Permanent oder nur ein Gast?


Es ist kurz nach 2.00 Uhr in der Früh als ich Urs laut rufen höre: Honey!!!!!
Aus dem Schlaf gerissen wusste ich erst gar nicht was los ist......ist mit Pax was passiert? Ich schlüpfte in meine Trainingshose und Hausschuhe und ging ins Wohnzimmer wo Urs vor der offenen Verandatür stand. Pax lag in seinem Kissen und starrte ebenfalls auf die offene Tür.
Esther unser Katzenmädchen stand mit gesträubtem Fell und grossen Augen mitten in der Küche und fauchte mich an......was sie noch nie gemacht hat! Erst jetzt sah ich, dass Urs unseren Kater Nemo auf dem Arm hat und versucht ihn zu beruhigen.
Urs geht von der Verandatür weg ins Wohnzimmer und wie selbstverständlich wurde er von einem fremden Büsi begleitet. Sie stolzierte einfach in die gute Stube, strich mir miauend um die Beine, als ob sie nur einen Moment weg gewesen wäre.
Wer bist du denn? Diese Frage wurde mit einem Miau und einem eindringlichen um die beinestreichen beantwortet. Scheu scheinst du ja nicht zu sein! Der Kater stürzte sich auf die leeren Hundeteller und leckte daran. Er scheint Hunger zu haben.....ich gab ihm eine Handvoll Trockenfutter das er gierig verschlang. Nemo gab diese tipisch drohenden Katzenlaute von sich und Urs hatte alle Mühe ihn festzuhalten.
Ich sah mir den Kater etwas genauer an.....er ist ein intakter Bub und hat sich bestimmt unserer Esther genähert. Sie ist sterilisiert und empfindet Annäherungen dieser Art sehr nervig und so benahm sie sich auch. Nemo unser Bub duldet keinen anderen Kater in seinem Revier. So, die Katze kann nicht hier bleiben. Sie bekommt jetzt noch Wasser vor die Türe gestellt und dann muss sie wieder raus. Bestimmt ist sie bis zum Morgen weitergezogen.....hoffte ich!
Dem war aber nicht so!  Also machte ich ein paar Flyers die Urs später bei unserer Sammelmailbox aufhängen wird. Ich rief Paw's unser Tierheim an, um zu fragen, ob ich den Kater zu ihnen bringen könnte, wenn niemand sich melden wird.
Im Internet machte ich auf der lokalen Verkaufseite einen Vermisstenaufruf und nun blieb uns nichts weiter zu tun, als zu warten!
Auf der lokalen Verkaufseite schrieb mir eine junge Frau, dass sie ...... wenn sich niemand melden würde ..... den Kater aufnehmen und ihm ein neues Zuhause geben würde! Na ja das ist doch schon was, denn bei uns kann er definitiv nicht bleiben. 
Der Kater lebt seit dem Tag wo er bei uns auftauchte, (2. Februar) im geheizten Powerhouse, bekommt jeden Tag sein Schälchen mit Futter gefüllt und Wasser. Die junge Frau hat auf meine verschiedenen Kontaktaufnahmen nicht geantwortet und auf die Flugblätter bei den Briefkästen hat sich auch niemand gemeldet......der Kater wird also nicht vermisst!! Bei Paw's wurde mir gesagt, dass sie --- wegen Platzmangel ---- zur Zeit keine Katzen aufnehmen könnten.
Jetzt hoffe ich, dass wenn der Frühling kommt, der Kater eine andere Spur aufnimmt und sich jemandem anschliessen wird, der nicht schon einen dominanten Kater um's Haus streichen hat......wenn nicht, haben wir halt einen permanenten Gast im Powerhouse!








