wir den Sonntag wieder ein. Mir wurde plötzlich bewusst, wie sehr ich einen "legalen" freien Tag brauche. So entstand der Sonntagspruch: heute ist Sonntag, da mache ich nichts!
Ich nehme mir am Morgen vor, dass wir draussen Frühstücken, danach die Zeitung lesen.....

vielleicht am Nachmittag ein Nickerchen.....oder am PC Schreiben.......oder mal wieder im Buch lesen das ich schon eine ganze Weile angefangen haben......
Also.....mein Sonntag im Herbst sieht meistens so aus (mit kleinen Ausnahmen): Aufstehen kurz nach 6.00 Uhr und die schon vorbereitet Kaffeemaschine in Betrieb setzen. Im Pyjama mit den Hunden für den ersten "Geschäftsgang" ein paar Schritte gehen. Laut miauend werde ich gleich von allen vier Katzen begrüßt die aus verschiedenen Richtungen nach Hause zum Frühstück kommen. Ich geniesse auch das Vogelkonzert, das am Morgen besonders schön ist.
Katzenfütterung erfolgt als nächstes. Während ich für Urs und mich eine Tasse Kaffee einschenke, streichen mir die Katzenbuben um die Beine und betteln für einen Schluck Milch, was von Maite eifersüchtig beäugt wird. Dann setze ich mich hin zum Kaffeetrinken und wir schauen uns die Nachrichten der Deutschenwelle an --- man will ja wissen was in Europa so passiert!
Zwischendurch setzt sich eine der Katzen auf meinen Schoss und will ihre Streicheinheiten.
Dann bekommen die Hunde ihr Frühstück --- Muesli lieben sie besonders. Dann gehe ich kurz an den PC um nachzusehen ob was im Briefkasten ist. Wenn es auf 9.00Uhr zugeht, werden die Hunde unruhig. Wenn ich in mein Zimmer gehe um mich Anzugkleiden werde ich von den Hunden auf jeden Schritt verfolgt. Sie wissen genau, jetzt geht es gleich los. Dann gehen wir für eine gute Stunde über den Berg.....setzten uns irgend wo hin und ich stelle mich mental auf den neuen Tag ein.
Wenn ich zurück bin, sind meine 2 Girls --- die Alpacas an der Reihe. Ich gehe zum Gras schneiden, was manchmal ziemlich aufwendig ist (siehe Blog "ich geh meilenweit für meine Camels"). Dann lege ich neues Heu nach, fülle das Wasser auf, miste den Stall aus und natürlich Unterhalte ich mich mit den zwei hübschen auch noch einen Moment.
Als nächstes kommen meine Blumen dran die Wasser brauchen, mein Grünhaus und der Garten. Das nimmt mir eine gute Stunde von meiner Zeit wo ich "nichts tu" ;-)
Wenn Tiffany (mein weisses Alpaca) hört, dass ich mit Wasser hantiere, kommt sie gleich zum Zaun und will ihre Dusche haben. Das macht uns dreien dann soviel Spass, dass wir gut und gern 20 Minuten lang baden.
Inzwischen ist es Zeit für Lunch. Danach ruft meine Tochter Christina aus der Schweiz an und wir reden und erzählen uns, was so unter der Woche alles passiert ist. Das kann gut und gern 90 Minuten dauern oder auch länger.
Unterdessen ist es fast 14. Uhr geworden. Vielleicht sind nun 3 Stunden übrig, wo ich nichts mache, weil Sonntag ist.......
Mein Leben ist so reich geworden ......ich beklage mich nicht, auch wenn der Sonntag meistens gleich aussieht wie der Dienstag oder Donnerstag.

Cindy unser Hofhund


Cindy mit 9 Wochen....

