Unser Grufti.....



Was wir als "Grufti" bezeichnen, ist ein Platz auf unserem Sunny - Hill.
Ich erinnere mich noch gut an das komische Gefühl das mich beschlich, als ich diesen Platz zum ersten mal besuchte.
Es ist spannend unseren Berg zu erkunden. Oft wissen wir gar nicht, gehört das jetzt noch zu unserem Grundstück oder sind wir schon beim Nachbar. Es gibt keine richtig markierten Grenzen. Nur auf der Seite wo unser Grundstück an Staatliches Land stösst (Crown Land), sieht man die Grenze, weil Crown Land ist dichter Busch. Es würde keinen Sinn machen den ganzen Berg auszumessen. Es reicht, wenn wir ungefähr wissen wo die Grenzen liegen. Auf dem Berg hat es gute Wege wo man bequem laufen kann, weil vor vielen Jahren das Grundstück schon mal teilgerodet wurde. Irgendwo im obersten Viertel macht der Weg dann eine scharfe Biegung und es wird eng. Auf der einen Seite ist Crown Land wo man gar nicht durchsehen kann und auf der anderen Seite wurde die Erde wohl aufgeschichtet als die Logger den Weg machten.
Es ist wie eine Gasse. Dann, wenn man aus der Enge rauskommt, öffnet sich für den Besucher ein ganz kleines Valley und mitten drin ein kleiner See. Im Wasser stehen verwetterte, alte Moorbirken und von den toten Ästen hängen Moosschleier herab. Das Wasser ist etwa knietief und schwarz. Auf der einen Seite geht der Berg steil hoch und auf der anderen Seite läuft es sanft in einen bewaldeten Hügel. Es hat so was Mystisches, verwunschenes........Märchenhaftes.
Einmal als ich dort am kleinen See sass, war es totenstill, nicht mal ein Vogel zwitschert. Da war es mir richtig unheimlich. Dann wiederum im Frühling, als ich zum "Grufti" wanderte, war ein Froschkonzert so laut, als würden hunderte von Fröschen daran teilnehmen. Ende Juli trocknet das Biotop aus und es wachst hohes Sumpfgras wie man auf dem Bild sehen kann. Der Boden bleibt weich und moorig den ganzen Sommer über.
Es ist schon ein spezieller Platz, unser Grufti!

Bin wieder da!


Spazierweg auf dem Sunny - Hill.....

An alle die mich oder meine Geschichten vermissten haben einen lieben Gruss und ein Dankeschön. Jetzt bin ich wieder da und ich werde wieder regelmässig erzählen wie es uns auf dem Sunny - Hill geht.
In den 4 Wochen wo ich nicht schrieb, ist es Herbst geworden bei uns im Valley, eine sehr schöne und bunte Zeit. Die Temperaturen angenehm um die letzten Gartenarbeiten zu machen, Büsche aufbinden und Hecken zurückschneiden oder einfach nur bei einer Tasse Tee die Sonne geniessen. Man muss ja nicht pausenlos beschäftigt sein oder?
Wir durften auch lieben Besuch aus der Schweiz (Schwarzenburg BE) bei uns auf dem Sunny - Hill begrüssen. Leider hatte in dieser Zeit die Sonne Urlaub und unser Sunny - Hill überzeugte nur mit seinem Namen. Wir hatten trotzdem eine schöne Zeit und wir haben die Abwechslung genossen.
Urs arbeitet fleissig an seiner Werkstatt und macht nebenbei Feuerholz. Mein Job ist, das von Urs gespaltene Holz mit dem Traktor zum Haus zu fahren und schön ordentlich aufzuschichten. Schliesslich sollte die Holzbeige nicht gleich auseinanderfallen wenn eine unserer Katzen mit Schwung rauf oder runter springt. Begleitet werden wir immer von Cindy und Maite. Die beiden Alpacamädchen beobachten das Treiben und das Hin und Her mit aufmerksamen Blicken.
Mit dem Spinnen bin ich noch nicht so erfolgreich wie ich das gern wäre. Obschon ich voller Ungeduld auf die Hilfe meiner "Yarn twister Ladies" warte. Mein kleines Spinnrad entwickelt gewisse Tücken die ich als Anfänger noch nicht allein lösen kann. Aber kommt Zeit, kommt Rat.
Leider haben wir unseren Katzenbub Peter verloren. Er ist einfach nicht mehr nach Hause zurück gekommen. Ich schritt die Highway ab, ging über den Berg, sah überall nach wo ich wusste, dass die Büsi sich gern da aufhalten......nichts.
Oft kommen die Kojoties so nah zum Haus....ich habe auch viele Häufchen gesehen auf unserem Weg wo ich immer mit den Hunden zum Laufen gehe. Selten kann man Kojoten wirklich sehen. Aber man sieht ihre Spuren und Hinterlassenschaft. Es kann auch sein, dass ein Raubvogel in genommen hat.....wer weiss.
Das ist der Lauf des Lebens wenn man in der Natur lebt.

