Trotzallem es wird ........


Auch wenn wir vor 2 Tagen noch voll den Holzofen eingefeuert haben, die wärmere Zeit kommt doch!
An unsere Fliederbüschen vor dem Haus habe ich gestern gleich mehrere Schwalbenschwänze beobachten können.  Der Flieder duftet so süss und man kann in schon von weiten riechen.  Sogar die kleinen Kolibris gehen an die Fliederbüsche.

 
 Man sagt: sie schiessen wie die Pilze aus dem Boden! Ja nach den vielen Regentagen schiessen die Pilze ----- wie hier sogar aus einem Stück totem Holz! Der kleine Pilz sieht aus, als ob ihn jemand da hingestellt hätte.

Jetzt im Frühsommer ist das Wandern auf dem Berg wie wenn man durch einen Park geht.
Nur ein paar Wochen später wird das Gras bis zu den Knien reichen und das Laufen wird mühsam. Darum geniesse ich die kurze Zeit um so oft wie möglich mit Chica über den Berg zu gehen.

Was lange währt kommt bestimmt gut!


Liebe Freunde, liebe Leser meiner Geschichten.......seit Wochen dreht sich alles nur noch um Pax. Letzten Freitag hätten wir ihn nach Hause holen können.....hätten wir. Wir waren auch da, hatten bezahlt für die 3 Wochen boarding die Pax in der Klink war, hattten auch ein Gespräch mit Rob dem Vet um ja alles richtig zu machen  wenn Pax zu Hause ist und nun warteten wir, dass eines der Girls Pax bringt. Anstatt Pax, kam eines der Girls und sagte wir müssten nochmals in den Behandlungsraum zurück kommen. Da stand Rob und wusste nicht wie er uns sagen soll, was schief gelaufen ist. Der Knochen von Pax's Bein ---- der eigentlich nun gut zusammen gewachsen sein sollte ---- war wieder auseinander! Ich war schockiert über die Nachricht! Was heisst das nun?
Rob druckste ein bisschen herum, wusste selber nicht wie das passieren konnte. Nach einigem Abtasten stand fest, der Knochen war nach dem die Drähte raus waren, wieder auseinander gegangen. Die Entzündung am Knochen und Gewebe könnten schon einen irreparablen Schaden angerichtet haben. Rob war nicht wirklich optimistisch.......sprach von evt. Amputation ....... und als ich leise fragte ob er auch an eutanasie denkt, meinte er nur: well......
Mein Herz zog sich zusammen bei dem Gedanken und die Tränen flossen.......nicht schon wieder! Rob versprach am Samstagnachmittag noch mal das Bein von Pax zu operieren und vorallem abzuklären wie weit die Entzündung fortgeschritten war. Der Abschied von meinem Boy fiel mir dieses mal besonders schwer. Wussten wir doch, dass wenn das Bein nicht gerettet werden kann, dann sollte Pax besser nicht mehr aus der Nakose aufwachen. Das Warten  war nicht leicht, bis dann endlich am Samstagabend der ersehnte, gefürchtete Anruf kam. Rob hat Pax's Bein nochmals aufgemacht, den Knochen gesäubert und dann alles wieder fest zusammen geschraubt.....dieses mal doppelt! Jetzt beginnt die Prozedur auf neue, aber wir sind sehr optimistisch dass es dieses mal klappen wird. Rob nimmt an, dass Pax vielleicht auf das Material der Drähte mit dieser schlimmen Entzündung reagiert hat.
Am Montag als ich bei der Klinik vorbeischaute, war Pax gerade draussen für sein Geschäft. Freudig begrüsste er mich und nicht nur körperlich scheint es ihm viel besser zu gehen. Heute oder morgen kann er nun nach Hause kommen und dann wird er sich schnell erholen. Er hat so viel an Gewicht verloren und er hat auch Heimweh ....... aber wir kriegen das schon wieder hin ------ alles wird gut!!!

Das soll nicht noch mal passieren!!