Das ist Cindy unser Berner Sennen Hund. Sie ist 2 Jahre und 8 Monate alt und "e totale Mueti - Höck". Eigentlich ist sie Urs's Hund. Urs wünschte sich für Jahre einen Berner.
Wir holten sie als 8 Wochen altes Baby in Pincher Creek in der Nähe von Lethbridg, Albert.
Auf der Heimfahrt die über 12 Stunden dauerte, wollten wir Cindy in einem Hundekäfig unterbringen. Der Käfig war gross und gut ausgepolstert.
Aber das kleine Hundekind wollte nicht allein auf dem Rücksitz bleiben und jammerte zum Steinerweichen. Immer wieder stellte es sich auf die Hinterbeinchen und seine Augen schauten mich bettelnd an.....wer kann da widerstehen? Ich nicht! Ich sagte zu Urs, lass uns anhalten und ich nehme klein Cindy einen Moment auf meinen Schoss. Wenn sie sich beruhigt hat, schläft sie bestimmt im Käfig ein.
Gesagt, getan. Das kleine Hundekind kuschelte sich an mich und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit die ihr zuteil wurde. Ihr warmer, runder Bauch lag in meiner Hand....ich spürte das kleine Herzchen schlagen.....sie war ein so süsse , kleines Wesen.
Innert kürzester Zeit war Cindy eingeschlafen und träumte vor sich hin. Meine Hand war längst eingeschlafen und kribbelte und trotztdem wagte ich nicht die Hand wegzuziehen oder Cindy's Schlaf zu stören.
Auf dieser Heimfahrt haben sich unsere Herzen gefunden und das ist bis heute so geblieben. Fahre ich weg, Cindy wartet auf der Einfahrt bis ich wieder komme, wenn es sein muss für Stunden. Bin ich im Garten, Cindy legt sich so hin, dass sie mich im Auge hat.
Setze ich mich irgendwo hin, Cindy setzt sich sofort auf meine Füsse. Cindy schläft neben meinem Bett und steht nicht auf, solange ich im Bett bin und ich sage es nur Dir....sie kommt jeden Morgen bevor ich aufstehe zum Kuscheln zu mir ins Bett......aber nicht weitersagen, ich weiss dass man das nicht machen soll. Jetzt wo ich diesen Bericht schreibe, liegt Cindy
neben meinem Stuhl. Wie kann ich mein schlechtes Gewissen besänftigen, wenn ich im Frühling 08 für vier Wochen in Schweiz fliege, wird Cindy ihr Vertrauen --- das sie mir uneingeschränkt entgegen bringt --- verlieren? Muss ich ihr Herz neu erobern wenn ich nach dem Urlaub nach Hause komme?

Zen schenkt Lebensfreude

aufgenommen am 24. August um 20.10
 
Wieder geht ein Tag zu ende. Ein ganz gewöhnlicher Tag, mit all den alltäglichen Arbeiten und Aufgaben. Nach Zen soll man probieren jede Aufgabe --- und sei sie noch so belanglos --- mit ganzer Aufmerksamkeit zu erledigen. Nach dieser Philosophie lebe ich nun schon eine ganze Weile und es macht mich zufriedener.....reicher.
Dinge Bewusst zu tun ist eine Erfahrung die man ausprobieren sollte. Der Trend der heutigen Zeit geht eher in die andere Richtung. Das Motto: "Zeit ist Geld" kennt wohl jeder. Also erledigt man möglichst viele Dinge gleichzeitig. Während man telefoniert, kann man doch den Geschirrspüler einräumen, Zeitungen sortieren, Wäsche zusammenlegen, Blumen giessen und so weiter.
Schade.......viele Menschen vergeben sich damit die Chance diese Zen Erfahrung zu machen, die uns so viel Lebensfreude und Zufriedenheit bringen würde.

Frieda das Schaf



Frieda das Schaf, lebt nun in einer grossen Schafgemeinschaft....
Mir tat es oft leid wenn ich Friede sah, wie sie allein rumstand oder sich einen Platz zum Schlafen suchte. Sie und Tiffany waren zwar gut zusammen ausgekommen, aber ich denke doch, dass sie sich als Schaf allein gefühlt hat. Alpacas und Schafe sprechen nun mal nicht die gleiche Sprache und haben auch nicht die gleichen Lebensgewohnheiten. Ich kann jetzt beobachte, dass die beiden Alpacas viel ruhiger geworden sind und öfters ruhig da liegen und wiederkäuen. Frieda rannte oft ohne ersichtlichen Grund im Gehege herum, traktierte Tiffany mit ihren Hörnern, bis ich mit dem Besen dazwischen ging und laut schimpfte. Dadurch entstand eine Aufregung und Unruhe. Ich spürte, Friede war nicht happy. Aisha hatte von Anfang an eine Abneigung gegen Frieda. Kam sie ihr zu nahe, hat sie sie lautstark weg gescheucht und gespuckt. Auch im Stall gab es immer Probleme. Alpacas sind sehr saubere Tiere. Ihr "Geschäft" machen sie immer an die gleiche Stelle --- sofern die Stelle regelmässig gesäubert wird. Schafe aber machen überall hin, egal wo.....da wo sie halt gerade stehen. Weil ich die Wolle der Alpacas verspinnen will, ist es wichtig, dass sie so sauber wie möglich gehalten werden. So habe ich mich schon eine ganze Weile umgehört und nachgefragt, ob den jemand Frieda aufnehmen würde. Unser Nachbar über der Highway hat sich gefreut, als wir ihm Frieda vorstellten. Ein Schaf mit Horn, das ist schon was besonderes......ja er würde Frieda gerne zu sich nehmen. Urs, der Nachbar und ein junger Bursche probierten dann Frieda auf den Truck zu laden. Ich habe mich im Hintergrund amüsiert, wie Frieda die gestandenen Männer im Schach hielt......mit dem Vorderfuss angriffig scharrte und den Kopf senkte......
Nächste Woche werde ich sie mal in ihrem neuen Zuhause besuchen und sehen wie es ihr geht.
Jetzt haben wir schon drei von unseren Tieren abgeben oder loslassen müssen. Vor einem Jahr im August, verloren wir Erna unsere Katzenmutter auf der Highway, vor einem Monat Gina und nun ist Frieda gegangen. Obschon, bei Frieda ist es ja was anderes......aber ich hatte auch sie ins Herz geschlossen.