Ich fange an zu Spinnen ;-)


ein antikes Spinnrad

Wer meine Geschichten liest der weiss, dass ich zwei Alpaca habe. Die Tiere wurden an ihrem vorherigen Platz nicht besonders sauber gehalten und wir waren darum nicht sicher, ob wir die Wolle überhaupt zu was gebrauchen könnten. Den ganzen Winter über schnitten wir immer wieder Disteln und verfilzte Stellen aus dem Vlies der Tiere raus. Es war eine mühsame Aktion....für die Tiere wie für uns. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Im Frühling haben wir die zwei Ladies dann geschoren und es sah gar nicht mehr sooo schlimm aus.
Vor zwei Wochen machten wir uns an die Arbeit die beiden Vlies (die abgeschorene Wolle) zu säubern. Erst musste das Grobe (Heu) aus dem Vlies gelesen werden. Dann haben wir die vorgesäuberte Wolle gekardet und nun liegt ein kleiner Teil zum Spinnen bereit. In Creston gibt es einen Spinnklub (The yarn twister Lady's) und ihnen habe ich mich nun angeschlossen um das Spinnen richtig zu erlernen. In einem Gespräch mit unserem Nachbar Phil, habe ich erwähnt, dass ich die Wolle der Alpacas gern selber verspinnen würde, mir dazu aber noch das Spinnrad fehlt. Phil sagte darauf zu mir, dass er immer noch das Spinnrad seiner Mutter im Basement (Keller) hätte. Er würde es nicht verkaufen, aber wenn ich es brauchen und schätzen würde, dann würde es mir gehören. Ich war gerührt. Das Spinnrad muss über hundert Jahre alt sein.....siehe Bild. Dankend habe ich das Angebot angenommen. Erst werde ich es ablaugen und ein bisschen instand stellen. Es ist ein besonderes Spinnrad und ich werde es in Ehren halten.
Wenn es mir Freude macht und ich die Wolle auch verkaufen kann, werde ich mir noch 2 weiter Alpacas kaufen. Diese Tiere sind wirklich sehr anspruchslos und so liebenswert.

Auswandern ein Abenteuer


Das Bild ist aufgenommen in Kimberly BC. Ein typischer Touristenort für alle die gern mal Bayern nach dem "Heidiland Prinzip" erleben möchten. Da kann man Schnitzel essen, Bratwurst, Apfelstrudel und natürlich plärren aus jedem Souvenirgeschäft die Kastelruther Spatzen und Hansi Hinterseer.....um nur einige namentlich zu nennen.
Durch meine Home Page, besonders aber durch diese Blog Seiten ist mir bewusst geworden, wieviele Menschen sich für eine Einwanderung nach Kanada bemühen.
Kanada ist das Land, wo man seine Träume noch verwirklichen kann.....ein tolles Land.
Ich finde es echt super, wenn Menschen probieren ihren Weg zu gehen, auch wenn der Weg vielleicht ein bisschen anders ist. Auswandern.....schon das Wort allein verspricht Abenteuer, eine Herausforderung. Da will man nicht hinhören, wenn einer erzählt wie schlecht es ihm im fremden Land ergangen ist. Wie krank er oft vor Heimweh war, wie sehr ihm seine Freunde und die zurückgebliebenen Menschen gefehlt haben oder wie hart die Arbeit um das tägliche Brot in der Fremde war. Wie gut wenn man sich davon nicht abhalten lässt weiter zu Träumen....auch nicht in meinem Alter --- gell Sonja ;-)
Ich wünsche allen die das Abenteuer Auswandern vor sich haben, viel Glück, genug Kraft zum Durchhalten und weiterhin viele Träume....
Herzlich eure Ursina
 

Spruch zum Sonntag

Jeden Sonntag der gleiche Spruch:
heute ist Sonntag, da mache ich nichts!
 