Jetzt wird eingezäunt!
Seit letzter Woche wissen wir was mit unserem Pax am 27. März passiert ist. Pax wurde von einem Truck (Pick-up) angefahren. Wie uns ein Zeuge der hinter dem betreffenden Fahrzeug gefahren ist erzählt hat: Pax stand mitten auf der Highway als der Truck  ohne auszuweichen, ohne zu bremden auf ihn zufuhr. Es war kein Gegenverkehr, er hätte leicht ein paar Centimeter ausweichen können und Pax wäre nichts passiert. Der Zeuge sagte, dass er Pax schon von weitem gesehen und abgebremst hätte. Der Fahrer vor ihm aber, ist mit Vollgas weiter auf Pax zu und hat ihn dann erwischt. Auch da hat der Fahrer nicht reagiert oder angehalten. Das schlimmste aber ist, dass dieser Mensch in unserer Nachbarschaft lebt!
Ich fühle mich sehr schuldig, dass sowas passieren konnte, denn in erster Linie sind wir für unseere Tiere verantwortlich. Die Hunde gehen normalerweise nie runter bis an die Highway-----normalerweise. Wer weiss was an diesem bestimmten Abend anders war als normalerweise....... Aus diesem grund haben wir nun angefangen unser Grunstück ums Haus einzuzäunen. Es wird ein Freilauf für die Hunde von vielleicht einem Acre.

 
Das kleine Tor zum Busch steht schon.......
 
Diese ganze Aera runter zum Alpacagehege steht dann für Pax und Chica jederzeit offen.


Das müsste doch genug Auslauf nur so zum "Rumlümmeln" sein........
Wir gehen jeden Tag für einen längeren Walk über den Berg wo sie noch mal frei sind und viele neue Gerüche aufnehmen können.

Auch zum Haus hoch können sie jederzeit......bei uns steht die Tür offen .....
mehr oder weniger :-)
Unser Vet hat Pax noch für diese Woche im Spital behalten.....sicherheitshalber. Aber am Freitag hoffe ich, kommt er wieder nach Hause. Chica vermisst ihn wirklich sehr. Ich habe versucht ihr mit Bachblüten (Notfalltröpfli)  das Heimweh ein bisschen zu lindern.

Up date zu Pax!