Wespenplage

Diesen Sommer ist es ganz schlimm mit den Wespen. Am Haus --- vorallem unter dem Dach ---haben wir über zwanzig Nester gesprayt. Sorry für alle die denken man könnte den kleinen Tierchen doch anders begegnen. NEIN....sie sind schlicht und einfach "a pain in the neck."
Die Biester sind auch für die Tiere eine Gefahr, weil an ihrem Trinkwasser und im Futternapf lassen sie sich auch nieder. Überall wo nur ein bisschen Wasser ist, sind die Wespen dran. Man muss aufpassen wie ein "Häftlimacher" dass man sie nicht drückt. Die Himbeeren kann ich vergessen. Es ist schlicht unmöglich die Beeren zu Pflücken. Sie sind alle angefressen und die Wespen hängen in Schwärmen in den Stauden. Wespen und Heuschrecken. Das trockene und warme Wetter muss ihnen sehr entgegen kommen. Sogar unter dem Metalltisch einer Holzfräse ---fast beim Sägeblatt --- haben sie ein Nest gemacht. Als Urs die Säge einschaltete, schwärmten die Wespen aus. Erst dann haben wir das Nest entdeckt. Dreimal haben sie mich innerhalb von zwei Wochen gestochen. Hier mein Rezept bei Wespenstiche: Sofort eine rohe Zwiebelscheibe drauflegen und den Saft auf der Einstichstelle einreiben. Dann gibt es weder eine Schwellung, noch tut es lange weh. Eine alte Frau hat mir das gesagt und es hilft wirklich....jedenfalls besser als das "Chemiezeugs" das ich mir extra dafür gekauft habe.

Stimmt nicht!

Da hat doch einer behauptet:"Schadenfreude ist die reinste Freude" stimmt nicht.....
Ich sage die Vorfreude, sich auf etwas freuen das noch in der Ferne liegt, aber man weiss es kommt.......das ist die grösste und reinste Freude. Christina und ich, wir planen im April 08
zwei Wochen Ferien in Frankreich. Viele Jahre haben wir als Familie die Sommerferien am Atlantik verbracht. In der Nähe von Biscarrosse haben wir --- meistens am See --- für drei Wochen auf einem Campingplatz gewohnt......es war eine schöne Zeit. Die Region ist wirklich sehenswert....viele Pinienbäume, tolle Radwege und man hat beides in nächster Nähe, den See und das Meer.
Ich freue mich mit meiner Tochter für zwei Wochen dorthin zurück zu gehen. Wir werden Radfahren, Lesen, viel Reden und Erzählen und in Erinnerungen schwelgen. Besonders freue ich mich aufs Strandwandern, den Wellen und der Brandung zuhören, die Augen in der horizontlosen Weite versinken zu lassen. Ich geniesse das Planen.......die Vorfreude!

Die Kraft der Baeume

In Deinem Garten steht ein Holunderbusch?
Dann solltest Du das unbedingt lesen!

Dem Holunderstrauch wurden sowohl unheilvolle als auch positive Eigenschaften nachgesagt. Das Verdorren eines Strauches zeigte den Tod eines Familienmitglieds an. Andererseits galt er als Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen, schützte vor Feuer und Blitzeinschlag und man sollte unter ihm vor Schlangenbissen und Mückenstichen sicher sein. Auch beherbergte er wohlgesinnte Hausgeister, was zu dem Spruch führte, dass man vor einem Hollerbusch den Hut ziehen müsste und den Strauch in vielen Hausgärten heimisch werden ließ.
Das habe ich kürzlich in einem Buch gelesen. Aber der Holder kann noch viel mehr!
Die Kraft der Bäumen ist enorm. So soll er äusserst wirksame und vielfältige Heilkräfte haben. Vom Holunderstrauch kann man fast alles verwenden. Sein Blütentee hat eine schweisstreibende Wirkung, seine Beeren stärken das Immunsystem, die Wirkstoffe seiner geschälten Rinden helfen gegen Wasseransammlung im Körper. Bereits das Energiefeld des Holunderbaumes ist Harntreibend und entwässernd --- Narben und Geschwüre heilen in seiner Nähe schneller. Wenn Du den Holunder berührst, kannst Du schon nach kurzer Zeit, spüren wie er Dich erfrischt und Deine kummervollen Gedanken vertreibt. Er stimmt Dich heiter, und gibt Dir neue Spannkraft, neuen Mut und rundum eine positivere Lebenseinstellung.
Du glaubst mir nicht? Nun......was kannst Du verlieren wenn Du es ausprobierst?
Leider haben wir hier auf dem Sunny - Hill keinen Holunderbaum. Aber sonst, ich stell mich sehr gerne an einen Baum um aufzutanken oder auch abzugeben.