Chlini Glüschtli


Wer kennt sie nicht die kleinen Gelüste die einem oft so spontan überfallen! So ist es mir heute ergangen. Das Wort Fasnacht kam irgendwie im Radio  vor und mein Hirn brachte blitzartig  Fasnacht und  Chnöiplätze  (Fasnachtchüechli) zusammen. Ich spürte das  zartschmelzenden Gebäck direkt auf der Zunge......konnte es einfach nicht mehr vergessen.
In der Schweiz hätte ich mich in dieser Situation vielleicht auf's Rad geschwungen und wäre die paar Minuten bis zur nächsten Bäckerei gefahren um mein "Glüschtli" zu stillen.
Hier nützt mir in diesem Fall die Bäckerei nicht viel......man kennt Fasnachtchüechli hier nicht. Das heisst: ......willst Du Chnöiplätz ässe, dann musst Du sie selber machen! Genau das habe ich dann auch gemacht!
Für die, die kein Schweizerdeutsch verstehen, Chnöi meint Knie und man sagt den Teigrondellen so, weil man sie ganz dünn auf einem Küchentuch übers Knie zieht! Ich habe geschummelt, habe sie nur ganz dünn ausgewallt und nicht übers Knie gezogen.
Dann werden sie kurz im heissen Öl ausgebacken und mit Puderzucker bestreut.....et voila!


So haben Urs und ich heute zum Nachmittagstee Fasnachtchüechli gegessen!
Sie schmecken super gut und ein kleines bisschen bin ich stolz auf mich.....denn ich habe noch nie Chnöiplätze selber gemacht, habe sie immer beim Beck geholt!
Aber wie sagt man: Einmal ist das erste Mal!!




Bärenstark


KANADA IST BÄRENSTARK  links als Hardcover und rechts als Taschenbuch....
es ist auch als e-book erhältlich......

Ende August 2015 ist mein Buch: KANADA IST BÄRENSTARK im Tredition Verlag erschienen. Ich war  so aufgeregt......
Die ersten Kommentare zum Buch wurden mir schon zugeschickt, als ich selber immer noch auf eine richtige Ausgabe wartete, die mir von Deutschland zugeschickt werden sollte. So cirka 5 Wochen nach dem Erscheinungsdatum, hielt ich mein erstes Buch in den Händen. Ich war stolz, erfreut und konnte kaum warten bis ich zuhause war ----- der Weg vom Briefkasten bis nach Hause sind 6Km ---- um einen Blick hinein zuwerfen. Denn fertig und mit den Bildern, hatte ich mein Werk vorher noch nicht gesehen, immer nur als Entwurf auf dem Computer!
Das Buch gefällt mir ---- so wie es ist ----- ganz gut......das Cover habe ich selber gestaltet.....und auch die Schrift, die Aufmachung.....gefallen mir gut.
Nur......auch nach 20x Durchlesen am PC, habe ich dann ---- beim Lesen des gedruckten Buches ---- festgestellt, dass sich doch immer noch Tipp und andere Fehler eingeschlichen hatten.
Im Nachhinein lässt sich das nur schwer ändern oder korrigieren, aber es ist ärgerlich.
Nimmt man sich einen Lektor, der das Geschriebene durchlesen tut, bezahlt man --- in meinem Fall --- über 3500.00 Euro, die man dann irgendwie auch wieder mit dem Verkauf der Bücher reinholen möchte......was bei einer Provision von  ungefähr 1.45 Euro pro verkauftem Buch, gar nicht so einfach ist!
So habe ich es nicht korrigieren lassen. Ich habe mir aber für die Einteilung und für die Bilder im Buch (für den Druck) Hilfe geholt. Was mich sehr entlastet hat.

Alles in allem war das Schreiben dieser Geschichten und das Verlegen lassen des eigenen Buches, eine schöne Erfahrung.

Dann die netten Kontakte die entstanden sind, zu Menschen die ich bis dahin nicht gekannt habe..... Menschen die mich wissen liessen, dass sie mein Buch gern gelesen haben.....das freut mich enorm, macht mich happy..... das tut jedem Schreiber gut!
Auch wenn mir Menschen sagen, dass sie das Buch schon mehreren Bekannten und Freunden zum Lesen ausgeliehen hätten......freu ich mich!
Es zeigt mir, dass sie mein Geschriebenes gut finden und es gern mit anderen teilen möchten.
Vielleicht wird mein nächstes Buch ein Bestseller und dann.....dann werde ich nicht nur an Erfahrungen reich!!!