Wenn ich nicht immer selber ein Auge auf allem habe, dann kann ich davon ausgehen, dass bestimmt was schief läuft! Nicht weil ich mir jetzt was darauf einbilde, das ist bei uns einfach so......punkt!
Letzten Dienstag musste ich nach Cranbrook und ich überlegte mir noch, ob ich nicht den Termin besser auf später verschieben sollte. Urs versicherte mit jedoch, dass ich mir absolut keine Sorgen machen müsste. Es sind ja bloss ein paar Stunden und da werde er wohl auf die Hunde und im besonderen auf Pax aufpasse können! Ja, das sollte eigentlich möglich sein ---- vorallem wenn wir wissen, wie wichtig es im Moment ist, gut auf Pax aufzupassen. So fuhr ich entspannt zu meinem Termin nach Cranbrook und machte mir weiter keine Gedanken. Diese Auszeit tat mir auch gut,, weil ich seit 3 Wochen ---- seit Pax aus dem Spital entlassen worden und wieder zuhause ist ---- kein Auge von ihm gelassen hatte. Wie mein Augapfel habe ich ihn gehütet und aufgepasst dass er ja nicht zu viel auf sein gebrochenes Bein auftritt, dass er genug trinkt und isst wegen seiner vielen Medis die er nehmen musste und vorallem dass Chica ihm mit ihrer ungestümen Art nicht zu nahe kommt. Es war nicht immer einfach und oft habe ich von Urs einen Blick bekommen, der mir zu verstehen gab, dass ich mich vielleicht zu sehr sorge oder meine Aufsicht übertrieben. Urs meinte auch, dass ich Pax ganz verziehe mit meinem "Getue". Aber unser Vet war sehr zufrieden mit Pax und meiner Pflege.
Als ich am Mittwochnachmittag so gegen 16.00 Uhr wieder nach Hause kam, war Pax aus dem Zwinger und sass bei Urs an der Sonne.  Chica sprang mir entgegen und begrüsse mich stürmich. Als ich Pax begrüsste fiel mir auf, dass er nicht wie in den letzten paar Tagen auf sein verletztes Bein stand. Er stand hechelnd auf 3 Beinen und ich kannte diesen Blick mit dem er mich ansah. Ich wollte ihn in den  Zwinger zurück bringen, weil ich annahm, er hechle, weil er an der Sonne sass. Erst wollte er gar nicht aufstehen und ich hatte Mühe ihn zu den paar Meter zum Zwinger zu bewegen. Als ihm Chica zu nahe kam, fletschte er die Zähne und knurrte sie böse an. Zu Urs gewandt fragte ich, was ist denn hier passiert? Pax will nicht laufen und knurrt Chica an. So nebenbei kam dann heraus, dass ein Nachbar zu Urs kam und er dadurch nicht auf Chica und Pax aufgepasst hat. Chica wollte Pax zum Spielen auffordern und ist ihm dabei an sein verletztes Bein gestossen. So schlimm kann das ja nicht gewesen sein meinte Urs und das hätte mir auch passieren könne. Nein, das hätte mir nicht passieren können! 3 Wochen lange habe ich so aufgepasst und nun das. Die Schiene die den Knochen zusammen hält war verschoben und das Bein geschwollen. Ich rief beim Vet an und wir brachten Pax in die Klinik zum Röntgen. Gottseidank war der Bescheid nicht soooo schlimm. Der Knochen wurde durch den Stoss nicht beeindrächtigt. Die verschobene Schiene und die Nägel die alles am Platz halten sollten, wurden nun rausgenommen ---- etwas zu früh, darum muss Pax für eine Woche in der Klinik bleiben. Er darf nun eine Woche gar nicht auf das Bein stehen oder halt nur gerade für's  "Geschäft". Ich bin erleichtert und sehr froh, dass der Knochen nicht gelitten hat.......armer Pax.......er tut mir so leid.
Für mich sind diese Tage eine kleine Auszeit und ich kann wieder ein paar Nächte durchschlafen. Pax musste jede Nacht so 1-2 mal raus und oft konnte ich dann nicht mehr einschlafen. Macht sich in meinem Alter halt eher bemerkbar:-)
Bis Pax wieder ganz gesund ist, werde ich es auf nichts mehr ankommen lassen!

Aprilwetter!




Sogar unsere Esther sieht sich das Wettertreiben  lieber von der warmen Stube an. Am Samstagmorgen schneite es in dicken Flocken und das Thermometer sank auf minus 4°. Leicht frustriert musste ich meine Osterglocken abschneiden und ins Haus nehmen. Es tat mir leid sie zuschneien zu lassen. So erfreuen sie uns eben in der geheizten Stube. 
Wir haben festgestellt dass wir fast regelmässig nach 2-3 Wochen  das Wetter von der Schweiz bekommen. Dieses mal hatte ich schwer gehofft, dass das miese Osterwetter von der Schweiz (Europa) an uns vorbei ziehen würde. Aber nichts da! Genau 2 Wochen später ist unser mildes Frühlingswetter vorbei und "äs hützt" den ganzen Tag. Mein Rhabarber wird es glaub ich überstehen, aber wohl ist ihm dabei sicher nicht!

Dafür ----- hab ich mir sagen lassen ---- ist der Frühling nun auch in die Schweiz eingezogen und das mag ich euch allen von Herzen gönnen......ehrlich ;-) Nächste Woche soll es bei uns wieder etwas wärmer werden......uns sonst spätestens nach 2 Wochen!!
Liebe Grüsse und lasst es euch gut gehen!

Pax ist noch nicht über den Berg!