Die erste Zeit auf unserem Berg gab es so viel Arbeit, wir achteten nicht darauf ob nun ein Werktag oder ein Sonntag war. Oft waren wir nicht mal sicher, welcher Tag denn eigentlich war.
Wir machten Pause wenn es mal regnete und war das Wetter gut, so mussten wir dran bleiben,
damit wir so viel wie möglich für den Winter fertig machen konnten. Als wir einigermassen eingerichtet waren --- etwa seit 2004 ---führten wir den Sonntag wieder ein. Mir wurde plötzlich bewusst, wie sehr ich einen "legalen" freien Tag brauche. So entstand der Sonntagspruch: heute ist Sonntag, da mache ich nichts!
Ich nehme mir am Morgen vor, dass wir draussen Frühstücken, danach die Zeitung lesen.....

vielleicht am Nachmittag ein Nickerchen.....oder am PC Schreiben.......oder mal wieder im Buch lesen das ich schon eine ganze Weile angefangen haben......
Also.....mein Sonntag im Herbst sieht meistens so aus (mit kleinen Ausnahmen): Aufstehen kurz nach 6.00 Uhr und die schon vorbereitet Kaffeemaschine in Betrieb setzen. Im Pyjama mit den Hunden für den ersten "Geschäftsgang" ein paar Schritte gehen. Laut miauend werde ich gleich von allen vier Katzen begrüßt die aus verschiedenen Richtungen nach Hause zum Frühstück kommen. Ich geniesse auch das Vogelkonzert, das am Morgen besonders schön ist.
Katzenfütterung erfolgt als nächstes. Während ich für Urs und mich eine Tasse Kaffee einschenke, streichen mir die Katzenbuben um die Beine und betteln für einen Schluck Milch, was von Maite eifersüchtig beäugt wird. Dann setze ich mich hin zum Kaffeetrinken und wir schauen uns die Nachrichten der Deutschenwelle an --- man will ja wissen was in Europa so passiert!
Zwischendurch setzt sich eine der Katzen auf meinen Schoss und will ihre Streicheinheiten.
Dann bekommen die Hunde ihr Frühstück --- Muesli lieben sie besonders. Dann gehe ich kurz an den PC um nachzusehen ob was im Briefkasten ist. Wenn es auf 9.00Uhr zugeht, werden die Hunde unruhig. Wenn ich in mein Zimmer gehe um mich Anzugkleiden werde ich von den Hunden auf jeden Schritt verfolgt. Sie wissen genau, jetzt geht es gleich los. Dann gehen wir für eine gute Stunde über den Berg.....setzten uns irgend wo hin und ich stelle mich mental auf den neuen Tag ein.
Wenn ich zurück bin, sind meine 2 Girls --- die Alpacas an der Reihe. Ich gehe zum Gras schneiden, was manchmal ziemlich aufwendig ist (siehe Blog "ich geh meilenweit für meine Camels"). Dann lege ich neues Heu nach, fülle das Wasser auf, miste den Stall aus und natürlich Unterhalte ich mich mit den zwei hübschen auch noch einen Moment.
Als nächstes kommen meine Blumen dran die Wasser brauchen, mein Grünhaus und der Garten. Das nimmt mir eine gute Stunde von meiner Zeit wo ich "nichts tu" ;-)
Wenn Tiffany (mein weisses Alpaca) hört, dass ich mit Wasser hantiere, kommt sie gleich zum Zaun und will ihre Dusche haben. Das macht uns dreien dann soviel Spass, dass wir gut und gern 20 Minuten lang baden.
Inzwischen ist es Zeit für Lunch. Danach ruft meine Tochter Christina aus der Schweiz an und wir reden und erzählen uns, was so unter der Woche alles passiert ist. Das kann gut und gern 90 Minuten dauern oder auch länger.
Unterdessen ist es fast 14. Uhr geworden. Vielleicht sind nun 3 Stunden übrig, wo ich nichts mache, weil Sonntag ist.......
Mein Leben ist so reich geworden ......ich beklage mich nicht, auch wenn der Sonntag meistens gleich aussieht wie der Dienstag oder Donnerstag.

Cindy unser Hofhund


Cindy mit 9 Wochen....