In diesem Sinn, herzlichen Dank  an die,  die das Buch gekauft haben und Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben um mich wissen zu lassen, dass sie BÄRENSTARK  interessant gefunden und gern gelesen haben......oder mir einfach geschrieben haben, was sie darüber denken......danke!
Liebe Grüsse
Ursina

Kein Weihnachtsstress

 
unsere Einfahrtstrasse.....

Ein bisschen habe ich vergessen wie es war, dieser Stress vor den "besinnlichen Festtagen."
Nur wenn ich im Schweizer Radio oder Fernsehen mitbekomme, wieviele Menschen unterwegs sind zum Einkaufen und auf der Suche nach den letzten Geschenken, dann bin auch ich wieder mitten drin.......in Gedanken!
Schon das Planen für's Essen......vor und nach dem Fest, für die festliche Tafel.....für Tage mit und ohne Besuch, war nicht immer einfach.  Je nach dem wie die Festtage fallen, sind die Geschäfte mehrere Tage geschlossen --- vielleicht hat sich das heute auch geändert, zu meiner Zeit war das noch so. Auch die Geschäfte am Bahnhof ---- wenn man nicht gerade in einer Stadt wohnt, waren bis 2000 nicht selbstverständlich und wenn, war das Angebot mehr für kleine Geschenke und Mitbringsel ausgerichtet, als für vergessene Lebensmittel.
Wir leben auf dem Sunny-Hill eine eher entstresste Fest- und Weihnachtszeit.
Die Geschäfte sind hier jeden Tag offen und man muss nicht bange sein, wenn man was vergessen hat. Zudem hat man meistens immer genug zu essen, sollte jemand unangemeldet zur Essenszeit vorbeikommen......wenn es nicht gerade ein halbes Dutzend Leute sind!


Apropos Geschenke.....
Dieses Vogelhaus hat mir Urs dieses Jahr gemacht, denn ich wollte schon immer ein etwas grössers Vogelhaus haben.
Ich dagegen bin am Stricken einer Mütze für Urs, aus der selbstgesponnenen Alpacawolle. Leider habe ich mich überschätzt, meine Hände haben mir zu verstehen gegeben, dass ich nicht so viel und schnell Stricken kann wie es nötig wäre, um die Mütze bis Weihnachten fertig zu machen. So wird sie wohl erst zu Silvester fertig! Macht nicht's.....der Winter wird im Januar noch nicht vorbei sein!



Nur Pax, Manu und Chica haben ein gekauftes Geschenk bekommen, einen Knochen zum Auspacken.
Wenn ich was verschenke, dann eine meiner selbstgebackenen Züpfen oder meine
Zeit! Also NO Stress.......


Eine unruhige Nacht......

Wir haben eine unruhige Nacht hinter uns......wir alle!
So um 3.00Uhr, wurde ich von kratzenden und trippelnden Geräuschen wach. Mein erster Gedanke war: Nein nicht schon wieder eine Pack Rat unter dem Dach! Aber da das schon öfters vorgekommen und nicht ungewöhnlich ist, überlegte ich im Halbschlaf, wo ich im Moment die Falle für die Ratten aufbewahre. Ich nahm mir vor, sie gleich am Morgen mit einer Karotte zu bestücken und in meinem Badezimmer ---- der einzigen Möglichkeit eines Durchschlupfes ---  aufzustellen. Dann zog ich mir die Decke wieder über den Kopf und auch Manu --- die bei mir im Bett unterschlupf gesucht hatte --- schlief wieder ein.
Da, wieder dieses Kratzen und Trippeln! Aber dieses Mal schien es mir viel näher und nicht unter dem Dach zu sein.......es wird doch nicht etwa eine dieser Pelze ins Haus gekommen sein!
Diese Vorstellung lies mich nicht weiterschlafen und ich stand auf um besser zu hören und zu orten von wo die Geräusche kamen. Da......im Halbdunkeln hatte ich eine Bewegung wahrgenommen. Ich machte das Deckenlicht im "Gang" an und sah den Wicht über der Türe sitzen! Tatsächlich, da sass eine kleinere Pack Rat und sah mich erschrocken an. Sie probierte nicht mal zu entkommen ..... klammerte sich einfach am Holz oberhalb der Türe fest.