Am kommenden Mittwoch sind es nun 2 Wochen seit Pax's Unfall. Nach einer Woche Tierklinik ist er nun wieder zu Hause und das  Bein scheint gut zu heilen. Zwischendurch ziehen wir ihm eine Socke über das Bein um ihn vom Trichter zu erlösen.....ein wirklich blödes Ding!! Damit Pax aber nicht an den Wunden leckt, braucht es einen Schutz. Heute Morgen habe ich den Strumpf ausgezogen und gewaschen und darum hat er wieder für ein paar Stunden den Trichter. Jetzt kommt aber ein neues Problem dazu. Pax hat mühe Wasser zu lassen....zu Pinkeln. Am Freitag konnte er für mehr als 12 Stunden nicht  gehen. Wir telefonierten mit dem Vet der Pax operierte und er meinte, dass was beim Unfall kaputt gegangen sein könnte ---- wir wissen immer noch nicht was wirklich passiert ist bei diesem Unfall---- oder bei der OP wurde einen Nerv verletzt. Ich weiss auch nicht genau wie das passieren kann, aber anscheinend ist was nicht o.k. Gestern und heute Morgen konnte er zwar wieder, aber mit ganz wenig Druck und vor allem ---- er hat sein Bett nass gemacht und zwar nicht nur ein bisschen, nein richtig. Er verliert Wasser wenn er schläft.
Es kann auch noch mit seinen Medikamente zusammen hängen die er noch bis Mittwoch nehmen muss. Wenn es aber nicht besser wird, muss unbedingt abgeklärt werden wash mit meinem Boy nicht in Ordnung ist.  ich hoffe sehr, dass alles wieder gut wird........

In der Zwischenzeit ist der Strumpf trocken und wieder montiert und Pax relaxed auf dem Sofa. Wir tun was wir können um ihm die Zeit erträglich zu machen.



Es ist doch immer was!



Es wird wohl ein paar Wochen dauern, bis Pax mich wieder auf meinen Wanderungen über den Berg begleiten kann. Am vergangenen Mittwochabend mussten wir ihn Notfallmässig in die Tierklinik in Creston bringen.  Was ist passiert? So genau werden wir das wohl nie wissen. Am Mittwochabend  rief Urs die Hunde zum Haus --- sie gehen gern in den Busch auf Schnupperkurs. Chica kam gleich zurück und es ist normal das Pax immer ein bisschen mehr Zeit braucht. Plötzlich ruft Urs ins Haus: Ursi komm schnell, dem Pax ist was passiert! Ich renne raus ----- nein ich fliege und rufe Pax.....Pax..... weil ich ihn nirgens sehen kann --- ich höre nur sein Winseln. Doch dann sehe ich ihn.....er hatte sich hingelegt. Winselnd probiert er aufzustehen, legt sich aber gleich wieder hin. Seine Augen waren weit aufgerissen und sein Hecheln zeigte uns, dass er Schmerzen hat. Als er dann doch aufstand, sehen wir Blut am Boden und am rechten Hinterbein. Sein Unterschenkel hing lose runter und man konnte von blossem Auge sehen, dass sein Bein gebrochen sein musste. Ich rannte zum Haus zurück um in der Klinik anzurufen. Normalerweise ist da um 19.00 keiner mehr ----- aber heute schon ---- Gottseidank! In der Zwischezeit hat Urs Pax zum Auto getragen und ihn auf die Unterlage gelegt die ich extra im Auto habe, wenn ich die Hunde mitnehme. Es hat mich schon erstaunt, dass Pax sich so hat rumtragen und ins Auto verfrachten lassen. Ich hatte eher erwartet, dass er knurrt und sich wehrt. Aber er muss gespürt haben, dass wir ihm helfen wollen. In der Klinik erwartete uns schon Emma die Tierärztin und Mellisa ihre Assistentin. Wie ich schon öfters geschrieben habe, hat Pax eine schwierige Vergangenheit und er lässt sich nur ungern von fremden Menschen anfassen, erst recht in dieser Situation in der er war.
So mussten sie ihn erst Narkotisieren........um ihn auf die Trage zu ziehen und auch wegen der Schmerzen war das besser. Aber Pax wehrte sich standhaft dagegen und wollte einfach nicht relaxen. Dreimal musste Emma ihm eine Dosis nachspritzen bis Pax endlich aufgab und er dahinschlummerte. Erst dann konnten wir den 50Kilo Boy auf die Trage heben. Dann kam das Warten ----- nach dem Röntgen sollten wir mehr wissen. Dann die Gewissheit ---- Pax hatte einen offenen Unterschenkelbruch, der operiert werden musste. Dr Emma macht keine OP's und so wurde er stabilisiert und schlief durch bis zum nächsten Morgen bis Rob kam ----- der Vet der operiert. Der Bruch war nicht so einfach zu stabilisieren wie am Anfang angenommen und darum dauert die Operation länger als geplant. Heute Samstag konnte ich mit Rob sprechen und er versicherte mir, dass es Pax den Umständen entsprechen gut geht, aber da er noch viel Ruhe --- besser gesagt still liegen muss ---- werden sie ihn noch bis Dienstag in  der Klinik behalten. Er fehlt uns und Chica sucht überall nach ihrem Buddy.
Die letzten Tage mussten wir allein über den Berg wandern........