Das ist Cindy unser Berner Sennen Hund. Sie ist 2 Jahre und 8 Monate alt und "e totale Mueti - Höck". Eigentlich ist sie Urs's Hund. Urs wünschte sich für Jahre einen Berner.
Wir holten sie als 8 Wochen altes Baby in Pincher Creek in der Nähe von Lethbridg, Albert.
Auf der Heimfahrt die über 12 Stunden dauerte, wollten wir Cindy in einem Hundekäfig unterbringen. Der Käfig war gross und gut ausgepolstert.
Aber das kleine Hundekind wollte nicht allein auf dem Rücksitz bleiben und jammerte zum Steinerweichen. Immer wieder stellte es sich auf die Hinterbeinchen und seine Augen schauten mich bettelnd an.....wer kann da widerstehen? Ich nicht! Ich sagte zu Urs, lass uns anhalten und ich nehme klein Cindy einen Moment auf meinen Schoss. Wenn sie sich beruhigt hat, schläft sie bestimmt im Käfig ein.
Gesagt, getan. Das kleine Hundekind kuschelte sich an mich und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit die ihr zuteil wurde. Ihr warmer, runder Bauch lag in meiner Hand....ich spürte das kleine Herzchen schlagen.....sie war ein so süsse , kleines Wesen.
Innert kürzester Zeit war Cindy eingeschlafen und träumte vor sich hin. Meine Hand war längst eingeschlafen und kribbelte und trotztdem wagte ich nicht die Hand wegzuziehen oder Cindy's Schlaf zu stören.
Auf dieser Heimfahrt haben sich unsere Herzen gefunden und das ist bis heute so geblieben. Fahre ich weg, Cindy wartet auf der Einfahrt bis ich wieder komme, wenn es sein muss für Stunden. Bin ich im Garten, Cindy legt sich so hin, dass sie mich im Auge hat.
Setze ich mich irgendwo hin, Cindy setzt sich sofort auf meine Füsse. Cindy schläft neben meinem Bett und steht nicht auf, solange ich im Bett bin und ich sage es nur Dir....sie kommt jeden Morgen bevor ich aufstehe zum Kuscheln zu mir ins Bett......aber nicht weitersagen, ich weiss dass man das nicht machen soll. Jetzt wo ich diesen Bericht schreibe, liegt Cindy
neben meinem Stuhl. Wie kann ich mein schlechtes Gewissen besänftigen, wenn ich im Frühling 08 für vier Wochen in Schweiz fliege, wird Cindy ihr Vertrauen --- das sie mir uneingeschränkt entgegen bringt --- verlieren? Muss ich ihr Herz neu erobern wenn ich nach dem Urlaub nach Hause komme?

Zen schenkt Lebensfreude

aufgenommen am 24. August um 20.10
 
Wieder geht ein Tag zu ende. Ein ganz gewöhnlicher Tag, mit all den alltäglichen Arbeiten und Aufgaben. Nach Zen soll man probieren jede Aufgabe --- und sei sie noch so belanglos --- mit ganzer Aufmerksamkeit zu erledigen. Nach dieser Philosophie lebe ich nun schon eine ganze Weile und es macht mich zufriedener.....reicher.
Dinge Bewusst zu tun ist eine Erfahrung die man ausprobieren sollte. Der Trend der heutigen Zeit geht eher in die andere Richtung. Das Motto: "Zeit ist Geld" kennt wohl jeder. Also erledigt man möglichst viele Dinge gleichzeitig. Während man telefoniert, kann man doch den Geschirrspüler einräumen, Zeitungen sortieren, Wäsche zusammenlegen, Blumen giessen und so weiter.
Schade.......viele Menschen vergeben sich damit die Chance diese Zen Erfahrung zu machen, die uns so viel Lebensfreude und Zufriedenheit bringen würde.