                      Dieses Bild ist nicht von gestern Nacht, das hatte ich in unserm
                                                      Gartenhaus gemacht!

Im ersten Moment war ich mit dieser Situation überfordert.......es war morgens um 3.15 Uhr!!!!  Also, so kann ich nicht mehr ins Bett.....ich muss was machen. Ich schnappte mir einen Swiffer Besen und ging damit beherzt auf das kleine Tier zu. Zu dicht ran wollte ich nicht gehen, ich hatte angst, dass die Ratte mich anspringt. Sie sprang mich nicht an, sondern nahm mit einem Sprung reissaus vor meinem Besen und rannte den "Gang" entlang, gegen mein Schlafzimmer!! Oh jesses NO!
Zu spät! Wie ein Wiesel rannte das Tier über mein Bett und über Manu hinweg --- die duckte sich und traute nicht, sich zu bewegen ---- das Tier sprang  die Wand hoch und klammerte sich an dem Wandbehang fest, der neben dem Bett an der Wand hängt. Da hing sie nun und wusste nicht weiter und ich traute mich nicht mehr, sie noch weiter zu scheuchen.....wohin sollte sie auch? Plötzlich lies sie sich fallen und rannte ins Nebenzimmer wo Chica ihr Bett hat.  In der Zwischenzeit war auch Urs wach und Chica wollte auch nicht mehr schlafen.....wie sollte sie auch!
So, machen konnte ich  für den Moment nicht viel.....
So tranken wir um 4.20 Uhr unseren ersten Morgenkaffee, heizten den Ofen. Nur die Hunde schliefen im Wohnzimmer gleich weiter.
Unsere beiden Katzen  Nemo und Esther, schlichen schnuppernd umher.....
Irgendwann hörten wir es poltern dann war wieder Ruhe.  Nach einer Weile kam Nemo und schleckte sich den Mund und putzte sich ausgiebig. Aha......ich ging nach hinten ins Zimmer und sah die Überresten der halbgefressenen Ratte.....und das grauste mich nun wirklich!!
                                                        Nemo der Jäger.....
Aber wenn man auf dem Land wohnt, dann kann es halt schon mal vorkommen, dass die kleinen Viecher probieren an die Wärme zu kommen......da machen wir kein grosses Getue.....ich hätte sie gefangen --- wie all die anderen vor ihr ---- und alles wäre wieder gut gewesen......nun ist es anders gekommen!

In der Zeitung stehts geschrieben........


Die Jahrtausendwende stellte Ursula Thierwächters Leben auf den Kopf. Die Nidauerin besuchte im Herbst 2000 zum ersten Mal ihren Chatfreund Urs in Kanada. Aus der ursprünglichen Internetbekanntschaft zum Kanada - Schweizer entwickelte sich eine Liebesbeziehung. Ein halbes Jahr später – am 4. April 2001 – sass Ursula bereits zum zweiten Mal im Flugzeug Richtung Kanada. Dieses Mal mit all ihrem Hab und Gut. Sie hatte Wohnung und Job gekündigt, sich von Freunden und Familie verabschiedet und Brach in eine ungewisse Zukunft auf. Über die darauf folgenden Erlebnisse hat sie jetzt ein Buch geschrieben. «Ich war damals sehr sorglos», erzählt Ursula Thierwächter am Telefon, «einige bezeichneten meine Entscheidung sogar als leichtfertig.» Sie habe jedoch keine Angst gehabt. Einzig der Abschied von ihren Nächsten sei schwer gewesen. Trennen musste sie sich auch von ihrer erwachsenen Tochter. «Sie hat mir gesagt, dass ich das tun soll», sagt Ursula. Die 65-Jährige und Urs, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist, leben heute im Westen Kanadas in British-Columbia, nahe der Grenze zu den USA (Idaho). Von der nächsten Kleinstadt Creston leben sie 25 Kilometer entfernt - das sei für kanadische Verhältnisse durchaus zumutbar. Die Abgeschiedenheit macht Ursula Thierwächter nichts aus, ganz im Gegenteil: «Ich mag es, allein zu sein. Für mich stimmt es hier.»