Das ist Chica.......sie sieht nicht besonders glücklich aus auf diesem Bild und ihr Ohr steht auch auf Sturm:-) Aber alles wird wieder gut, darauf hoffen wir ganz fest. 

"Monster" - Besuch! :-)

Ich liebe Boxer Hunde über alles.....aber zugegeben: sind sie nicht alles kleine Monster?
Letzte Woche hatten wir Besuch von einem Boxermädchen mit dem schönen Namen Lara! Sie ist ein paar Monate jünger als unsere Chica, aber viel kräftiger und grösser als unser Mädchen Nichts desto trotz ging das Rennen und Jagen ums Haus für 2 Stunden fast pausenlos an, ohne das Chica oder Lara aufgegeben hätten!

Zwischendurch eine kleine Verschnaufpause und ein paar Sympathiebekundungen und weiter kann das Spiel gehen.........

Bloss einer war nicht sehr begeistert vom dem wilden Getue..........

Alles Zureden und Aufmuntern hat nicht geholfen......Pax wollte da nicht mitmachen, lieber legt er sich auf einen sicheren Platz, wo er nicht ständig mit diesen rennenden Teenager konfrontiert wird.

Es ist wie bei den Menschen: Man kann viel ertragen, wenn man eine Rückzugsmöglichkeit hat!

"Nur" eine Erkältung!


jeder kennt das Gefühl wenn man "Eine" eingefangen hat. Erst brennt es im Hals ----- da hofft man noch, dass man vielleicht mit Gurgeln und einem Tablettli das ganze Unheil abwenden könnte! Aber da ist es schon zu spät!
Bei mir fing es letzte Woche  mit einem Reizhusten an. Dieser entwickelte sich innerhalb von Stunden in einen ausgewachsenen trockenen, bellenden Husten der mir überhaupt keine Ruhe mehr liess. Ich inhalierte mehrmals am Tag abwechseln mit Salzwasser und Kamille und lutschte Hustenbonbon bis mein Magen nur noch sauer reagierte. Nachts fand ich keine Ruhe und mein Brustkasten schmerzte bei jedem Hustenanfall, dass ich dachte da ist was geplatzt!
Pax und Chica wunderten sich auch über die vielen fremden und aufdringlichen Gerüche an ihrem Menschen.....Vicks, Tigerbalm und so.
Die Nahrung wird dann für ein paar Tage auf Tee, Orangen und Chicken-Nudel-Soup zurück gestuft. Der Appetit ist auf dem Nullpunkt angelangt.
Fieber hatte ich nicht, aber der Kopf tat weh und hinter der Stirn war ein heftiger Druck. Die nächste Stufe meiner Erkältung setzte erbarmungslos ein. Ich konnte kaum meine Augen offen halten...... immer wieder liefen sie über und schwollen richtig zu. Meine Nase war zu, trotz der Inhalationen. Urs fuhr nach Creston um mir was aus der Apotheke zu holen, so dass ich wenigstens mit Husten in der Nacht ein bisschen Ruhen finden konnte.
Noch in der Schweiz hatte ich mir eine Tasse zum Spühlen der Nase gekauft ..... ein richtiges Wunderding! Meine Kieferhöhlen sind sehr anfällig und ich habe mir angewöhnt bei Schnupfen Spühlungen mit lauwarmem Salzwasser zu machen, was immer gut geholfen hat. Das machte ich auch jetzt. Zwei weitere Tage wo ich mit  einer Schachtel Kleenex, warm eingepackt auf dem Sofa lag und nur hoffte zu überleben! :-)  Ich weiss, es ist bloss eine Erkältung, aber wenn man mitten drin steckt, ist es doch ziemlich happig. Heute fühle ich mich zum ersten mal wieder etwas menschlich und die Symptone sind am abklingen .......  fühle zusehends meine Lebensgeiter zurück kommen.
Nun ist Urs dran! Er leidet bis jetzt "nur" an einen Schnupfen und hat eine rote Nase. Natürlich will er nun auch gleich sterben und natürlich es geht ihm viel schlimmer als jedem Menschen davor mit einer Erkältung ;-) Aber auch er wird überleben......es ist ja nur eine Erkältung right?