Frieda das Schaf



Frieda das Schaf, lebt nun in einer grossen Schafgemeinschaft....
Mir tat es oft leid wenn ich Friede sah, wie sie allein rumstand oder sich einen Platz zum Schlafen suchte. Sie und Tiffany waren zwar gut zusammen ausgekommen, aber ich denke doch, dass sie sich als Schaf allein gefühlt hat. Alpacas und Schafe sprechen nun mal nicht die gleiche Sprache und haben auch nicht die gleichen Lebensgewohnheiten. Ich kann jetzt beobachte, dass die beiden Alpacas viel ruhiger geworden sind und öfters ruhig da liegen und wiederkäuen. Frieda rannte oft ohne ersichtlichen Grund im Gehege herum, traktierte Tiffany mit ihren Hörnern, bis ich mit dem Besen dazwischen ging und laut schimpfte. Dadurch entstand eine Aufregung und Unruhe. Ich spürte, Friede war nicht happy. Aisha hatte von Anfang an eine Abneigung gegen Frieda. Kam sie ihr zu nahe, hat sie sie lautstark weg gescheucht und gespuckt. Auch im Stall gab es immer Probleme. Alpacas sind sehr saubere Tiere. Ihr "Geschäft" machen sie immer an die gleiche Stelle --- sofern die Stelle regelmässig gesäubert wird. Schafe aber machen überall hin, egal wo.....da wo sie halt gerade stehen. Weil ich die Wolle der Alpacas verspinnen will, ist es wichtig, dass sie so sauber wie möglich gehalten werden. So habe ich mich schon eine ganze Weile umgehört und nachgefragt, ob den jemand Frieda aufnehmen würde. Unser Nachbar über der Highway hat sich gefreut, als wir ihm Frieda vorstellten. Ein Schaf mit Horn, das ist schon was besonderes......ja er würde Frieda gerne zu sich nehmen. Urs, der Nachbar und ein junger Bursche probierten dann Frieda auf den Truck zu laden. Ich habe mich im Hintergrund amüsiert, wie Frieda die gestandenen Männer im Schach hielt......mit dem Vorderfuss angriffig scharrte und den Kopf senkte......
Nächste Woche werde ich sie mal in ihrem neuen Zuhause besuchen und sehen wie es ihr geht.
Jetzt haben wir schon drei von unseren Tieren abgeben oder loslassen müssen. Vor einem Jahr im August, verloren wir Erna unsere Katzenmutter auf der Highway, vor einem Monat Gina und nun ist Frieda gegangen. Obschon, bei Frieda ist es ja was anderes......aber ich hatte auch sie ins Herz geschlossen.


Wespenplage

Diesen Sommer ist es ganz schlimm mit den Wespen. Am Haus --- vorallem unter dem Dach ---haben wir über zwanzig Nester gesprayt. Sorry für alle die denken man könnte den kleinen Tierchen doch anders begegnen. NEIN....sie sind schlicht und einfach "a pain in the neck."
Die Biester sind auch für die Tiere eine Gefahr, weil an ihrem Trinkwasser und im Futternapf lassen sie sich auch nieder. Überall wo nur ein bisschen Wasser ist, sind die Wespen dran. Man muss aufpassen wie ein "Häftlimacher" dass man sie nicht drückt. Die Himbeeren kann ich vergessen. Es ist schlicht unmöglich die Beeren zu Pflücken. Sie sind alle angefressen und die Wespen hängen in Schwärmen in den Stauden. Wespen und Heuschrecken. Das trockene und warme Wetter muss ihnen sehr entgegen kommen. Sogar unter dem Metalltisch einer Holzfräse ---fast beim Sägeblatt --- haben sie ein Nest gemacht. Als Urs die Säge einschaltete, schwärmten die Wespen aus. Erst dann haben wir das Nest entdeckt. Dreimal haben sie mich innerhalb von zwei Wochen gestochen. Hier mein Rezept bei Wespenstiche: Sofort eine rohe Zwiebelscheibe drauflegen und den Saft auf der Einstichstelle einreiben. Dann gibt es weder eine Schwellung, noch tut es lange weh. Eine alte Frau hat mir das gesagt und es hilft wirklich....jedenfalls besser als das "Chemiezeugs" das ich mir extra dafür gekauft habe.

Stimmt nicht!

Da hat doch einer behauptet:"Schadenfreude ist die reinste Freude" stimmt nicht.....
Ich sage die Vorfreude, sich auf etwas freuen das noch in der Ferne liegt, aber man weiss es kommt.......das ist die grösste und reinste Freude. Christina und ich, wir planen im April 08
zwei Wochen Ferien in Frankreich. Viele Jahre haben wir als Familie die Sommerferien am Atlantik verbracht. In der Nähe von Biscarrosse haben wir --- meistens am See --- für drei Wochen auf einem Campingplatz gewohnt......es war eine schöne Zeit. Die Region ist wirklich sehenswert....viele Pinienbäume, tolle Radwege und man hat beides in nächster Nähe, den See und das Meer.
Ich freue mich mit meiner Tochter für zwei Wochen dorthin zurück zu gehen. Wir werden Radfahren, Lesen, viel Reden und Erzählen und in Erinnerungen schwelgen. Besonders freue ich mich aufs Strandwandern, den Wellen und der Brandung zuhören, die Augen in der horizontlosen Weite versinken zu lassen. Ich geniesse das Planen.......die Vorfreude!