Bei null angefangen.....
In Nidau wohnte Ursula in einem Hochhaus. Jetzt besitzen sie und ihr Mann ein Grundstück von über 60 Hektaren – die Fläche von mehr als 80 Fussballfeldern –, ein Haus, mehrere Hunde und Katzen. Kurz: Die Auswandererin lebt ihren Traum von mehr Platz und Freiheit. Dabei war das Einleben im fremden Land nicht immer einfach, erinnert sich Ursula Thierwächter. Sie habe nicht gut Englisch gesprochen und es sei schwer gewesen, neue Menschen kennenzulernen. «In der Schweiz war ich verwurzelt und hatte vertraute Menschen um mich. Und hier gab es plötzlich niemanden mehr.» Doch mittlerweile ist sie zur echten Kanadierin geworden; nach sieben Jahren erhielt sie die Staatsbürgerschaft. Neue Kontakte knüpft sie durch ihr freiwilliges Engagement: Als Volontärin im Altersheim  oder als Fahrerin für Arztbesuche. Daneben kümmert sie sich um ihre geliebten Hunde, pflegt den Garten, lernte das Spinnen und malt. Die Auslandschweizerin geniesst es, die Tage nach ihrem Geschmack gestalten zu können. Doch das war nicht immer so. «Zu Beginn war es schwierig, keine Struktur mehr zu haben.» Doch sie habe es zu schätzen gelernt, nicht mehr von einem fixen Zeitplan bestimmt zu sein. Ursula Thierwächter ist mittlerweile pensioniert. Schon zuvor musste das Ehepaar mit wenig Geld auskommen, erschwerend kamen die hohen Lebenskosten in Kanada hinzu. «Wir brauchen aber nicht viel Geld zum Leben», sagt sie. «Hier auf dem Land macht man sich keine Gedanken um das Aussehen, es ist egal, welche Kleider man trägt.» Am wenigen Geld stört sie sich also nicht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die sie aus ihrem alten Leben in der Schweiz vermisst: «Pastetli», kommt es wie aus der Pistole geschossen, «und Vermicelles, gutes  Fondue und Raclette.» Es sei sehr schwierig, in Kanada «einen richtig rassigen Käse» zu bekommen. Und wenn, dann sei er  völlig überteuert.

 Leben in Buch festgehalten.....
Im August dieses Jahres ist nun ein Buch über die Auswanderergeschichte
erschienen. In «KANADA IST BÄRENSTARK» erzählt Ursula Thierwächter von ihren ersten Jahren in der Wildnis, der neu gewonnenen Lebensqualität und ihren tierischen Nachbarn, die es sogar in den Buchtitel und auf das Cover schafften. «Auf unserem grossen Grundstück sehen wir immer wieder Bären.» Es habe Braun- und Schwarzbären, die seien jedoch eher scheu. «Ich habe immer einen Bärenspray dabei, um mich im Notfall verteidigen zu können.» Dazu sei es zum Glück noch nie gekommen. «Auch dank meiner Hunde, die immer mit mir unterwegs sind.» Bei Ursula Thierwächter scheint es sich um eine geglückte Auswanderergeschichte zu handeln. So sagt sie zum Schluss des Telefongespräches: «Häufig fragen mich meine alten Freunde aus der Schweiz: ‹Was machst du denn eigentlich die ganze Zeit?› ‹Ich lebe›, sage ich dann.» 