Lachs auf Sommergemuese ( Eigenkreation! )


Als ich noch in der Schweiz lebte, hatte ich keinen Garten. Aber auch wenn ich einen gehabt hätte, die Regeln hier sind doch ein bisschen anders.
Hier sagt man......vor dem "May long weekend" sollte man nicht mit den Gartenarbeiten anfangen, weil es nachts immer noch Bodenfrost geben kann. An diesem langen Wochendende (mit Montag frei) ist dann aber jeder auf den Beinen der einen Garten hat. Es ist ein richtiges Gartenfest. Man grilliert, trinkt Bier und lädt Freunde und Familie dazu ein.....sofern man neben der Gartenarbeit noch Zeit hat.....meistens am Montag.
Auch ich habe einen Garten und sogar ein kleines Greenhouse! Urs machte es mit unseren Bäumen und es hat sich bewährt. So können meine Tomaten im Herbst doch noch einen Moment länger stehen bleiben als im Freien. Dieses Jahr habe ich sogar zwei Peperoni-Pflanzen und sie tragen auch kleine Früchte .....Peperöneli!! ;-)
Weil es jetzt so tolles Sommergemüse gibt, möchte ich gern mein eigenes Rezept weitergeben für:
gedünsteter Lachs auf einem Bett aus Sommergemüse.
Also, Du benötigst pro Person 150gr - 200gr Lachs ( am besten Filet).
Gemüse: Tomaten, Zucchini, Peperoni (ich nehme Grüne wegen der Farbzusammenstellung)
und Zwiebelringe, ein paar frische Basilikumblätter and that's it!
Die Lachsstücke mit scharfem Senf (Dijon) einstreichen und leicht salzen und einen Moment ziehen lassen. Den Boden einer Gratinform mit den Zucchini, Tomaten, Peperoni und dem Basilikum lageweise belegen (Gemüse soviel Du magst!) und.....mit wenig Salz, Pfeffer und
Aromat würzen. Den Salmon (Lachs) drauf legen und mit Zwiebelringen belegen. Einen Schuss Weisswein dazu und für 20 Minuten in den vorgewärmten (230 c) Ofen schieben.
Ich mag dazu sehr gerne Reis.
Enjoy your meal!!

Ich geh meilenweit........


Es gab da mal eine Zigarettenreklame die hiess: "Ich geh meilenweit für eine Camel".

Dieser Spruch kam mir heute morgen in den Sinn, als ich bewaffnet mit einer Sichel und einem kleinen Körbchen auf der Suche nach Schmackhaften Kräuter für meine Alpacas --- Kamele im weitesten Sinn --- war. Wir haben seit Wochen sehr heiss und geregnet hat es schon länger nicht mehr. Wo ich bis vor einem Monat ohne Probleme meine tägliche Ration Klee und Löwenzahn fand, ist nun alles braun und vertrocknet. Meine zwei Girls warten aber wie jeden Morgen auf ihr saftiges Grün. Ich marschierte also los um mein Bestes zu tun und während ich so ging, kam mir der Spruch in den Sinn......abgeaendert auf meine Situation:

Ich geh meilenweit für meine Camels ;-)

Da wo die Sonne nicht vom Morgen bis zum Abend hinscheint, habe ich dann Löwenzahn gefunden. Einzeln habe ich die Blätter rausgezupft. Als ich mit meiner Beute zurück kam, wurde ich schon erwartet. Voller Genuss haben sie sich über das Grün hergemacht und das hat mich für die lange Suche entschädigt. Die Alpacas bekommen auch noch jeden Tag Hafer und natürlich Heu. Haben sie fertig gefressen, warten die zwei Damen geduldig auf ihre tägliche Dusche. Dabei werden sie von mir mit dem Schlauch abgespritzt was sie sichtlich geniessen. Da steht auch noch ein Zuber wo besonders Aisha gern ihre Füsse badet.