Der Boss vom Sunny-Hill.........


ist er nicht ein schöner Boy mein Pax?
Ich bin auch nach 2 Jahren (er kam kurz nach Weihnachten 2010 zu uns) immer noch sehr begeistert von ihm. Er hat eine Gelassenheit gefunden, die  ist bewundernswert. Wenn man bedenkt wie lang sein Leidensweg ist!
 Letzte Woche musste er zum Vet, weil er leicht hinkte und immer wieder seine Pfoten leckte. Als Pax zu uns kam, durften meine Hände nicht mal in die Nähe seiner Pfoten kommen, geschweige denn anfassen. Nägelschneiden wäre undenkbar gewesen. In den ersten Monaten wo er mit uns zusammen lebte, habe ich immer wieder probiert ihm zu zeigen, dass er keine Angst haben muss. Die Menschen bei denen Pax vorher lebte, hatten sich etwas ganz gemeines als Strafe ausgedacht. Sie taten ihm weh, indem sie ihn auf seine Pfoten schlugen!
Die Erfahrung  als er mir zum ersten mal von sich aus seine Pfote hinstreckte, berührte mich tief.....
Gut dass ich unseren Tierarzt schon eine Weile kenne.......ich konnte ihm zu beginn der Behandlung ein bisschen über Pax und seine Ängste aufklären und er verstand meine Bedenken. Erstaunlicherweise liess Pax es zu, dass Rob seine Pfote untersuchen und abtasten konnte. Als er dann aber auf den "wunden Punkt" drückte, zog Pax die Pfote entschlossen zurück, legte die Ohren nach hinten und seine Augen waren weit aufgerissen.
So einigten wir uns, dass Pax ein paar Stunden in der Klinik bleibt wo er dann eine leichte Narkose oder Beruhigungspritze bekommt, damit der Arzt und seine Helferin ungefärdet an ihm arbeiten konnten. Es war mir wichtig, dass man Pax nicht wieder einem mentalen Stress aussetzt.
Als ich ihn ein paar Stunden später abholte, war er eigentlich auch recht ruhig.....freute sich halt als er mich sah!
Es war nichts schlimmes was uns zum Vet brachte, nur eine kleine Schnittwunde an einer Balle. Winterzeit ist halt auch für Hundefüsse eine zusätzliche Belastung.
Hier noch ein Bild von Pax und seinem Buddy Nemo!


Wann immer unser Kater Nemo Pax sieht, rennt er auf ihn zu und streicht ihm um die Schnauze. Manchmal so lange bis Pax flüchtet.....oft zwecklos! Dann rufe ich Nemo ins Haus, damit er Pax Ruhe lässt!