Unser Kater Jakob


Das ist unser Kater Jakob.  Einer Eule gleich waren seine gelben Augen oft aufgerissen, als ob er sich fürchten würde. Aber dieser Blick täuschte, Jakob hat allein im Powerhouse gelebt, er war vorsichtig, ja......aber nicht ängstlich! Er war nicht sehr sozial und kam wegen Nemo auch nicht so oft bis zum Haus......er war eher ein Einzelgänger. Aber jeden Abend, wenn ich mit den Hunden zum Tellerauffüllen zum Powerhouse ging, wartete Jakob schon auf uns. 
Bis vor 2 Wochen! Da kam Jakob nicht zur Begrüssung. Ich war an diesem Tag bestimmt für eine Stunde im Powerhouse, um zu putzen.....kein Jakob. Da machte ich mir noch nicht so ernsthaft sorgen.....Katzen sind halt so! Morgen wird er bestimmt wieder da sein.
Jakob tauchte auch am nächsten Tag nicht auf.....am übernächsten nicht.....und nun sind es schon 2 Wochen. Jakob blieb verschwunden! Keine Spuren eines Kampfes......kein Hinweis, nicht's. Jakob war 12 Jahre alt und gesund. Wir können nur spekulieren.......ein Kojote? Ein grosser Vogel? Jakob ist nicht bis zur Highway runter.....sein Revier war überschaubar....
Von anfangs 5 Katzen, haben wir jetzt noch Esther und Nemo.......
Die Freiheit hat manchmal auch ihren Preis.


Tassimo Fun!!

 
 
 
 
das habe ich vor 3 Jahren geschrieben.....
immer noch geniessen wir den guten Espresso
und heute sind wir auch "alte Hasen" im "Chübelicafé"!!
 
Gestern habe ich mich hinreissen lassen --- quasi als etwas verfrühtes Weihnachtsgeschenk --- und habe mir eine Tassimo "Brew Station" gekauft. Erst habe ich an Georg Cloony gedacht, aber ich glaube der machte für Nespresso und nicht Tassimo Reklame?? Diese Marke gibt es hier in unserer Region nicht....jedenfalls nicht wo ich gesucht habe:-) Jeder Mensch weiss wie man mit diesem "Chübelicafe" umgeht --- nur wir Landeier nicht! Heute nach dem Mittagessen, versprach ich Urs einen Cappuccino.....so einen schönen mit einem echten Schümli! Ich packte die Chübeli aus und stellte fest, dass neben Cappuccino noch Espresso Chübeli dabei sind. Ohh --- meine Überlegung --- die sind bestimmt, damit man auch einen Espresso testen kann! Man gehe immer davon aus, dass wir wirklich keine Ahnung haben!! Für einen Cappuccino legte ich also ein entsprechendes Chübeli in den Tassimo ein. Gespannt verfolgten wir den Vorgang."mmmm gibt einen tollen Schaum" stellte Urs fest. ja....sieht aus wie "nur" Schaum.....aber das kann ja nicht sein. Auf dem Chübeli heisst es ja Cappuccino! Ich stellte die Tassen auf den Tisch und wir nippten an unserem Schaum.....oh oh.....das ist ja nur Milchschaum! Wir lachten und warfen nochmal einen Blick auf die Verpackung.....und siehe da: Cappuccino + Espresso = Cappuccino! Ahhhhh so geht das. Dann das ganze nochmals von vorne und dieses mal ergab die Mischung einen tollen Cappuccino!! Na ja.....ein bisschen peinlich ist unser Erstversuch ja schon, aber wir können trotzdem darüber lachen!

Das Bachblütenwunder!


Die Bachblüten.....viele kennen sie und wenden sie gerne an und doch sind sie in letzter Zeit ein bisschen in den Hintergrund gerückt.
Im Buch von Mechthild Scheffer steht geschrieben: "Das System der 38 Blüten umfasst nach Aussage von Dr. Edward Bach, alle grundsätzlichen negativen Seelenzustände des menschlichen Charakters und stellt ein in sich abgeschlossenes System dar." Bachblüten arbeiten auf der "feinstofflichen" Ebene und nehmen "nur" mit der Energie der jeweiligen Pflanze, einfluss auf den Seelenzustand.
Die Bachblüten sind nicht nur für Menschen gedacht, sie helfen allem was eine Seele hat und Energie ausstrahlt!
Anfang der 80ziger Jahre, als meine Tätigkeit als Bachblüten Therapeutin  begann, arbeitete ich erst nur mit Menschen, dann aber immer überzeugter auch mit Tieren. 
Von Vögel mit "Rupfproblemen," ausgewilderten Schildkröten über deckungsmüde Hündinnen war alles dabei. Heute weiss man, dass Tiere genau so empfindlich auf ihre Umwelt reagieren wie Menschen. Sie sind traurig wenn man sie nicht beachtet,  leiden unter Depressionen wenn sie nicht artgerecht gehalten werden, oder an Heimweh, wenn ihre Menschen weg sind.
Sie helfen bei Ängstlichkeiten jeglicher Art (Ursache muss rausgefunden werden), wenn Hunde zu dominant sind, bei Eifersucht oder beim Drang,  immer im Mittelpunkt stehen zu müssen......und vielem mehr!
Ich habe Pax nach den vielen OP's vor 2 Jahren, Crab Apple gegeben, damit sich sein Körper mit den vielen Medikamenten besser arrangieren kann. Dann Impation für die innere Unruhe die er spürte, weil er nicht mehr richtig am Leben teilnehmen konnte und Olive gegen die Erschöpfung....nicht nur die in seinem Körper!
Nach dem Reinigen des Aquariums, habe ich immer ein paar Tropfen der Notfallmischung ins Wasser gegeben, damit sich die Fische schneller wieder erholen.
Aber auch Pflanzen sprechen auf Bach Essenzen an......Rosenstöcke die zurück geschnitten werden, bekommen ein Glas Wasser mit Notfalltropfen zu ihren Wurzeln.....Geranien die nach dem Überwintern wieder ans Licht geholt werden ebenso.....
Das Einsatzgebiet der Bachblüten scheint enorm........und so ist es auch!
Danke für's lesen.......

Urs hat sein Ziel erreicht !!

Urs hat diesen Sommer wirklich fleissig am Haus gearbeitet. Gestern, am
2. November, ist er nun mit dem Dach fertig geworden. Das heisst, das Dach ist mit Spanplatten und einem speziellen Plastik gedeckt. Im nächsten Jahr  kommen dann Schindeln auf's Dach.
 
 
 
Heute Mittag hat Urs ein Bäumchen "zur Aufrichte" geschmückt. Wir mussten aber bis zum Nachmittag warten, damit wir das Bäumchen am Dachgiebel festmachen konnten. Wir hatten letzte Nacht einen richtig hartnäckigen Frost  und das Dach war gefährlich rutschig.


Dann, so um 14.30 Uhr war es so weit!! Man kann Urs die Freude und Erleichterung ansehen, dass er den Wettlauf gegen dem Schnee gewonnen hat!


Und so flattern die farbigen Bänder im Wind und Urs ist wieder einen Schritt weiter......sieht doch richtig gut aus, oder?


Hinter dem Haus hat Urs ein Deck geplant........wo man im Sommer am Schatten sitzen kann......grillieren und essen......


Da wo in der oberen Ecke die Stühle stehen......geniesst Urs die Kaffeepause und träumt seinen Traum immer einen Schritt weiter!


Hier ist die Kaffeeecke.....später soll das die Ecke sein, wo Urs seine Pfeife raucht und den Ausblick geniesst.........
Ich bin stolz auf das was Urs ganz ohne fremde Hilfe hier baut.....wir werden es noch eine ganze Weile nicht benutzen können, aber die Fortschritte sind doch deutlich sichtbar.